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Mit Finbee passives Einkommen generieren

Jeden Monat 100 Euro Zinsen, mein nachhaltiges passives Einkommen mit Finbee

Wer hätte das nicht gerne, ein passives Einkommen durch stetige Zins-Rendite einfach jeden Monat abzuschöpfen? Ich zeige dir, wie du monatlich 100 Euro als passives Einkommen mit Finbee erreichen kannst und wie du dein Finbee P2P-Kreditportfolio optimal aufbaust und langfristig stabilisierst.

Die Assetklasse der P2P-Kredite ist, auch dank der Regulierung, meiner Meinung nach so stabil, dass man damit längerfristig solide planen kann und sich perfekt für ein stetiges passives Einkommen eignet. Die Zeiten, in denen ich P2P-Kredite als ein reines Glücksspiel betrachtet habe, sind glücklicherweise fast vorbei.

 Zuletzt aktualisiert am: 15. August 2025

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Fintown Immobilien Erfahrungen

Fintown – Passives Einkommen mit Immobilien aus Prag? CEO im P2P Cafe Interview

MacLear sichere Unternehmenskredite aus der SChweiz

Immobilien-Investitionen haben gerade einen schweren Stand. Allerdings nicht, wenn man vieles richtig macht. Ein wohlbekanntes Projektumfeld, ein starker Heimatmarkt und äußerst nachgefragte Mietprojekte. Dies zeichnet das Erfolgsmodell von Fintown aus und für uns Investoren gibt es dazu noch eine stattliche Rendite. Allerdings gilt auch hier, geschenkt gibt es nichts, die Risiken sollte man kennen. Wo liegen diese? Und lohnt sich ein Investment?

Im aktuellen P2P-Café 10in10 Podcast gehen wir diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Immobilien-Kredite Plattform nach und konfrontieren Maxim Vihorev den CEO der Plattform Fintown damit, bevor wir auf unsere persönlichen Fintown Erfahrung eingehen und im Fazit erklären, ob und wie wir weiter investieren werde!

 Zuletzt aktualisiert am: 19. Mai 2024

Unser Werbepartner ist Fintown bei denen wir auch beide Investoren sind und ihr über meinen link euch 2% Neukunden Cashback für euer erstes Projekt bei ihnen, sichern könnt.

In der 10in10 Episode des P2P Kredite Cafés knüpfen wir uns einen CEO einer P2P Kredite Plattform vor und stellen ihm zehn knackige Fragen, die dieser in zehn Minuten beantworten muss. Das Ergebnis bereiten wir dann in einem Podcast für euch auf. Garnieren, das mit unseren Fintown Erfahrungen, Meinungen und Einschätzungen. Und natürlich erfährst du, wie wir bei Fintown selbst investieren!

In fast einer Stunde haben Lars Wrobbel und Thomas Butz die Unternehmenskredite-Plattform für Euch besprochen und vor allem Maxim Vihorev, CEO von Fintown zur Rede gestellt.

In den Shownotes finden sich die ganzen Fragen, Fakten und viele weitere Details zu der von uns besprochenen P2P Kredite Plattform.

Viel Spaß mit der Folge und den Shownotes:

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Investiert mit Fremdkapital passives einkommen passives einkommen fair 725221 1280

Investiert mit Fremdkapital in 42 P2P Plattformen kann das gut gehen? – P2P Cafe [#27]

Investiert mit Fremdkapital passives einkommen passives einkommen Ömer26In der Folge 27 des P2P Cafés ist Ömer aus Wien zu Gast der nicht nur mit 80% seines Gesamtvermögens, sondern auch noch mit reichlich Fremdkapital in 42 P2P Kredite Plattformen sein Geld angelegt hatte! Ob das gut ging, welche Erfahrungen er mit den einzelnen Plattformen gemacht hat und ob sich dies für ihn gelohnt hat, erfahrt ihr in unserer heutigen Podcastfolge.

Natürlich sind Lars Wrobbel und ich auch kurz durch die aktuellsten P2P Themen marschiert.

Diese Folge haben wir live gestreamt und euer Feedback und Fragen aus dem Telegram Chat gleich mit aufgegriffen!

Unser Werbepartner ist Estateguru bei denen wir auch beide zufriedene Anleger sind und ihr über meinen link die genannten 0,5% Bonus auf eure ersten Investments in besicherte Immobilienkredite bekommt.

Zwei Jahre P2P Cafe feiern wir mit einem P2P Cafe Hörer Gewinnspiel & Extra Bonus!
Estateguru Neukunden die mindestens 1000 € ab heute bis zum 30.04.2021 investieren erhalten  noch einen zusätzlichen 25 € Bonus zu den im April erhöhten 1% Cashback für alle Neukunden und unter allen Investoren die meinen oder Lars Estateguru Link verwendet haben und auch 1000 € bis Ende April anlegen verlosen wir zusätzlich noch  3 x 100€

In den ausführlichen Shownotes finden sich wie gehabt alle links zu den erwähnten ETFs, Plattformen und Quellen.

Viel Spaß mit der Folge

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p2p kredite chancen

Die P2P Kredite Chancen – Wieso sich ein Investment in diese lohnen kann.

Wer sich 2026 mit Geldanlage beschäftigt, kommt an einer Frage nicht vorbei: Wo gibt es noch echte P2P Kredite Chancen, die die Inflation schlagen? Nach dem Blick auf die Risiken, zoomen wir jetzt auf das Potenzial. P2P Investments haben sich professionalisiert – weg vom „Wilden Westen“, hin zu einer regulierten Anlageklasse für Diversifikation und Cashflow. Der Markt hat sich seit 2022 konsolidiert: Schwache Plattformen sind verschwunden, etablierte Anbieter haben ihre Prozesse geschärft und neue Regulierungen sorgen für mehr Transparenz. Gleichzeitig sind die Renditeerwartungen realistischer geworden – und genau das macht den Einstieg 2026 so interessant.

 Zuletzt aktualisiert am: 11. März 2026

Chancen auf zweistellige Renditen im Jahr 2026

Das stärkste Argument für P2P bleibt die Rendite. Während Tagesgeldkonten bei ca. 2–3 % stagnieren, bieten P2P-Plattformen einen signifikanten Risikoaufschlag. Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt. Die P2P Kredite Chancen liegen heute in der Auswahl der richtigen, profitablen Marktplätze – und vor allem in der Qualität der dahinterstehenden Kreditgeber.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Renditespannen 2026 in den einzelnen P2P-Segmenten realistisch sind:

SegmentPlattform-BeispieleRendite 2026Anmerkungen
Konsumkredite (Hochzins)Nectaro, Afranga12–15 % (+ Bonus-Kampagnen)Höchste Margen, Märkte in Moldawien, Rumänien, Bulgarien
GeschäftskrediteDebitum11–15 %Reguliert, Marktplatz-Modell mit Rückkaufverpflichtung
Regulierte MarktplätzeMintos, Viainvest10–13 %MiFID II bzw. lokale Lizenz, breites Kreditangebot
Konsumkredite (Marktplatz)Income Marketplace, PeerBerry10–13 %Etablierte Kreditgeber, teils mit Gruppengarantie
EnergieprojekteVentus Energybis 17 % (+ Bonus)Nische, junge Plattform, hohe Mindestsumme (1.000 €)
Liquiditäts-ProdukteBondora Go & Grow, Monefit SmartSaver, Modena6,0–9,5 %Täglich verfügbar, ideal für Cash-Reserve. Modena mit etwas höheren Zinsen als Monefit

Mein persönlicher Schnitt seit dem Start 2017 liegt bei 9,9 % p.a. – ein Wert, den ich am Aktienmarkt nur mit deutlich höheren Schwankungen „erkaufen“ müsste. Eine der Kernerkenntnisse aus 2025: Entscheidend ist nicht nur die Plattform, sondern die Qualität der Kreditgeber dahinter. Profitabilität, Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad der Loan Originators bestimmen am Ende, ob die versprochene Rendite auch nachhaltig erwirtschaftet wird.

Meine aktuelle Verteilung hat zwei Standbeine: Der Fokus liegt klar auf etablierten und regulierten Plattformen – fast zwei Drittel meines Portfolios befinden sich im regulierten Markt. Gleichzeitig bin ich seit 2025 wieder verstärkt bei kleineren, neueren Plattformen dabei, um Start-Cashbacks und die anfänglich attraktiven Rendite-Kampagnen mitzunehmen. Das sind aber gezielte, überschaubare Positionen – kein Blindflug.

Verteilung Anlagehöhe P2P Plattformen
Verteilung Anlagehöhe P2P Plattformen

Meine aktuellen Rendite-Werte aller Plattformen findet ihr im Blog-Ranking rechts.

Liquidität und flexibler Anlagehorizont

Einer der größten Vorteile gegenüber Immobilien oder Private Equity ist die Flexibilität. Die P2P Kredite Chancen nutzen heißt auch, liquide zu bleiben. Und genau hier tut sich 2026 besonders viel.

Der Sekundärmarkt-Boom 2026: Liquidität ist DAS zentrale Thema im P2P-Markt dieses Jahres. Immer mehr Plattformen führen Sekundärmärkte ein, über die Anleger ihre Kredite vor Laufzeitende verkaufen können. PeerBerry hat Anfang 2026 einen gebührenfreien Sekundärmarkt gestartet, bei dem Investments mit bis zu 50 % Abschlag zum Verkauf angeboten werden können. Afranga hat sowohl einen Auto-Invest als auch einen Sekundärmarkt für 2026 angekündigt. Mintos verfügt bereits seit Jahren über einen ausgereiften Sekundärmarkt, der in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden eine Ausführung ermöglicht.

„One-Click“-Liquiditätsprodukte: Produkte wie Bondora Go & Grow (6,0 % Zinsen) oder Monefit SmartSaver (ca. 7,5 %) setzen den Maßstab. Geld, das dort liegt, ist in der Regel täglich verfügbar, arbeitet aber deutlich härter als auf dem Girokonto. Dieser Trend wird sich 2026 verstärken: Auch Modena bietet ein ähnliches Konzept – mit etwas attraktiveren Zinsen als Monefit. Einfachheit und Liquidität sind das Gebot der Stunde.

Gleichzeitig generieren klassische P2P-Portfolios durch ständige Rückflüsse (Tilgung + Zins) einen Cashflow, der monatlich reinvestiert oder entnommen werden kann. Wer konsequent auf kurzlaufende Konsumkredite setzt (30–90 Tage), kann die Liquidität seines P2P-Portfolios zusätzlich steuern.

Der Weg zum echten Passiven Einkommen

P2P wird oft als die Anlageklasse beschrieben, die dem Traum vom „Passiven Einkommen“ am nächsten kommt. Ganz so einfach ist es aber nicht – P2P Kredite muss man im Blick behalten.

Dank „Auto Invest“ läuft die Reinvestition zwar weitgehend automatisch. Plattformen wie Mintos nehmen dem Investor die kleinteilige Arbeit ab. Man definiert einmal seine Strategie (z.B. „nur Kredite mit Rückkaufverpflichtung, min. 10 % Zins“) und das System erledigt den Rest.

Aber: Mindestens einmal im Monat sollte man sein Portfolio aktiv prüfen. Stimmen die Renditen noch? Wie entwickeln sich die Kreditgeber? Gibt es neue regulatorische Vorgaben oder Marktbewegungen? Die Konsolidierungswelle der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich Rahmenbedingungen schnell ändern können – und wer zu spät reagiert, verliert Geld. Um am Ball zu bleiben, habe ich einen News-Aggregator aufgebaut, der die aktuellsten Nachrichten von mehr als 30 P2P-Plattformen zusammenfasst. So hast du alle relevanten Entwicklungen auf einen Blick.

Wichtig: Anlegerschutz richtig verstehen. Mintos ist seit August 2021 als europäische Investmentgesellschaft durch die lettische Finanzaufsicht (FCMC) reguliert und unterliegt MiFID II. Das Anlegerentschädigungssystem bietet bis zu 20.000 € Schutz – aber nur für nicht investierte Gelder bei Insolvenz der Plattform selbst. Aktive Kreditinvestments sind davon nicht abgedeckt. Wer hier Einlagensicherung wie bei einer Bank erwartet, liegt falsch. Das Ausfallrisiko der Kreditgeber bleibt beim Investor.

Gebühren im Blick behalten: Auch beim passiven Investieren fallen Kosten an. Mintos berechnet seit Mai 2025 eine jährliche Gebühr von 0,29 % auf Custom Loan Portfolios (Primär- und Sekundärmarkt). Für das High-Yield Bonds Portfolio, das im November 2025 eingeführt wurde, fallen ab 2026 zusätzlich 0,39 % p.a. Verwaltungsgebühr an. Diese Kosten sind moderat, sollten aber in der Rendite-Kalkulation berücksichtigt werden.

Aber Achtung: Passiv heißt nicht „blind“. Die Konsolidierung der letzten Jahre hat gezeigt, dass man Veränderungen im Blick haben muss, um rechtzeitig zu reagieren. Wer nur einmal im Quartal hinschaut, kann böse Überraschungen erleben.

Diversifikation: Der Gratis-Lunch im Portfolio

P2P Kredite korrelieren nur bedingt mit dem Aktienmarkt. Wenn die Börse hustet, zahlen Kreditnehmer in der Regel ihre Raten weiter – solange die Arbeitslosigkeit nicht sprunghaft ansteigt.

Mit einer Beimischung von ca. 10 % P2P im Gesamtportfolio senkt man die Volatilität und erhöht den monatlichen Cashflow. Für sehr erfahrene Investoren, die den Markt gut kennen und aktiv monitoren, können auch bis zu 20 % sinnvoll sein – gestreut über mehrere Plattformen und Kreditarten. Einsteiger sollten konservativ starten und sich schrittweise herantasten.

Diversifikation innerhalb von P2P ist dabei mindestens genauso wichtig:

  • Nach Kreditarten: Konsumkredite, Geschäftskredite, Immobilien, Energie, Agrar – jedes Segment hat ein eigenes Risikoprofil.
  • Nach Regionen: Das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) bleibt das Herzstück des europäischen P2P-Marktes. Südosteuropa (Bulgarien, Rumänien, Moldawien) bietet höhere Margen. Wer international streut, mindert länderspezifische Risiken.
  • Nach Kreditgebern: Die Analyse der Loan Originators – deren Profitabilität, Eigenkapitalquote und Track Record – ist 2026 der wichtigste Skill für P2P-Investoren. Eine Plattform kann hervorragend sein, aber wenn der angebundene Kreditgeber wackelt, nützt das wenig.

Ein Hinweis zur Korrelation: Während Konsumkredite tatsächlich relativ unabhängig vom Börsengeschehen performen, zeigt das Segment Immobilien-P2P durchaus Abhängigkeit vom Zinsniveau der EZB. Die pauschale Aussage „P2P korreliert nicht mit dem Aktienmarkt“ ist also zu vereinfacht – es kommt auf das Segment an.

Risiko-Management im neuen Marktumfeld

Die Mär von der absoluten Unabhängigkeit zur Börse ist widerlegt, aber die Nuancen sind wichtig. Und die letzten Jahre haben schmerzlich gezeigt, dass auch im P2P-Bereich erhebliche Verluste möglich sind.

Bullenmarkt
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Warnbeispiel Estateguru: Die einst als solide geltende Immobilienplattform Estateguru ist zum Mahnmal für P2P-Investoren geworden. Im August 2025 befanden sich über 133 Mio. Euro im Inkasso – eine Ausfallquote von mehr als 60 %. Besonders das Deutschland-Portfolio (über 78 Mio. Euro ausgefallen) war ein Desaster. Viele Anleger verzeichneten 2025 erstmals negative Jahresrenditen. Im Community-Voting wurde Estateguru 2025 zur schlechtesten P2P-Plattform gewählt. Seit Anfang 2026 häufen sich zudem Berichte über Auszahlungsprobleme. Wer hier investiert war, hat gelernt: Immobilienbesicherung allein schützt nicht vor Verlusten, wenn die Risikobewertung mangelhaft ist.

Problemfall Esketit: Nach dem Verkauf des Hauptkreditgebers AvaFin an die südafrikanische Capitec-Bank und der Verlagerung des Geschäfts nach Kroatien sind Investorengelder teils bis zu zwei Jahre gebunden. Kein funktionierender Sekundärmarkt, keine vorzeitige Auflösung – ein Musterbeispiel dafür, wie sich Plattform-Risiken plötzlich materialisieren können.

Regulierung ≠ Sicherheit: Eine wichtige Erkenntnis der letzten Jahre ist, dass Regulierung nicht automatisch vor Verlusten schützt. Auch auf regulierten Plattformen stehen aktuell erhebliche Summen im Feuer. Die ECSP-Regulierung (EU-Verordnung 2020/1503) und MiFID II sorgen für mehr Transparenz und Anlegerschutz, aber das Kreditrisiko bleibt bestehen. Unregulierte Plattformen wie PeerBerry oder Monefit SmartSaver liefern teils bessere Ergebnisse – allerdings ohne die formalen Sicherheitsnetze.

Was heute besser bewertbar ist:

  • Buyback-Kredite (Mintos, Viainvest): Hier trägt man das Ausfallrisiko des Kreditgebers. Durch die strengeren Transparenzpflichten sind Geschäftszahlen, Bilanzen und Kreditgeber-Ratings besser verfügbar als noch vor 5 Jahren.
  • Konsumkredite (Nectaro, Afranga): Hier sind die Margen am höchsten, aber auch die Ausfallquoten bei den Endkreditnehmern. Die Rückkaufverpflichtung der Kreditgeber (meist 60 Tage nach Zahlungsverzug) ist das zentrale Sicherungselement. Entscheidend: Kann der Kreditgeber diese Verpflichtung auch dauerhaft bedienen?

Volatilität? Der Schein trügt – und das ist okay

Während mein Aktienportfolio täglich schwankt, zieht mein P2P-Chart eine fast gerade Linie nach oben.

P2P Kredite Chancen die Rendite
Die Rendite meines Portfolios und der P2P Kredite

Das ist Balsam für die Anlegerseele – aber man muss ehrlich sein: Diese Ruhe ist zu einem großen Teil ein Bewertungs-Artefakt. P2P-Kredite werden nicht täglich am Markt bewertet (kein „Mark-to-Market“). Ein Kredit, der im Inkasso steckt, steht oft noch zum Nennwert im Portfolio, bis er abgeschrieben wird. Die tatsächliche Volatilität versteckt sich hinter schleichenden Abschreibungen – wie das Beispiel Estateguru eindrucksvoll zeigt.

Dennoch: Für die Anlegerpsychologie ist die optische Stabilität ein echter Vorteil. Sie hilft enorm, in turbulenten Börsenzeiten nicht in Panik zu verfallen und investiert zu bleiben. Solange man sich der Illiquiditätsprämie bewusst ist – also weiß, dass man für die fehlende Kursschwankung mit eingeschränkter Liquidität und verdeckten Risiken bezahlt – kann man diesen Effekt gezielt als Portfoliostabilisator nutzen.

P2P Portfolio Volatilität:

P2P Kredite Chancen Zinsen
Die Zinsen meiner P2P Investments

Steuerliche Behandlung in Deutschland

Ein Aspekt, den viele P2P-Einsteiger unterschätzen: die steuerliche Seite. Die P2P Kredite Chancen sind nur so gut wie die Nettorendite nach Steuern.

Abgeltungssteuer: Zinserträge aus P2P-Krediten gelten in Deutschland als Kapitalerträge. Es fallen 25 % Abgeltungssteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag an (insgesamt ca. 26,375 %, zzgl. ggf. Kirchensteuer). Die Plattformen führen die Steuer in der Regel nicht automatisch ans deutsche Finanzamt ab – das muss über die Anlage KAP der Steuererklärung geschehen.

Quellensteuer: Bei lettischen Plattformen wie Mintos wird automatisch eine Quellensteuer von 5 % auf Zinserträge einbehalten (für EU-/EWR-Bürger). Diese kann dank des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Lettland auf die deutsche Kapitalertragssteuer angerechnet werden. Die entsprechende Steuerbescheinigung stellen Plattformen wie Mintos im Dashboard bereit.

Verlustverrechnung bei Kreditausfällen: Fällt ein Kredit aus, können die Verluste unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Die Regelungen dazu wurden in den letzten Jahren mehrfach angepasst – es empfiehlt sich, hier einen Steuerberater zu konsultieren, insbesondere bei größeren Ausfallsummen wie sie z.B. bei Estateguru aufgetreten sind.

Gamification und Lerneffekt

P2P Investieren macht Spaß. Es ist greifbarer als ein ETF. Man sieht, wie Kredite in Estland, Spanien, Bulgarien oder Südostasien finanziert werden. Man lernt, Kreditgeber-Bilanzen zu lesen, Rückkaufverpflichtungen zu bewerten und Risikokategorien einzuordnen. Diese „Gamification“ hilft, diszipliniert zu sparen und ein Gespür für Kreditrisiken zu entwickeln, das auch bei anderen Anlageklassen nützlich ist.

Was bei mir einst als experimentelle Beimischung begann, hat sich mittlerweile zu einem sechsstelligen P2P-Portfolio entwickelt – von „Spielgeld“ kann also längst keine Rede mehr sein. Trotzdem hat die P2P-Komponente eine wichtige psychologische Funktion: Der greifbare, monatliche Cashflow aus den Kreditrückflüssen gibt mir die Ruhe, meine langfristige Altersvorsorge (ETFs) konsequent durchzuhalten und nicht durch unnötiges Handeln zu stören.

Und wie fang ich nun an?

Nutze die P2P Kredite Chancen jetzt, wo der Markt reguliert und reif ist. Hier ein konkreter Einstiegsplan:

Stufe 1 – Erste Erfahrungen sammeln (ab 100 €): Starte mit einem einfachen Liquiditätsprodukt wie Bondora Go & Grow (6 %) oder Monefit SmartSaver (7,5 %). Tägliche Verfügbarkeit, keine komplizierte Kreditauswahl, minimaler Aufwand. So bekommst du ein Gefühl für P2P, ohne dich sofort in die Tiefe stürzen zu müssen.

Stufe 2 – Regulierte Plattform mit Auto-Invest (ab 500 €): Eröffne ein Konto bei einer regulierten Plattform wie Mintos (ab 50 € pro Schuldverschreibung) oder Debitum (ab 10 €). Richte einen Auto-Invest ein und definiere deine Strategie: z.B. nur Kredite mit Rückkaufverpflichtung, mindestens 10 % Zins, Laufzeit max. 12 Monate.

Stufe 3 – Diversifikation über mehrere Plattformen (ab 2.000 €): Streue dein Investment auf 3–5 Plattformen verschiedener Segmente. Mische Hochzins-Konsumkredite (Nectaro, Afranga) mit stabileren Marktplätzen (Viainvest, Income Marketplace) und einem Liquiditätspuffer (Go & Grow).

Checkliste für die Plattformauswahl:

  • Regulierung vorhanden (ECSP, MiFID II, lokale Finanzaufsicht)?
  • Sekundärmarkt für vorzeitigen Verkauf verfügbar?
  • Auto-Invest-Funktion vorhanden?
  • Rückkaufverpflichtung der Kreditgeber gegeben?
  • Transparenz über Kreditgeber-Geschäftszahlen?
  • Wie lange ist die Plattform am Markt und wie hat sie Krisen überstanden?

Höre auch gerne in den Podcast rein:

Welche P2P Kredite Chancen siehst du für 2026? Schreib es mir in die Kommentare!