Highscores im echten Leben: Warum Investieren Strategie erfordert
Willkommen auf p2p-game.com. Vielleicht hast du dich beim Namen dieser Seite gefragt, ob du hier auf einer Gaming-Plattform gelandet bist.
Ja und nein. Beruflich entwickle ich Software, hier geht es allerdings um eine andere Art von Systemen. Vermögensaufbau funktioniert für mich wie ein Spiel mit sehr langen Runden. Es gibt Regeln, es gibt Gegner, und der stärkste davon sitzt meistens vor dem Bildschirm.
- Das Ziel: finanzielle Unabhängigkeit.
- Die Methode: ingenieursmäßige Analyse statt Hoffen und Prinzip Prognose.
- Die Gegner: die Inflation, unseriöse Marktteilnehmer und vor allem ich selbst. Der schwierige Teil war nie die Rechnung, sondern die eigene Neigung, im falschen Moment mutig zu werden.
Mein Name ist Thomas Butz. Im Hauptberuf bin ich Führungskraft in der Softwareentwicklung. Auf dieser Seite und im P2P Cafe Podcast dokumentiere ich, wie ich diese analytische Denkweise auf meine eigenen Finanzen übertrage. Mit echten Zahlen aus meinem eigenen Depot, nicht mit Modellrechnungen.

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Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Worum geht es hier?
Vom Azubi zum Investor: Mein Werdegang
Als Kind der 80er habe ich einige Zyklen der Finanzmärkte miterlebt, samt der jeweils dazugehörigen Euphorie. Meine „Investment-Karriere“ war ein Lernprozess über mehrere Jahrzehnte, und ein guter Teil davon bestand aus Lehrgeld.
Die Anfänge und der Neue Markt
Angefangen hat alles klassisch während meiner Ausbildung mit Mitarbeiteraktien. Es folgten die ersten Aktienfonds (ETFs gabs da in Deutschland noch nicht) und das erste Direktbank-Depot. Also alles noch mit Papierabrechnung und Telefonorder.
Prägend war für mich der „Neue Markt“. Während um mich herum viele blind in den Hype investierten, war ich skeptisch. Ich arbeitete damals bereits in einer Internet-Firma und bekam die Diskrepanz zwischen den astronomischen Bewertungen und der realen Substanz der Unternehmen täglich zu sehen. Die Lektion daraus hat bis heute gehalten: Verstehe, was du kaufst.
Mein bestes Investment aus dieser Phase war daher keine gehypte Tech-Aktie, sondern ein substanzstarker Energiewert (Lukoil). Ein paar Altlasten aus der Zeit liegen allerdings bis heute im Depot. Ich habe sie bewusst nie ausgebucht, als Mahnmal gegen den eigenen Übermut.
Der Weg zur Rationalität
Vor etwa zehn Jahren habe ich angefangen, mich ernsthaft mit Finanztheorie zu beschäftigen. Ich las zahllose Bücher, arbeitete mich durch Ansätze wie die von Daniel Kahneman („Schnelles Denken, langsames Denken“) und habe mein Vermögen danach radikal umgebaut.
Das Ergebnis war ein prognosefreies Weltportfolio aus ETFs. Wissenschaftlich gut begründet und vernünftig. So weit die Theorie. In der Praxis schaffe ich diese Konsequenz nicht immer und schaue durchaus neugierig links und rechts des ETF-Pfades.
P2P Kredite: Vom Zockergen zur Assetklasse
Genau an dieser Stelle kommt P2P ins Spiel, und zwar zuerst ganz wörtlich. 2017 wollte ich neben dem braven ETF-Depot noch irgendwo mit Geld „spielen“, ohne es dabei wie beim Lotto einfach zu verbrennen. Beim Crowdlending bin ich dann hängengeblieben. Zweistellige Zinsen, Kreditgeber aus dem Baltikum, Auto-Invest-Regeln zum endlosen Justieren. Für einen Ingenieurskopf mit Excel-Affinität war das die passende Spielwiese, und daher kommt auch der Name dieses Blogs.
Aus dem Spielgeld ist über die Jahre ein ernsthafter Portfolio-Baustein geworden, aktuell knapp 200.000 Euro. Schnell ging das nicht, und billig war es auch nicht. Die Scam-Welle 2019 und 2020 mit Kuetzal, Envestio und Grupeer hat mich Geld gekostet und meinen Blick auf diese Anlageklasse dauerhaft verändert. Aus dem Zocken wurde Prüfen: feste Kriterien, Geschäftsberichte, Zahlungsverhalten in Krisen. Wie dieser Weg im Detail verlief, habe ich in meiner P2P-Story aufgeschrieben.
Ganz verschwunden ist das Zockergen deswegen nicht. Ich teste weiter gerne kleine Beträge auf neuen Plattformen, nur inzwischen mit Kriterien im Rücken statt mit Bauchgefühl. Niemand ist da schwarz oder weiß, ich am allerwenigsten. Der Unterschied zu 2017 liegt nicht darin, dass die Neugier weg wäre, sondern darin, was ich prüfe, bevor ich Geld überweise.
Ich schreibe hier also nicht über graue Theorie, sondern über mein eigenes Geld. Renditen und Ausfälle inklusive. Wie sich das über die Jahre entwickelt hat, steht in den P2P Portfolio Reports, die ich regelmäßig hier im Blog und auf meinem P2P Game YouTube-Kanal veröffentliche.
Transparenz und Vernetzung
Ich glaube an den Austausch („Peer-to-Peer“) im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb betreibe ich nicht nur diesen Blog, sondern hoste gemeinsam mit Lars Wrobbel den P2P Cafe Podcast. Wir sind der einzige deutschsprachige P2P Podcast mit einer so großen Community, der regelmäßig CEOs und Brancheninsider interviewt. Wir haken dabei auch mal unbequem nach und lassen genauso die Community zu Wort kommen.
Wenn du mehr über meine Denkweise oder meinen beruflichen Hintergrund erfahren möchtest, findest du mich auch auf anderen Plattformen:
- Beruflicher Werdegang: Mein LinkedIn Profil
- Interview: Meine Geschichte bei Investor Stories
- Podcast: Alle Folgen des P2P-Cafés
- Meine P2P-Geschichte: Vom Spiel zur Assetklasse, seit 2017
Viel Erfolg dabei wünscht dir Thomas.
Zuletzt aktualisiert am: 3. August 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt
Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game".
Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar.
Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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