Wer nach einer regulierten Immobilien-Crowdfunding-Plattform mit erstrangiger Hypothekenbesicherung sucht, kommt an InRento kaum vorbei. Die litauische Plattform steht unter Aufsicht der Bank of Lithuania, besitzt eine ECSP-Lizenz und bietet Zielrenditen von 9 bis 11 % p. a. an festen Zinsen – plus zusätzliche Wertsteigerungen beim Projektverkauf. Seit dem Start 2020 hat InRento über 95 Millionen Euro an Immobilienprojekten in mittlerweile sieben europäischen Ländern finanziert und dabei keinen einzigen Kreditausfall verzeichnet.
InRento ist 2020 als Buy-to-Let-Spezialist gestartet, hat das Produkt seitdem aber sichtbar verbreitert. Heute finanziert die Plattform neben klassischen Mietobjekten auch Hotel-, Tourismus- und Conversion-Projekte – also Kredite, deren Cashflow am operativen Geschäft des Projektinhabers hängt. Allen gemeinsam ist die erstrangige Hypothekenbesicherung. Bevor ich meine persönlichen InRento Erfahrungen, meine bisherige Rendite und mein weiteres Vorgehen teile, gibt es erst den kompletten Plattform-Überblick.
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Zuletzt aktualisiert am: 4. Mai 2026
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Die InRento Anleitung
Die wichtigsten InRento Daten im Steckbrief

Bevor es in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevanten Daten der Immobilien-Crowdfunding-Plattform InRento
| Gegründet | 2020 (operativ seit Ende 2020) |
| CEO | Gustas Germanavičius (Gründer) |
| Reguliert | ja, Bank of Lithuania + ECSP-Lizenz |
| Investoren | ~4.650 aktive Investoren |
| Firmensitz | Vilnius, Litauen (+ Büros in Warschau und Bukarest) |
| Sicherheiten | Erstrangige Hypothek auf Immobilie |
| Rendite | bis 11 % Festzins + 1,5 % Kapitalzuwachs p. a. (Ø laut Plattform 11,57 %) |
| Rückkaufgarantie | nein (erstrangige Hypothek als Sicherheit) |
| Zweitmarkt | ja (aktiv) |
| Kreditarten | Besicherte Immobilienkredite: Buy-to-Let, Hotel-/Tourismusprojekte, Conversion- und Gewerbeobjekte |
| Finanziertes Kreditvolumen | ~95,4 Millionen Euro |
| Investoren-Erträge insgesamt | ~9,19 Millionen Euro |
| Mindestanlage | 500 € (teilweise 250 €) |
| Invest Strategien | Manuell, Zweitmarkt (kein Auto Invest) |
| Rating | internes Projektrating (A bis D) |
| Treueprogramm | Premium-Status ab 50.000 € (reduzierte Zweitmarkt-Gebühr) |
| Geschäftsbericht | vollständig öffentlich, jährlich geprüft (Statistikseite) |
| Neukunden Bonus | 20 Euro auf das erste Investment |
Die beiden letzten InRento Neuigkeiten
InRento informiert seine Investoren regelmäßig über den eigenen News-Bereich. Hier die beiden wichtigsten InRento Neuigkeiten für dich:
InRento expandiert nach Finnland: Chancen in einem stabilen nordischen Markt
InRento expandiert nach Finnland und operiert nun in sieben europäischen Märkten. Finnland bietet als hochstabiler Markt mit transparentem Rechtssystem und günstigen Finanzierungsbedingungen attraktive Chancen für Immobilieninvestitionen. Der Tourismus-getriebene Kurzzeit-Vermietungssektor, besonders in Lapland mit hohen Auslastungsquoten, und Bruttomietrenditen von 6–7% machen Finnland zu einer wertvollen Ergänzung des Investmentportfolios mit geringerer Abhängigkeit von Zentral- und Osteuropa. (Quelle)
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Timeshare mit InRento: Renditen verdienen und in Ihrer Investitionsproperty übernachten
InRento bietet ein innovatives Timeshare-Crowdfunding-Modell, bei dem Anleger neben finanziellen Renditen auch das Recht erhalten, in ihren Investitionsobjekten zu übernachten. Das Angebot ist auf ausgewählte Gastgewerbe- und Kurzzeitvermietungsprojekte beschränkt und setzt eine Mindestinvestitionssumme voraus. Die erhaltenen Übernachtungsrechte variieren je nach Investitionsbetrag und Saison. Mit der europäischen Expansion von InRento wird eine Zunahme der Timeshare-Möglichkeiten erwartet. (Quelle)
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Schauen wir uns die Immobilien-Crowdfunding-Plattform und wer dahintersteckt ein wenig genauer an, bevor ich von meinen eigenen InRento Erfahrungen berichte.
Was ist InRento?
InRento ist eine litauische Crowdfunding-Plattform mit Fokus auf sogenannte Buy-to-Let-Darlehen, also Kredite zur Finanzierung von Mietobjekten. Sie ist seit Ende 2020 operativ tätig. Mit der Expansion nach Polen, Spanien, Italien, Irland, Finnland und Rumänien ist das Spektrum mittlerweile breiter geworden. Neben klassischen Mietimmobilien finanziert die Plattform heute auch Hotel- und Tourismus-Resorts, Conversion-Projekte und gewerbliche Objekte mit operativem Cashflow. Allen Projekten gemeinsam ist die erstrangige Hypothekenbesicherung und der monatliche Festzins. Die Plattform steht unter Aufsicht der Bank of Lithuania und besitzt die europäische ECSP-Lizenz, womit sie zu den streng regulierten Anbietern im Segment gehört.

Das Besondere am InRento-Modell: Als Investor erhältst du zwei Ertragsquellen. Zum einen feste monatliche Zinszahlungen, die der Kreditnehmer aus dem operativen Cashflow des Projekts bedient – also aus Mieteinnahmen, Hotelübernachtungen, Gastronomie oder vergleichbaren Erlösquellen. Zum anderen eine Wertsteigerung (Capital Gains), die beim Verkauf der Immobilie realisiert wird – entweder als fester Prozentsatz (typischerweise 1,5 % p. a.) oder als Gewinnbeteiligung (bis zu 30 % vom Verkaufsgewinn). Alle Projekte sind durch eine erstrangige Hypothek besichert, die notariell in Vilnius beurkundet wird.
InRento ist keine klassische P2P-Plattform, bei der tausende Kleinkredite über einen Pool finanziert werden. Du investierst gezielt in einzelne Immobilienprojekte und siehst genau, wohin dein Geld fließt. Einen Auto Invest gibt es allerdings nicht, hier wird manuell investiert. Das hat den Vorteil, dass du dir jedes Projekt bewusst anschaust, bevor du Geld einsetzt. Das ist gerade angesichts der heutigen Bandbreite der Plattform – von ruhigen Wohnungs-Mietprojekten in Vilnius bis hin zu touristischen Hotel-Projekten in Polen oder Lappland – auch wirklich wichtig.
Das Investieren beginnt ab 500 Euro pro Projekt (bei manchen Projekten bereits ab 250 Euro), und du hast die Wahl zwischen dem Erstmarkt und dem aktiven Zweitmarkt. Für Anleger bietet InRento damit die Möglichkeit, in besicherte europäische Immobilienprojekte zu investieren – reguliert, mit erstrangiger Besicherung und einer Durchschnittsrendite von 11,57 % p. a. laut Plattform-Statistik.
InRento Zahlen & Fakten Stand 2026
Seit dem operativen Start Ende 2020 hat InRento Immobilienprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 95 Millionen Euro finanziert. Insgesamt wurden bislang 177 Projekte auf der Plattform gelistet und die Investoren haben zusammen 9,19 Millionen Euro an Erträgen erwirtschaftet. Die Plattform zählt rund 4.650 aktive Investoren und hat bereits 29,55 Millionen Euro an Kapital aus abgeschlossenen Projekten zurückgezahlt.

Bemerkenswert ist die geographische Expansion: Gestartet als rein litauische Plattform, ist InRento mittlerweile in sieben europäischen Märkten aktiv – neben Litauen auch in Polen, Spanien, Italien, Irland, Finnland, Lettland und seit April 2026 auch in Rumänien. Allein 2025 wurden über 53 % der Projekte außerhalb Litauens finanziert, wobei Polen zu einem der wichtigsten Märkte geworden ist. Die Statistiken sind auf der Plattform jederzeit öffentlich einsehbar, inklusive der geprüften Jahresabschlüsse.
Wer leitet InRento?
InRento wurde 2020 von Gustas Germanavičius gegründet, einem Serial Entrepreneur mit Hintergrund in FinTech und Immobilien-Crowdfunding. Gustas hatte zuvor bereits EvoEstate mitgegründet, eine europäische Aggregator-Plattform für P2P-Immobilieninvestments, die 2022 von InRento übernommen wurde. Er bringt neben dem theoretischen Know-how also auch eine direkte Vorgeschichte im Segment mit.
Das Führungsteam besteht aus dem sogenannten Credit Committee, das über die Aufnahme neuer Projekte entscheidet. Neben Gustas als CEO gehören dazu Bernardas Preikšaitis als COO (zuvor bei Revolut und Airwallex im Bereich Compliance und Risikomanagement tätig) und Mindaugas Kniukšta als CFO (zuvor bei Capitalica Asset Management und Northern Horizon im Finanzbereich). Das ist für eine Plattform dieser Größe ein durchaus erfahrenes Team mit relevantem Track Record aus der regulierten Finanzwelt.

Das Unternehmen firmiert als InRento UAB (Handelsregisternummer 305519977) und hat seinen Sitz in Vilnius an der Kauno g. 22-501. Dazu kommen Büros in Warschau und seit 2026 auch in Bukarest, ein klares Zeichen, dass die internationale Expansion ernst gemeint ist. Institutionelle Investoren wie der Business Angels Fund und Startup Wise Guys (die auch Estateguru unterstützt haben) sind ebenfalls an Bord.
Die InRento Geschäftszahlen
Wie steht InRento wirtschaftlich da? Hier hat die Plattform einen echten Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern: Die geprüften Jahresabschlüsse werden vollständig öffentlich auf der Statistik-Seite bereitgestellt. Das ist ein Transparenzniveau, das ich von kaum einer anderen Plattform in dieser Form kenne.
| Jahr | Umsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2022 | n/a | -247 Tsd € (Going-Concern-Vermerk) |
| 2023 | 758 Tsd € | +171 Tsd € (erstmals profitabel) |
| 2024 | 1,16 Mio € (+53 %) | +63 Tsd € |
| 2025 | 3,0 Mio € (+159 %) | +958 Tsd € |
Die Entwicklung ist beeindruckend. 2022 stand InRento noch mit einem Verlust von 247.000 Euro da, der Wirtschaftsprüfer hatte damals sogar einen Going-Concern-Vermerk aufgenommen, also eine Warnung bezüglich der Fortführungsfähigkeit. Die kumulierten Verluste lagen zu dem Zeitpunkt bei über 514.000 Euro.
2023 kam dann die Wende: Erstmals profitabel, mit einem Nettogewinn von rund 171.000 Euro. 2024 wurde trotz hoher Investitionen in die internationale Expansion weiterhin ein Plus von 63.000 Euro geschrieben, und 2025 explodierte der Umsatz dann auf knapp 3 Millionen Euro bei einem Nettogewinn von fast einer Million. Der Wirtschaftsprüfer hat den Jahresabschluss 2024 ohne Einschränkungen bestätigt, der Going-Concern-Vermerk aus 2022 gehört also der Vergangenheit an.
Was man im Hinterkopf behalten sollte: Ein einzelnes starkes Jahr macht noch keine langfristige Erfolgsgeschichte. Allerdings zeigt die Entwicklung von „Insolvenzwarnung“ zu „knapp eine Million Gewinn“ in nur drei Jahren, dass das Geschäftsmodell durchaus funktioniert und dass InRento den Übergang vom verlustreichen Startup zum profitablen Unternehmen geschafft hat.
Die InRento Anmeldung und der Startbonus
Die Registrierung bei InRento ist etwas aufwändiger als bei den meisten P2P-Plattformen. Das liegt an der regulierten Struktur und der Tatsache, dass dein Geld nicht auf einem InRento-Konto liegt, sondern auf einem separaten Konto bei einem lizenzierten Zahlungsdienstleister. Schritt für Schritt:
Registrierung starten
Klicke auf „Sign Up“ auf der InRento-Startseite. Du kannst dich als natürliche Person oder als Unternehmen anmelden.
Paysera- oder Mangopay-Konto eröffnen
InRento verwaltet dein Geld nicht selbst. Stattdessen bekommst du ein eigenes Konto bei Paysera (für Privatanleger die bessere Wahl, da in die Paysera-Banking-App integriert) oder bei Mangopay. Das Konto läuft auf deinen Namen, dein Geld liegt also nie bei InRento selbst.
Identifizierung abschließen
Die Online-Identifizierung läuft über den Dienst Ondato. Du brauchst dafür einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Eignungstest (KYC)
Aufgrund der ECSP-Regulierung musst du einen kurzen Fragebogen zur Anlegereignung ausfüllen, das ist die Vorgabe der litauischen Finanzaufsicht.
Einzahlen und investieren
Nach der Verifizierung zahlst du per SEPA-Überweisung auf dein Paysera- oder Mangopay-Konto ein. Wer einen Dienst wie Revolut nutzt, hat das Geld oft noch am gleichen Tag gutgeschrieben. Sobald das Geld da ist, steht es sofort für Investments zur Verfügung.
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Um bei InRento zu investieren, musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Die Mindestanlage liegt bei 500 Euro pro Projekt (bei ausgewählten Projekten bereits ab 250 Euro), das ist deutlich höher als bei den meisten P2P-Plattformen. Die separate Kontostruktur über Paysera oder Mangopay ist anfangs ein kleiner Zusatzaufwand, hat allerdings einen handfesten Vorteil: Dein nicht investiertes Geld liegt auf einem lizenzierten Zahlungskonto und ist damit klar vom Firmenvermögen getrennt.
Ein zusätzlicher Bonus für neue Anleger
Bei deiner Erstanmeldung über meinen Blog erhältst du einen Willkommensbonus in Form von 20 Euro, die nach deinem ersten Investment gutgeschrieben werden, wenn du meinen InRento Bonus Link nutzt. Kein klassisches Affiliate-Programm übrigens, InRento setzt auf eine Freunde-werben-Freunde-Prämie, bei der beide Seiten jeweils 20 Euro erhalten.
Investieren bei InRento
Wie investierst du bei InRento in Immobilien-Projekte, was gibt es zu beachten und welche Optionen hast du? Anders als bei Pool-basierten Plattformen wie Bondora oder Monefit wählst du bei InRento einzelne Projekte gezielt aus, einen Auto Invest gibt es hier nicht.
Ich selbst bin aktuell mit gut 8.250 Euro auf InRento investiert, verteilt auf über 50 Projekte.

Anlegen auf dem Erstmarkt bei InRento
Der direkte Weg ist der Erstmarkt: Hier siehst du alle aktuell zur Finanzierung stehenden Projekte und kannst ab 500 Euro (teils ab 250 Euro) pro Projekt einsteigen. Zu jedem Projekt bekommst du umfangreiche Details:
- Exakter Standort des Objekts und Projektbeschreibung
- Erwartete Rendite (Festzins + Kapitalzuwachs) und Zinszahlungsfrequenz (monatlich)
- Details zur Sicherheit (erstrangige Hypothek, notariell beurkundet)
- Der Projektinhaber mit Erfahrungshintergrund und Track Record auf der Plattform
- Internes Projektrating (A bis D)
- Laufzeit (typischerweise 12 bis 36 Monate)
Was du im Hinterkopf behalten solltest: Die Projekte auf InRento sind sehr beliebt und oft innerhalb weniger Stunden vollständig finanziert, besonders die baltischen Projekte gehen richtig schnell weg. Wer nicht regelmäßig reinschaut und fix ist, verpasst gerade die gefragteren Angebote. Die hohe Nachfrage zeigt das Vertrauen der Investoren, macht es allerdings schwieriger, sein Kapital zügig zu platzieren.
Der Zweitmarkt bei InRento
InRento bietet einen aktiven Sekundärmarkt an, auf dem du bereits laufende Projekte kaufen oder deine eigenen vorzeitig verkaufen kannst. Das ist ein wichtiger Liquiditätsbaustein, da die Kreditlaufzeiten typischerweise 12 bis 36 Monate betragen.
Als Verkäufer kannst du deine Anteile mit einem Auf- oder Abschlag anbieten. Für Käufer kann das interessant sein: Wer mit Abschlag kauft, holt sich einen höheren effektiven Zins ins Portfolio. Die Gebühr liegt bei 2 % des Verkaufsbetrags (für Premium-Investoren ab 50.000 Euro Gesamtinvestment reduziert auf 1,5 %).
Die Handelsvolumina auf dem Zweitmarkt sind allerdings noch überschaubar, es ist nicht so, dass du jederzeit sofort einen Käufer findest. Wer bei InRento investiert, sollte grundsätzlich die Laufzeit bis zum Projektende einplanen.
Die InRento Gebühren
Für Anleger fallen bei InRento grundsätzlich keine Gebühren für Kontoführung, Einzahlung, Investieren oder Auszahlung an. Es gibt lediglich wenige mögliche Kostenpunkte:
- Zweitmarkt-Verkauf: 2 % des Verkaufsbetrags (1,5 % für Premium-Investoren)
- Kreditkarten-Einzahlung via Mangopay: 2 % des Einzahlungsbetrags
- Mangopay-Inaktivitätsgebühr: 30 Euro pro Jahr, wenn das Konto länger als 2 Jahre nicht genutzt wird
Die komplette Gebührenübersicht findest du auf der InRento Price List. Die eigentlichen Gebühren zahlen die Kreditnehmer, zwischen 3,5 und 9 % der finanzierten Summe als Vermittlungsprovision.
Das Steuer-Thema bei InRento
Wie bei Profitus und anderen litauischen Plattformen behält InRento automatisch eine Quellensteuer von 15 % auf deine Zinserträge ein. Diese kannst du auf 10 % senken, indem du das sogenannte DAS-1 Formular ausfüllst und in deinem Investorenprofil hochlädst.
Da zwischen Deutschland und Litauen ein Doppelbesteuerungsabkommen existiert, lässt sich die einbehaltene Quellensteuer in deiner Steuererklärung gegen die deutsche Kapitalertragsteuer anrechnen, du zahlst also nicht doppelt.
InRento stellt dir im Dashboard eine Steuerbescheinigung für das jeweilige Vorjahr zur Verfügung, mit allen relevanten Zahlen fürs Finanzamt. Das ist ein nettes Detail, denn nicht jede Plattform liefert das so aufbereitet.
Das InRento Kreditportfolio – In was investierst du eigentlich?
Schauen wir uns an, welche Projekte auf InRento angeboten werden und was sie auszeichnet.
Hinweis: Das InRento-Produkt entwickelt sich
Bis ca. 2023 war InRento nahezu ausschließlich eine Buy-to-Let-Plattform mit baltischen Mietobjekten. Mit der Expansion nach Polen, Italien, Finnland und Rumänien sind in den letzten Jahren auch größere Hotel-, Tourismus- und Conversion-Kredite dazugekommen, deren Cashflow nicht mehr aus klassischer Vermietung kommt, sondern aus dem operativen Betrieb des Projektinhabers (Hotelübernachtungen, Gastronomie, Veranstaltungen). Das Risikoprofil dieser Projekte liegt näher an klassischen besicherten Immobilienkrediten (im Stil von Estateguru oder Profitus) als am ursprünglichen Mietmodell. Wer ältere Reviews liest, kann das im Hinterkopf behalten und die Projekte einzeln bewerten.
Der historische Schwerpunkt von InRento liegt bei Buy-to-Let-Projekten: Immobilien, die nach Kauf oder Renovierung Mieteinnahmen generieren, sei es als Wohnung, Aparthotel oder Kurzzeit-Unterkunft. Dazu kommen mittlerweile zunehmend besicherte Hotel-, Tourismus- und Gewerbekredite, bei denen der Cashflow aus dem operativen Betrieb bedient wird und die Rückzahlung des Hauptbetrags am Laufzeitende über Refinanzierung oder Verkauf erfolgt. Du siehst genau, in welches Objekt dein Geld fließt, wo es steht, wer der Projektinhaber ist und welches Rating das Projekt erhalten hat. Die Kreditnehmer sind ausschließlich gewerbliche Akteure, also erfahrene Immobilienentwickler und Betreiber, keine Privatpersonen.
Die verschiedenen Projekttypen auf InRento umfassen:
- Kurzzeit-Vermietungsprojekte – Hotels, Ferienwohnungen, Aparthotels (größter Anteil)
- Langzeit-Mietobjekte – Wohnimmobilien mit dauerhaften Mietern
- Gewerbliche Mietobjekte – Büros, Co-Working-Spaces, Einzelhandelsflächen
- Hotel-, Tourismus- und Conversion-Projekte – Resort-Neubauten, Filmstudio-Konversionen, Aussichtsplattformen, Restaurants/Bars (zunehmend in Polen, Finnland und Italien, oft mit börsennotierten oder spezialisierten Projektinhabern)
Beispielprojekt 1: V50, Vilnius I

Um das Ganze greifbarer zu machen, ein konkretes Beispiel: Das Projekt V50, Vilnius I besteht aus zwei Gewerbeeinheiten im Stadtteil Naujamiestis, einem der am schnellsten wachsenden Viertel in Vilnius. Beide Flächen (insgesamt rund 900 m²) werden zu Economy-Class-Kurzzeitunterkünften mit 60 Einheiten umgebaut.
Die Konditionen: 9,75 bis 11 % Festzins p. a. plus feste Wertsteigerung von 1,5 % p. a., zahlbar bei Rückzahlung. Das ergibt eine Brutto-Gesamtrendite von 11,25 bis 12,5 %. Die Besicherung läuft über eine erstrangige Hypothek auf die Projektobjekte sowie eine zusätzliche Wohnung in Vilnius, der Gesamtwert der Sicherheiten liegt bei 778.000 Euro, was bei einem konservativen LTV von 60 % (maximal 70 %) resultiert.
Der Projektinhaber Room Capital (Lina Baronaitė und Gediminas Kvedaris) bringt über 10 Jahre Erfahrung im Kurzzeit-Vermietungssegment mit und betreibt bereits mehrere Objekte auf der Plattform. Die geplante Übernachtungsrate von durchschnittlich 30 Euro pro Nacht liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 73 Euro in Naujamiestis, das Konzept setzt also auf hohes Volumen statt hohe Preise. Die maximale Laufzeit beträgt 24 Monate.
V50 Vilnius I steht stellvertretend für die klassische Buy-to-Let-Schiene von InRento: urbaner Markt, etablierter Operator mit Track Record, überschaubares Projektvolumen, vergleichsweise stabiler Cashflow.
Wer dieses Profil im Kopf hat und es mit der ganzen Plattform gleichsetzt, wird bei den neueren, größeren Projekten aber überrascht. Schauen wir uns deshalb noch ein zweites Beispiel an.
Beispielprojekt 2: Noa Villas, Finland I

Das Projekt Noa Villas, Finland I ist ein gutes Gegenstück zu V50, weil es die andere Seite des heutigen InRento-Spektrums zeigt: ein neu gebautes Tourismus-Resort in Lappland. Auf einem 14,16 ha großen Grundstück in Sodankylä, etwa 24 km südöstlich des Stadtzentrums, sind 32 modulare Villen geplant, 24 davon sind bereits fertiggestellt und in Betrieb (Commissioning durch die finnische Baubehörde am 17. November 2025), 8 weitere befinden sich noch im Bau. Dazu kommen fünf Supportgebäude (Reception, Lounge mit Tearoom, Shop, Gym, drei Saunas) sowie ein Zivilschutzbunker aus Beton.
Die Konditionen für Stage I: 9,25 bis 10,5 % Festzins p. a. (gestaffelt nach Investmentbetrag) plus feste Wertsteigerung von 1,5 % p. a., Laufzeit max. 24 Monate, Mindestlaufzeit 3 Monate. Die Sicherheit ist eine erstrangige Hypothek bis 14 Mio. € auf das Grundstück inklusive aller bestehenden und künftigen Gebäude. Project Owner ist Lappi Cabins Oy (finnische Tochter), Bürgen sind UAB Lunvio und vier Privatpersonen sowie Sofi Investments SIA. Die Finanzierung erfolgt in zwei Tranchen (4,6 Mio. + 0,4 Mio. €), Auszahlung erst nach Eintragung der Sicherheiten.
Was dieses Projekt im Detail ausmacht und worauf es zu achten gilt:
- Externe Bewertung durch Newsec: Der akkreditierte finnische Immobilienbewerter Newsec Valuation hat das Objekt zum 31. Dezember 2025 mit 8,52 Mio. € bewertet (€6.372 pro vermietbarem m²). Daraus ergibt sich für die volle Stage-I-Tranche von 5 Mio. € ein LTV von ca. 58,7 %, deutlich unter dem im Loan Agreement festgelegten Maximum von 70 %.
- Cashflow aus operativem Hotelbetrieb: Der Schuldendienst hängt nicht an stabilen Mieteinnahmen, sondern am Tourismus-Geschäft des Resorts (Übernachtungen, Restaurant, Saunas). Newsec rechnet im Bewertungsmodell auf Basis eines unterstellten 15-Jahres-Net-Lease-Vertrags mit einem stabilen Hotelbetreiber, aktuell betreibt Lappi Cabins das Resort selbst.
- Optimistischer Business Plan: Der Project Owner kalkuliert für 2026 mit 67 % Auslastung, 473 € ADR (Average Daily Rate) und 273 € RevPAR. Zum Vergleich: Der Sodankylä-Marktdurchschnitt 2025 lag bei 51 % Auslastung, 332 € ADR und 169 € RevPAR. Newsec hat in der Bewertung deshalb mit einem konservativen Discount gearbeitet (Year 2: 90 % der Plan-Erlöse, Year 3: 95 %).
- Lage abseits der Prime-Skigebiete: Bis zu den nächsten Flughäfen (Kittilä, Rovaniemi) sind es jeweils rund 1,5 Stunden mit dem Auto, bis Levi 1 h 50 min. Das ist im finnisch-touristischen Vergleich keine A-Lage, Newsec hebt das explizit als Yield-Treiber hervor und setzt deshalb einen erhöhten Cap Rate von 9,0 % an.
- Neuer Operator ohne Track Record: Lappi Cabins ist eine junge finnische Gesellschaft, der Resortbetrieb startet gerade erst. Newsec sagt dazu im Wortlaut: „the operations of the property have only just begun, and therefore, the business has not yet stabilized“, das fließt direkt in das höhere Yield-Niveau ein.
- Timeshare-Komponente: Wer mindestens 30.000 € investiert, erhält während der Laufzeit eine kostenlose Übernachtung im Resort. Das ist ein nettes Extra, wäre aus meiner Sicht aber kein primärer Investmentgrund.
Was man aus diesem Beispiel mitnimmt: InRento liefert auch bei den größeren, operativ getriebenen Projekten eine saubere Strukturierung: externe Immobilienbewertung, klar berechenbarer LTV, dokumentierte Bürgen, erstrangige Hypothek auf das gesamte Asset. Gleichzeitig zeigt es, dass das Risikoprofil ein anderes ist als bei einem klassischen Wohnungs-Buy-to-Let in Vilnius: Hier hängt die laufende Zinszahlung an der Auslastung eines neuen Tourismus-Resorts in einer abgelegenen Lage. Bei einem Ausfall greift zwar die Hypothek, aber die Verwertung eines spezialisierten Lapland-Villen-Resorts ist in der Praxis deutlich aufwändiger als der Verkauf einer Stadtwohnung in Vilnius.
Was es zu beachten gilt:
Bei den größeren Tourismus- und Conversion-Projekten hängt die laufende Bedienung am operativen Geschäft des Projektinhabers. Der LTV und die externe Bewertung sind wichtig, der Operator-Track-Record aus meiner Sicht aber genauso.
Die kleinen baltischen Buy-to-Let-Projekte sind in dieser Hinsicht entspannter.
Das Projektspektrum reicht dabei von überschaubaren Apartments in litauischen Städten bis hin zu größeren Hotel- und Resort-Projekten in Polen, Italien oder Finnland. Hier gilt es zu differenzieren: Ein kleines Mietobjekt in Vilnius hat ein anderes Risikoprofil als ein Tourismus-Resort in Lappland oder ein Conversion-Kredit für ein polnisches Filmstudio. Die Zinsen reflektieren das in der Regel: Je spezieller das Objekt und je weniger etabliert der Operator, desto höher der angebotene Zinssatz.
Geographisch liegt der Schwerpunkt mittlerweile nicht mehr nur auf Litauen. Polen ist zu einem der aktivsten Märkte geworden, dazu kommen Projekte in Spanien, Italien, Irland, Finnland, Lettland und seit April 2026 auch in Rumänien. Allein 2025 wurden laut InRento über 53 % der Projekte außerhalb Litauens finanziert.
Das Renditeniveau liegt je nach Projekt bei 9 bis 11 % Festzins p. a., zuzüglich der Wertsteigerungskomponente von typischerweise 1,5 % pro Jahr. Bei abgeschlossenen Projekten lag die tatsächliche Rendite laut Plattform im Schnitt bei 11,57 %, teils deutlich höher, wenn Projekte vorzeitig und mit gutem Verkaufserlös realisiert wurden.
Jedes Projekt erhält ein internes Rating von A bis D, basierend auf der Risikoeinschätzung durch das Credit Committee. Dabei werden unter anderem der Geschäftsplan des Projektinhabers, dessen Erfahrung, der Standort und der Immobilienwert bewertet.
Welche Vor- und Nachteile hat InRento?
Die Pro & Cons von InRento auf einen Blick
Vorteile von InRento
- Reguliert durch die Bank of Lithuania + ECSP-Lizenz
- Erstrangig besichert: Alle Projekte durch notarielle Hypothek abgesichert
- Kontentrennung: Anlegergelder auf eigenem Paysera/Mangopay-Konto, nicht bei InRento
- Makellose Bilanz: Null Ausfälle in über fünf Jahren Plattformgeschichte
- Doppelte Ertragsquelle: Monatliche Zinsen plus Wertsteigerung beim Verkauf
- Geprüfte Jahresabschlüsse jährlich veröffentlicht – hohes Transparenzniveau
- Seit 2023 profitabel – drei Jahre in Folge
- Aktiver Zweitmarkt für vorzeitigen Ausstieg
Nachteile von InRento
- Hohe Mindestanlage: 500 Euro pro Projekt ist für breite Streuung herausfordernd
- Kein Auto Invest – jedes Projekt muss manuell ausgewählt werden
- Projekte schnell vergriffen: Besonders baltische Projekte sind innerhalb von Stunden voll
- Heterogenes Risikoprofil: Vom kleinen Vilnius-Buy-to-Let bis zum Lapland-Resort – jedes Projekt einzeln einschätzen
- Quellensteuer (15 %, senkbar auf 10 %) wird automatisch einbehalten
- Zusätzliches Paysera/Mangopay-Konto erforderlich (einmaliger Aufwand)
- Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
Die InRento Risiko FAQ
Trotz Regulierung und erstrangiger Hypothekenbesicherung lohnt es sich, die Risiken bei InRento im Blick zu behalten. Die wichtigsten Fragen zum Thema Risiko habe ich dir vorab als kurze FAQ zusammengefasst, bevor es zu meinen InRento Erfahrungen und dem Fazit geht.
Wie verdient InRento Geld?
InRento finanziert sich über drei Einnahmequellen. Die wichtigste ist eine Vermittlungsgebühr, die Kreditnehmern bei erfolgreicher Projektfinanzierung berechnet wird – zwischen 3,5 und 9 Prozent der finanzierten Summe. Dazu kommt ein Anteil an den Wertsteigerungen beim Projektverkauf (typischerweise 10 Prozent der Capital Gains). Die dritte Quelle sind die Zweitmarkt-Gebühren von 2 Prozent, die Verkäufer zahlen.
Arbeitet InRento profitabel?
Ja, und zwar seit drei Jahren in Folge. Nach einem Verlust von 247.000 Euro im Jahr 2022 (inklusive Going-Concern-Vermerk des Wirtschaftsprüfers) hat InRento 2023 erstmals einen Nettogewinn von 171.000 Euro erzielt. 2024 lag das Ergebnis bei 63.000 Euro und 2025 sprang der Gewinn auf 958.000 Euro bei einem Umsatz von knapp 3 Millionen Euro. Die geprüften Jahresabschlüsse sind auf der Statistik-Seite öffentlich einsehbar.
Ist InRento seriös?
Davon gehe ich aus. InRento steht unter Aufsicht der Bank of Lithuania und hält eine europäische ECSP-Crowdfunding-Lizenz. Der Gründer Gustas Germanavičius bringt einschlägige Erfahrung aus der Crowdfunding-Branche mit (Mitgründer von EvoEstate). Die Plattform veröffentlicht jährlich geprüfte Jahresabschlüsse und hat mit dem Business Angels Fund sowie Startup Wise Guys institutionelle Investoren an Bord. Ob die Plattform langfristig erfolgreich wirtschaftet und alle Investments dauerhaft sicher sind, ist damit natürlich nicht garantiert.
Gibt es bei InRento Kredit-Ausfälle?
Nein, und das ist nach über fünf Jahren Plattformgeschichte tatsächlich bemerkenswert. Laut Plattform-Statistik liegt die Ausfallquote bei 0 Prozent. Es hat bislang weder einen Kapitalverlust noch einen vollständigen Kreditausfall für Investoren gegeben. Vereinzelt kam es zu kurzen Verzögerungen bei Zinszahlungen, die allerdings nachgeholt wurden. Allerdings bedeutet null Ausfälle in der Vergangenheit natürlich keine Garantie für die Zukunft, insbesondere bei den neueren, größeren Hotel- und Tourismus-Projekten in mehreren Ländern steigt die Komplexität.
Welche Auswirkung hätte eine Insolvenz von InRento?
Da dein Geld auf einem separaten Paysera- oder Mangopay-Konto liegt – nicht auf einem InRento-Konto –, wäre es bei einer Insolvenz der Plattform nicht Teil der Insolvenzmasse. Die Kreditverträge bestehen direkt zwischen dir als Investor und dem Kreditnehmer. Im Insolvenzfall müsste ein Verwalter die laufenden Verträge abwickeln. Das Eigenkapital des Unternehmens lag laut Jahresabschluss 2024 bei rund 414.000 Euro, laut InRento ausreichend, um im Ernstfall eine geordnete Abwicklung durch einen Dritten zu finanzieren. In der Praxis hängt es natürlich davon ab, wie reibungslos so eine Abwicklung wirklich funktioniert. Ich selbst setze grundsätzlich nur Geld ein, dessen Ausfall ich finanziell und nervlich verkraften kann.
Gibt es eine Einlagensicherung bei InRento?
Für dein investiertes Kapital gibt es keine Einlagensicherung – InRento ist keine Bank. Die Absicherung besteht über die erstrangige Hypothek auf die jeweilige Immobilie. Für dein nicht investiertes Guthaben sieht es allerdings besser aus: Da es auf deinem Paysera- oder Mangopay-Konto liegt (beides lizenzierte Zahlungsinstitute), greift hier unter bestimmten Voraussetzungen die europäische Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Aber Achtung: Sobald das Geld investiert ist, verlässt es diesen geschützten Bereich.
Ist InRento eine Profitus oder Estateguru Alternative?
InRento, Profitus und Estateguru gehören alle drei in die Kategorie immobilienbesicherter P2P-Plattformen, aber sie unterscheiden sich in einigen wichtigen Aspekten. Wer nach Alternativen innerhalb dieses Segments sucht, sollte die Details kennen.
| Kriterium | InRento | Profitus | Estateguru |
|---|---|---|---|
| Sitz / Regulierung | Litauen, Bank of Lithuania + ECSP | Litauen, Zentralbank + ECSP | Estland, ECSP |
| Kredittyp | Buy-to-Let plus Hotel-/Tourismus- und Gewerbekredite | Immobilienentwicklung, Geschäftskredite | Brückenfinanzierung, Entwicklung, Geschäftskredite |
| Besicherung | Erstrangige Hypothek (notariell) | Hypothek (LTV Ø 66 %) | Hypothek (LTV Ø 60–70 %) |
| Rendite | ca. 9–11 % + Capital Gains | ca. 9–14 % | ca. 10–12 % |
| Mindestanlage | 500 € (teils 250 €) | 100 € | 50 € |
| Laufzeit | 12–36 Monate | 3–24 Monate | 6–60 Monate |
| Auto Invest | nein | ja (RoboInvest) | ja |
| Zweitmarkt | ja (aktiv) | nein (geschlossen) | ja (aktiv) |
| Quellensteuer | 15 % (senkbar auf 10 %) | 15 % (senkbar auf 10 %) | keine (Estland) |
| Geographie | 7 Länder (LT, PL, ES, IT, IE, FI, LV, RO) | Litauen, Baltikum, Spanien | Europa (breit) |
| Track Record | seit 2020, bisher keine Ausfälle | seit 2018, bisher keine Verluste | seit 2014, Ausfälle vorhanden |
InRento verfolgt anders als Estateguru kaum reine Brückenfinanzierungen für Neubauten, sondern überwiegend bestehende oder zu konvertierende Immobilien mit operativem Cashflow, sei es aus Vermietung, Hotelbetrieb oder Gastronomie. Die erstrangige Hypothek und die notarielle Beurkundung in Vilnius sind zusätzliche Sicherheitsbausteine. Allerdings hängt die Rückzahlung des Hauptbetrags auch hier oft am Verkauf oder an der Refinanzierung am Laufzeitende, das ist kein reines Mietzins-Modell. Die Mindestanlage von 500 Euro ist deutlich höher als bei Profitus oder Estateguru, wer breit streuen will, braucht entsprechend mehr Kapital. Dafür bekommst du einen aktiven Zweitmarkt und die doppelte Ertragskomponente aus Festzins und Wertsteigerung.
Profitus bietet mit bis zu 14 % p. a. die nominal höhere Rendite im Vergleich und setzt auf Immobilienentwicklung und besicherte Geschäftskredite. Die Projektdetails sind transparent, das interne Rating erleichtert die Risikoeinschätzung. Die Mindestanlage liegt bei nur 100 Euro, dafür fehlt allerdings aktuell der Zweitmarkt: Einmal investiert, bist du an die Laufzeit gebunden.
Estateguru ist der Platzhirsch im europäischen Immobilien-P2P-Segment mit dem breitesten geographischen Angebot und dem längsten Track Record seit 2014. Die Renditen liegen attraktiv bei 10–12 %, und der aktive Zweitmarkt sorgt für Liquidität. Auf der Kehrseite steht allerdings: Estateguru hatte in der Vergangenheit deutlich spürbare Kreditausfälle, insbesondere im deutschen und finnischen Portfolio, etwas, das weder InRento noch Profitus bislang kennen.
Unterm Strich: Wer auf maximale Sicherheit und planbare Cashflows aus etablierten Mietobjekten setzt, findet in InRento bei den klassischen Buy-to-Let-Projekten den konservativeren Ansatz im Vergleichsfeld, allerdings zum Preis einer höheren Mindestanlage und fehlenden Auto Invests. Bei den größeren Hotel- und Tourismus-Projekten nähert sich das Risikoprofil dem von Estateguru oder Profitus an. Wer mehr Rendite und geringere Einstiegshürden will, ist bei Profitus gut aufgehoben. An Estateguru kommt trotz der Ausfallhistorie kaum vorbei, wer breite Diversifikation über viele Länder braucht.
Für mich persönlich ergänzen sich InRento und Profitus im Portfolio sehr gut: InRento als ruhiger Sockel mit Schwerpunkt auf besicherten Buy-to-Let- und Bestandsimmobilien-Krediten, Profitus für die etwas dynamischeren Entwicklungsprojekte.
Meine InRento Erfahrungen und mein InRento Fazit
Ich bin seit Oktober 2023 bei InRento investiert und habe die Plattform von Anfang an mit wachsendem Interesse beobachtet. Was mich ursprünglich überzeugt hat: die regulierte Struktur, die erstrangige Besicherung aller Projekte und die Tatsache, dass es zum Einstiegszeitpunkt keinen einzigen Ausfall gab, und das ist bis heute so geblieben.
Mittlerweile bin ich mit gut 8.250 Euro investiert, verteilt auf über 50 Projekte. Ich habe das Glück, bei vielen Projekten bereits mit 250 Euro einsteigen zu können, was die Diversifikation natürlich deutlich erleichtert. Mein Ziel ist es, auf 100 Projekte zu kommen, ehrlich gesagt fehlt mir die Zeit, jedes Projekt im Detail zu prüfen. Ich vertraue darauf, dass InRento die Projekte sorgfältig auswählt, und achte selbst vor allem darauf, dass nicht zu viele nicht-baltische Projekte mein Portfolio dominieren.
Was allerdings nicht ganz einfach ist: InRento hat trotz fehlendem klassischen Affiliate-Programm (es gibt „nur“ die 20 Euro Freunde-Prämie) eine sehr loyale Investorenbasis. Die Projekte sind teilweise innerhalb weniger Stunden vollständig finanziert, besonders die baltischen gehen richtig schnell weg. An Polen und jetzt auch Finnland kommt man daher fast nicht vorbei, wenn man sein Kapital zügig arbeiten lassen will.
Auch hier gilt es zu differenzieren: Die Projekte auf InRento sind sehr unterschiedlich. Es gibt speziellere Objekte wie größere Hotels oder Tourismus-Resorts, die im Fall einer Verwertung vermutlich schwieriger zu liquidieren wären, und auf der anderen Seite klassische Mietprojekte in Wohnlagen, die deutlich einfacher zu handhaben sind. Das sollte man bei der Projektauswahl im Hinterkopf behalten.
InRento Erfahrungen – mein Account
Der Großteil meines Kapitals steckt in baltischen Mietobjekten, ergänzt um Projekte in Polen und anderen Märkten.
Die Rendite liegt bei einem IZF von 10,3 %, und der ist seit dem Start stetig angestiegen. Das ist auch logisch: Bei InRento realisierst du einen Teil der Rendite erst beim Verkauf des Projekts, wenn die Wertsteigerung ausgezahlt wird. Je nach Projekt kann das richtig ordentlich ausfallen. Die monatlichen Zinsen allein liegen naturgemäß etwas niedriger, aber der Gesamtertrag stimmt.

Insgesamt habe ich bislang knapp 1.400 Euro an Erträgen aus InRento erhalten. Kein einziges meiner über 50 Projekte ist jemals ausgefallen, und nur selten war mal eines kurz verspätet. Für eine regulierte Immobilienplattform mit erstrangiger Hypothekenbesicherung ist das ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.
Meine InRento Rendite 2026
| Zeitraum | IZF (kumuliert) |
|---|---|
| Seit Oktober 2023 | 0,8 % |
| 2024 | 6,3 % |
| 2025 | 9,5% |
| 2026 (laufend) | steigend – weitere Projektverkäufe ausstehend |
Der IZF von 10,3 % (auf ein Jahr bezogen) ist ein solider Wert, der tendenziell sogar leicht weiter steigen dürfte, schließlich stehen bei einigen meiner Projekte die Verkäufe und damit die Wertsteigerungskomponente noch aus. Das ist das Besondere am InRento-Modell: Die Rendite wächst mit der Zeit, weil die Capital Gains erst bei der Realisierung ausgezahlt werden.
Für mich ist InRento definitiv ein ruhiger Sockel im Portfolio. Keine Aufregung, keine Ausfälle, monatlich pünktliche Zinszahlungen und die Aussicht auf zusätzliche Erträge beim Projektverkauf. Mein Plan: weiter aufstocken, Richtung 100 Projekte, und dabei den baltischen Schwerpunkt halten, ohne den Anteil der Polen-, Finnland- und Rumänien-Projekte zu groß werden zu lassen.
Wie geht ihr das an: setzt ihr eher auf die baltischen Mietprojekte oder reizt euch die internationale Expansion nach Polen, Finnland und Rumänien mehr?
Zuletzt aktualisiert am: 4. Mai 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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