Fintown ist eine der wenigen tschechischen P2P-Plattformen, die wir Investoren ins Portfolio nehmen können – mit einem Mietmodell, das täglich Zinsen ausweist und monatliche Abhebungen erlaubt. Seit dem Start 2023 sind über 29 Millionen Euro durch Fintown geflossen, mehr als 6.100 Anleger sind dabei, und kein einziger Kredit ist bislang ausgefallen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick: meine Fintown Erfahrungen aus mittlerweile zwei Jahren, die Stärken und Schwächen, der jüngst veröffentlichte Geschäftsbericht 2024 und wo ich aktuell die Grenzen sehe.
Bevor ich auf meine eigenen Fintown Erfahrungen eingehe und im Fazit erkläre, ob und wie ich weiter investiere, schauen wir uns die Plattform, so wie sie sich heute zeigt, an und lassen ihren CEO zu Wort kommen!
Zuletzt aktualisiert am: 21. Mai 2026
⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Die Fintown Anleitung und meine Fintown Erfahrungen
Der Fintown Steckbrief
Bevor es in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevantesten Daten der P2P Immobilien Kredite Plattform Fintown:

| Gegründet | 2023 |
| CEO | Maxim Vihorev |
| Reguliert | nein |
| Investoren | ~6.166 (Stand 05/2026) |
| Firmensitz | Prag, Tschechien (Fintown s.r.o.) |
| Sicherheiten | keine (nachrangig, Vihorev Group Garantieerklärung) |
| Rendite | 11,79 % (gewichteter Durchschnitt laut Plattform-Statistik) |
| Rückkaufgarantie | nein |
| Kreditarten | Immobilienkredite (Miet- und Entwicklungsprojekte) |
| Finanziertes Kreditvolumen | > 29 Mio. Euro (Outstanding Portfolio: 18,2 Mio. Euro) |
| Durchschnittlicher LTV | 72,69 % |
| Mindestanlage | 100 € |
| Mindestauszahlung | 20 € |
| Invest Strategien | keine |
| Rating | keins |
| Treueprogramm | Ja, VIP Club mit bis zu 1 % mehr Zinsen |
| Geschäftsbericht | Annual Report 2024 (Fintown ungeprüft, Vihorev Group geprüft) |
| Neukunden Bonus | 2 % Cashback für dein erstes Investment (über diesen Link) |
Die beiden letzten Fintown Neuigkeiten
Auch Fintown hält uns Investoren auf dem neusten Stand. Ich habe für die die aktuellsten Nachrichten gleich hier integriert:
Honest Michle Stage 2: Eine sichere Investitionsmöglichkeit mit einem 12-Monats-Horizont
Honest Michle Stage 2 von Vihorev Group bietet Investoren eine senior besicherte Position mit einer jährlichen Rendite von 10 % und einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Die Investition zeichnet sich durch eine niedrige Loan-to-Value-Rate von 20 % und eine bereits fortgeschrittene Bauphase aus, was das Risiko reduziert. Investoren profitieren von einer priorisierten Rückzahlung und einer klaren Exit-Strategie durch Refinanzierung oder Verkauf der Wohnungen. Besonders geeignet ist das Angebot für Anleger, die strukturierte, risikoarme Immobilieninvestments mit kurzer Laufzeit bevorzugen. Die Kombination aus Sicherheit, Rendite und Entwicklungsfortschritt macht das Projekt zu einer attraktiven Option. (Quelle)
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Q3 2025-Bericht: Projektfortschritt, Mietleistung & wichtige Fintown-Aktualisierungen
Die Q3-2025-Ergebnisse zeigen Fortschritte in Entwicklung, Vermietung und Plattform bei Vihorev Group und Fintown. In Costa Rica und Prag wurden Meilensteine erreicht, etwa die Erweiterung von The Seed und der Baufortschritt bei Park Vista. Die Mietimmobilien verzeichneten hohe Auslastung und stabile Einnahmen, während Fintown ein neues Investitionsmodell und technische Verbesserungen einführte. Zudem wurden erstmals Jahresberichte veröffentlicht, und Anpassungen bei Mindestbeträgen für Abhebungen und Investitionen wurden vorgenommen. (Quelle)
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Schauen wir uns die P2P Kredite Plattform mit ihrem Mietkonzept und wer dahintersteckt, ein wenig genauer an, bevor ich von meinen eigenen Fintown Erfahrungen berichte.
Was ist Fintown?
Fintown ist eine Immobilien-Plattform, die von der etablierten tschechischen Vihorev-Gruppe betrieben wird.
Der Hauptsitz von Fintown befindet sich in Prag, Tschechische Republik, und die Immobilienprojekte konzentrieren sich überwiegend auf den Ballungsraum Prag. Hinzugekommen ist seit 2024 ein Großprojekt in Costa Rica („The Seed“), das mittlerweile in Stage 2 läuft und mit einem zweiten Grundstück auf 38.000 m² erweitert wurde. Ein besonderes Merkmal ist, dass die Vihorev-Gruppe mindestens 20 % „Skin in the Game“ an den angebotenen Immobilienprojekten hat.
Im Durchschnitt beträgt ihr Eigenkapitalanteil teils sogar bis zu 30 %. Dadurch sollten sie ein starkes persönliches Interesse am Erfolg der Projekte haben.
Und ein ordentliches Wachstum in den vergangenen Jahren zeigten.

Besonders interessant ist das Mietprodukt der Plattform. Hier versucht Fintown, bestehende Projekte durch Mezzanine-Darlehen zu refinanzieren, und du erhältst täglich Zinsen auf deine Investitionen mit der Möglichkeit, monatlich Geld abzuheben. Daneben gibt es klassische Immobilienfinanzierungs-Projekte (Entwicklungsprojekte), die in der Plattform klar als „Development“ gekennzeichnet sind und höher verzinst werden – im Gegenzug für ein höheres Risiko.
Ähnlich wie bei InRento, Exporo oder früher auch Reinvest24 hat sich Fintown auf bereits etablierte Immobilienprojekte spezialisiert, die sofort Einnahmen durch Vermietung generieren. Im Vergleich zu EstateGuru oder anderen Immobilienentwicklern werden die Mietprojekte bei Fintown als deutlich sicherer eingestuft. Warum das ein Trugschluss ist, dazu kommen wir später noch.
Wer besitzt Fintown und leitet die Plattform?
Die Geschäftsleitung von Fintown hat Maxim Vihorev und Vladislav Siganevich inne, die beide auch Gründer des Unternehmens sind.
- Maxim Vihorev ist der Gründer von Fintown und seit über 20 Jahren im tschechischen Immobilienmarkt tätig. Er hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften und einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre.
- Vladislav Siganevich ist Mitbegründer von Fintown und hat umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung von Fintech-Unternehmen. Er hat einen Abschluss in Internationalen Beziehungen von der Prager Wirtschaftsuniversität.
Vladislav hat Creamfinance zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa geführt und ist auch ein aktiver Investor in P2P-Plattformen und Immobilien.
Im Spätjahr 2025 wurde zudem erstmals ein Annual Report für Fintown (ungeprüft) sowie ein geprüfter Geschäftsbericht der Vihorev Group veröffentlicht – ein deutlicher Schritt in Richtung Transparenz, der bei jüngeren P2P-Plattformen nicht selbstverständlich ist. Ergänzend dazu gibt es eine Garantieerklärung der Vihorev Group, die im Insolvenzfall der Fintown s.r.o. greift.
Die Fintown Anmeldung und der Startbonus
Die Anmeldung bei Fintown ist unkompliziert und kann in wenigen, einfachen Schritten durchgeführt werden:
- Registrierung starten: Klicke auf „START INVESTING“ auf der Startseite.
- Persönliche Daten bereitstellen: Gib deine E-Mail-Adresse, deinen Namen und lege dein Passwort fest.
- E-Mail-Bestätigung: Überprüfe dein Postfach und bestätige die Verifizierungsmail von Fintown.
- Weitere Informationen ergänzen: Logge dich mit deiner E-Mail und dem Passwort ein, um weitere persönliche Daten wie Adresse einzugeben und ggf. AML-bezogene Fragen zu beantworten.
- Identifizierungsprozess abschließen: Führe die finale Identifizierung mit „Identomat“ durch, um dein Konto vollständig zu aktivieren.
Um bei Fintown zu investieren, musst du wenige Voraussetzungen erfüllen. Zunächst einmal musst du mindestens 18 Jahre alt sein, um dich für den Account registrieren zu können. Wichtig ist, dass du Geld von einem EU-Bankkonto aus in Euro überweist, wobei auch Wise und Revolut Konten (UK) problemlos funktionieren.
Nachdem du dich erfolgreich angemeldet und eine Einzahlung getätigt hast, kannst du in Projekte auf der Plattform investieren. Geld einzahlen ist ganz einfach – im Account findest du dazu eine Schaltfläche namens „Geld einzahlen“. Achte darauf, nur Euro einzuzahlen und den Betreff (Punkt 4. Referenz) anzugeben. Beachte: Seit Q3 2025 liegt der Mindestinvestbetrag bei 100 € pro Projekt und die Mindestauszahlung bei 20 €. Damit deckt Fintown nach eigener Aussage gestiegene Zahlungsverarbeitungskosten.
Ein zusätzlicher Bonus für neue Anleger:
Bei deiner Erstanmeldung erhältst du einen Willkommensbonus in Form von 2 % Cashback auf dein erstes Investment nach wenigen Tagen gutgeschrieben, wenn du meinen Link nutzt. Wer einen Freund einlädt, bekommt über das Freunde-werben-Freunde-Programm zusätzlich 1 % Bonus auf die in den ersten 90 Tagen getätigten Investitionen – für beide Seiten.
Investieren bei Fintown
Wie investiert man bei Fintown? Was sollte man wissen und worauf sollte man achten? In diesem Abschnitt findest du eine kompakte Übersicht über ein Investment in die Miet-Immobilien Kredite sowie die Entwicklungsprojekte von Fintown.

Ich selbst habe bereits in eine ganze Reihe von Projekten investiert und kann dir daher von meinen Fintown Erfahrungen berichten.
Anlegen auf dem Erstmarkt bei Fintown
Da Fintown keinen Autoinvest hat, musst du direkt in die Projekte investieren. Ich finde das gerade bei neuen Plattformen oder wenn ich bisher nicht vertraut in eine Plattform bin den ohnehin besseren Weg. Du kannst also einfach schauen, was es für Kredite gibt und bei diesen dann auf Basis von:
- Zinssatz
- Term / Laufzeit
- Anlageform (Rental für Mietprojekte oder Bullet/Development für Entwicklungsprojekte mit endfälligen Zahlungen)
- Beleihungswert (durchschnittlich 72,69 % LTV laut Plattform-Statistik)
- Welche Sicherheiten existieren
- Minimale Investitions Zeit bevor ein Rückkauf möglich ist
- Lage & Bilder der Immobilie
ein Objekt entsprechend auswählen.

Überzeugen dich die Angaben zu dem Objekt, so kannst du deinen Wunschbetrag ab dem Mindestinvest von 100 € eingeben und bist mit einem Klick in die Immobilie investiert.
Ein Zweitmarkt gibt es nicht, dafür eine vorzeitige Ausstiegsoption.
Das Fintown Kreditportfolio – In was investierst du eigentlich?
Aktuell bietet Fintown vor allem Investments in bereits vermietete (oft Airbnb-) Immobilien an – ergänzt durch klar als „Development“ gekennzeichnete Entwicklungsprojekte. Die Immobilien liegen überwiegend in Prag (Honest Smíchov, Honest Karlín, Honest Říčany, Park Vista, Honest Michle, Kolovraty) sowie seit 2024 in Costa Rica mit dem Projekt „The Seed“.
Jedes Projekt ist sauber in eine entsprechende Struktur integriert:

Ihr investiert dabei nachrangig in die Immobilie in Form eines sogenannten Mezzanine-Darlehens. Dieses wird im Verwertungsfall nicht zuerst bedient, dafür gibt es dann eben auch höhere Zinsen. Das Darlehen gilt als nicht besichert – allerdings existiert eine zusätzliche Corporate Guarantee der Vihorev Group, die im Fall einer Fintown-Insolvenz greift.
Die Projekte sind unterhalb ihres Buchwerts beliehen – der durchschnittliche LTV (loan to value, also Kreditvolumen in Relation zum Objektwert) liegt laut Plattform-Statistik bei 72,69 %. Damit sollte in einem Verwertungsfall ein Totalverlust unwahrscheinlicher werden, garantiert ist das aber natürlich nicht.
Weiterhin weisen die Mietprojekte einen regelmäßigen Cashflow durch die bereits aktiven Mietverhältnisse auf. Die Auslastung der Bestandsobjekte liegt laut Q3-2025-Report zwischen 85 % (Honest Smíchov) und 96 % (Honest Říčany), die Ausfallquote auf der Plattform liegt bei 0 %.
Die Projekte haben eine Mindestinvestitionszeit – nach diesem Zeitraum kannst du aus dem Projekt ohne Abschläge aussteigen oder es weiter laufen lassen. Gerade das Weiterlaufenlassen ist attraktiv, man muss eben nicht umfinanzieren, sondern kann weiter monatliche Rendite abschöpfen. Leider nicht unbegrenzt – in meinen Projekten ist nach 60 Monaten Schluss.
Die minimalen Laufzeiten sind vergleichbar mit einer klassischen Kreditlaufzeit (12–36 Monate) und schrecken Immobilieninvestoren nicht ab. Recht neu sind nun kurze Mindestlaufzeiten von nur einem Monat, ideal für Liquiditätsjunkies ;).
Der vorzeitige Ausstieg bei Fintown
Der vorzeitige Ausstieg bei Fintown erfolgt über das Early Exit 2.0 Program, das Investoren Flexibilität bietet, ihre Investitionen unter bestimmten Bedingungen vor Ablauf der Mindestlaufzeit zu beenden. Der Prozess wird direkt von Fintown verwaltet und ist kein Sekundärmarkt.
Die wichtigsten Punkte des Programms sind:
- Mindestauszahlung: 100 € pro Projekt.
- Sperrfrist: Ein vorzeitiger Ausstieg ist in den ersten 6 Monaten des Projekts nicht möglich.
- Bearbeitungszeit: Fintown benötigt bis zu 30 Tage, um die Auszahlung zu verarbeiten.
- Teilweiser oder vollständiger Ausstieg: Investoren können entweder einen Teil oder den gesamten Betrag aus einem Projekt abziehen.
- Abzug der angesammelten Zinsen: Alle bis zum Ausstiegsdatum aufgelaufenen Zinsen werden vom Auszahlungbetrag abgezogen.
- Antragsfrequenz: Anträge können frühestens 90 Tage nach der letzten Bearbeitung eines Early Exit gestellt werden.
Gebührenstruktur:
- Ausstieg nach 12 Monaten: Keine Gebühren (bis zu 50 % des ausstehenden Kapitals des Projekts).
- Ausstieg zwischen 6 und 12 Monaten: 10 % Gebühr (bis zu 50 % des ausstehenden Kapitals des Projekts).
- Ausstieg über 50 % des ausstehenden Kapitals: Zusätzliche Gebühr von 10 %, unabhängig von der Haltedauer.
Der Ausstieg wird über ihren Support abgewickelt, dazu einfach eine Mail an diesen senden.
Wer Wert auf monatliche Zahlungen legt, findet seit Q4 2025 ein weiteres Format: das neue „Development with Quarterly Payments“-Modell für Entwicklungsprojekte – wahlweise mit 11 % p.a. und quartalsweiser Zinsauszahlung oder mit 13 % p.a. und Zins- und Tilgungszahlung am Laufzeitende (Bullet).
Die Fintown Renditeerwartung
Die Rendite auf Fintown ist abhängig von den entsprechenden Projekten, die du in dein Portfolio legst. Aktuell findest du Rental-Projekte mit rund 11 % p.a. sowie Entwicklungsprojekte mit bis zu 13 % p.a. (Bullet). Der gewichtete Durchschnittszinssatz aller Investoren liegt laut Plattform-Statistik bei 11,79 % p.a., die Range der einzelnen Projekte spannt sich von etwa 7 % bis 13 %.
Mein eigener durchschnittlicher Zinssatz liegt bei rund 11,2 %. Ich rechne damit weiterhin mit einer Rendite um die 11 %. Wer zusätzlich höhere Investmentsummen mitbringt, kann über den VIP Club bis zu 1 Prozentpunkt mehr Zinsen herausholen.
Fintown in der Covid und Russland Krise
Da Fintown erst nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine mit seinem Angebot an den Start ging, existieren noch keine direkten Krisenerfahrungen. Positiv formuliert: bislang hat kein Fintown-Investor eine echte Krise mit ihnen erlebt. Auch in den schwächeren Marktphasen 2024 und 2025 hat die Plattform laut eigener Statistik 0 % Ausfälle und 0 % verspätete Projekte ausgewiesen. Das ist ein gutes Signal – auch wenn der Track Record dafür schlicht noch zu kurz ist, um daraus eine Vollkasko-Erwartung abzuleiten.
Welche Vor- und Nachteile hat Fintown?
Die Pro & Cons von Fintown auf einen Blick
Vorteile von Fintown
- Aufgeräumtes Interface und gute Nutzerführung
- Erfahrener Betreiber mit ordentlich „Skin in the Game“
- Gute Rendite um die 11 % möglich, bis zu 13 % bei Entwicklungsprojekten
- Stetiger Cashflow realisierbar (tägliche Zinsen, monatliche Auszahlung)
- Ausstiegsoption bei Kapitalbedarf (Early Exit 2.0)
- Zusätzliche Garantieerklärung der Vihorev Group über die Fintown-Bilanz hinaus
- Erstmals veröffentlichter Geschäftsbericht 2024 (Vihorev Group geprüft)
- Bislang 0 % Ausfälle auf der Plattform
Nachteile von Fintown
- Junge Plattform mit kurzem Track Record
- Unbesicherte Nachrang-Kredite (Mezzanine)
- Geografisch nur Prag als Heimatmarkt – die Expansion nach Costa Rica (Tourismus statt Wohnen, weit weg vom Heimatmarkt) erhöht zudem das Risikoprofil
- Schwache Eigenkapitalbasis der Fintown s.r.o. selbst (EK-Quote laut Bericht 2024 negativ, –2,7 %) – die Plattform finanziert sich faktisch über die Anlegergelder, die Vihorev-Konzernbilanz ist die eigentliche Sicherheitsschicht
- Kein Sekundärmarkt, Early Exit nur unter Bedingungen
- Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
Meine Fintown Erfahrungen – planbarer Cashflow!
Ich habe bereits sehr früh – fast zum Start von Fintown – angefangen zu investieren und war auch in ihrem zweiten Projekt mit dabei. Mittlerweile bin ich in eine ganze Reihe von Projekten in unterschiedlichen Stages investiert, von Rental- bis zu klassischen Bullet/Development-Projekten. Stand heute (Mai 2026) liegen meine Fintown-Eckdaten bei:
- Investmentsumme: 2.250 €
- Bereits erhaltene Zinsen: rund 370 €
- XIRR-Rendite: ca. 11,1 %
- Projektdurchschnittszinssatz: 11,2 %
- VIP-Club-Stufe: noch keine erreicht, ich stocke das Portfolio aber laufend leicht weiter auf
Auch den Ausstieg nach Ablauf der Mindestlaufzeit konnte ich schon erfolgreich testen und mein Geld umschichten. Das Early-Exit-2.0-Programm habe ich bislang nicht in Anspruch genommen und auch das neue „Development with Quarterly Payments“-Produkt habe ich nicht bewusst gewählt – das beobachte ich erstmal weiter.
Zinszahlungen kamen mittlerweile zuverlässig an und über die Zeit hat sich die Plattform doch ein ganzes Stück weiter entwickelt. So wurde der Mindestinvest zwischenzeitlich auf 1 € gesenkt – seit Q3 2025 liegt er allerdings wieder bei 100 €, um die gestiegenen Zahlungsverarbeitungskosten zu decken. Neu ist außerdem der VIP Club: Ab 10.000 € investiertem Volumen gibt es 0,5 % Aufschlag, ab 30.000 € sind es 1 % zusätzlich auf die normalen Zinssätze.
Auch beim Thema Reporting und Kommunikation hat sich Fintown weiter entwickelt und pflegt das vorbildlich über das Fintown Blog. Mit den Quartalsreports und dem erstmals veröffentlichten Annual Report 2024 (Fintown selbst ungeprüft, Vihorev Group geprüft) sind sie deutlich transparenter geworden. Das Costa-Rica-Großprojekt habe ich mir hingegen bewusst nicht ins Portfolio geholt. Costa Rica ist schlicht nicht Fintowns Heimatmarkt, sondern eine Expansion in ein weit entferntes Land – noch nicht mal Nachbarland. Solche Sprünge sind in der P2P-Welt schon mehrfach schiefgegangen, EstateGuru ist da das prominenteste Beispiel. Dazu kommt: In Costa Rica geht es nicht um Wohnimmobilien, sondern um Tourismus – ein deutlich konjunktursensibleres Segment. Mir reicht hier der Blick von außen.
Die Fintown Risiko FAQ
Jede Investition in P2P Kredite bietet Risiken und jede Plattform hat unterschiedliche. Diese P2P Kredite Plattform Risiken habe ich dir in Form einer FAQ zusammengefasst, bevor ich zu meinem Fintown Fazit komme.
Wie verdient Fintown Geld?
Fintown generiert sein Einkommen hauptsächlich durch verschiedene Gebühren im Kontext der Kredite, die sie an ihre eigene Gruppe vermittelt – konkret eine einmalige Aufnahmegebühr auf das finanzierte Investmentvolumen sowie eine laufende Gebühr pro Jahr auf das vermittelte Volumen.
Daran sieht man auch, dass die Plattform selbst kein Geld direkt am Markt verdienen muss, sondern primär als Finanzierungsvehikel der Vihorev Group dient.
Ist Fintown seriös?
Obwohl Fintown eine vergleichsweise neue Plattform ist, existiert die Vihorev Gruppe bereits seit 2014 erfolgreich auf dem tschechischen Markt. Dank ihrer früheren Partnerschaft mit der P2P-Plattform Debitum, dem mittlerweile veröffentlichten Geschäftsbericht 2024 (Vihorev Group geprüft) und einer zusätzlichen Garantieerklärung der Vihorev Group zugunsten der Fintown-Investoren kann die Plattform als vertrauenswürdiges Unternehmen betrachtet werden – mit den üblichen Risikoaufschlägen für einen jungen Anbieter.
Ist Fintown eine sichere P2P Plattform?
Fintown birgt wie jede Investition Risiken, bei denen ein Teil oder die gesamten investierten Mittel möglicherweise nicht zurückgezahlt werden. Bei Fintown investiert man in ein Mezzanine-Darlehen, eine unbesicherte Form einer nachrangigen Forderung. Im Falle eines Kreditausfalls werden die Vermögenswerte des Kreditnehmers verkauft, um vorrangige Darlehen zu bedienen, bevor nachrangige Verbindlichkeiten wie das Mezzanine-Darlehen erfüllt werden. Der durchschnittliche LTV liegt aktuell bei 72,69 % – das schafft einen Puffer, aber keine Vollkasko.
Arbeitet Fintown profitabel?
Mit der Veröffentlichung des Fintown Annual Report 2024 (ungeprüft) sowie des geprüften Vihorev Group Audited Report 2024 gibt es erstmals belastbare Zahlen. Laut Fintown-Bilanz 2024: Gesamtvermögen 10,9 Mio. € (davon 96 % Kreditportfolio), Eigenkapital bei –0,29 Mio. €, entsprechend einer Eigenkapitalquote von –2,7 %. Fintown finanziert sich damit faktisch über die Anlegergelder. Die Nettozinsmarge von 14 % zeigt zwar ein funktionierendes Geschäftsmodell, doch die Bilanz der Fintown s.r.o. selbst bleibt schwach. Wichtig: Fintown ist primär das Finanzierungsvehikel – die Vihorev-Konzernbilanz (geprüft) ist der relevantere Anker für die wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Welche Auswirkung hätte eine Fintown Insolvenz?
Im Falle einer Insolvenz wird ein Insolvenzverwalter beauftragt, um die restlichen Projekte abzuwickeln und Zahlungen zu leisten. Die Gelder werden entsprechend verteilt. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass wir als Investoren, die in Mezzanine-Kredite investieren, nicht an erster Stelle in der Rangfolge stehen.
Aus vergangenen Erfahrungen wissen wir, dass solche Prozesse langwierig und undurchsichtig sein können. Eine Insolvenz von Fintown birgt ein potenzielles Risiko für dein investiertes Geld – auch wenn die zusätzliche Garantieerklärung der Vihorev Group hier eine Sicherheitsschicht einzieht.
Für wen eignet sich Fintown?
Jetzt, wo wir alle Vor- und Nachteile von Fintown kennen, stellt sich natürlich die Frage, wieso man bei Fintown investieren sollt.
Wer könnte dies korrekter erklären als ihr CEO Maxim Vihorev dem ich genau diese Frage stellte. Hier die von mir auf Deutsch übersetzte Antwort:

Es gibt zwei entscheidende Aspekte zu berücksichtigen:
Sicherheit
Unser Engagement für die Sicherheit unserer Kunden ist dreifach:
- Wie Sie richtig bemerkt haben, kommt unser positiver Cashflow nicht nur allen unseren Verpflichtungen nach – vom Senior-Darlehen über das Fintown-Darlehen bis hin zu den Betriebskosten –, sondern sorgt auch dafür, dass wir rentabel bleiben.
- Die Unternehmensbürgschaft der Muttergesellschaft der Vihorev-Gruppe gewährleistet die vollständige Deckung des Fintown-Darlehens.
- Unser „skin in the game„-Ansatz bedeutet, dass wir stets etwa 20 % unseres Eigenkapitals behalten. Dies dient als Sicherheitsnetz, das es uns ermöglicht, einen Teil unserer Immobilien schnell zu veräußern, um im unwahrscheinlichen Fall eines Zahlungsausfalls alle Verpflichtungen zu erfüllen.
Produkt
Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir monatliche Zinszahlungen anbieten – eine Besonderheit, die es auf dem Markt so kaum gibt.
Während andere vielleicht ähnliche Zinssätze bei Entwicklungsprojekten anbieten, gibt es im Bereich der Mietimmobilien keine so konstant hohen Zinssätze wie bei uns.
Maxim Vihorev Fintown CEO
Möchtest du noch mehr Antworten und Insights vom Fintown CEO erhalten, dann kann ich dir das CEO-Interview, das wir mit Maxim geführt haben empfehlen!
Welche Alternativen gibt es zu Fintown?
Immobilienfinanzierer gibt es einige. Der größte und bekannteste ist sicher EstateGuru. Da es bei Fintown aber stärker um Bestandsimmobilien mit Mietcashflow geht, passt zum Vergleich InRento deutlich besser – die ein langfristiges Mietkonzept mit attraktiven Renditen anbieten. Reinvest24 hatte solch ein Produkt ebenfalls, ist aber mittlerweile ein reiner Immobilienprojekte-Finanzierer.
Auch Exporo mit seinen Bestandsprojekten ist vergleichbar, wenn auch mit deutlich geringerer Verzinsung – allerdings mit der Chance auf Veräußerungsgewinne nach der Haltefrist.
Detaillierte Informationen über diese und viele weitere Optionen findest du in meinem Blog und im Vergleich der P2P-Plattformen.
Anmelden bei Fintown und direkt 2% Cashback kassieren
Mein Fintown Fazit
Erst dachte ich, dass Fintown einfach ein weiterer Immobilienprojekt-Vermittler ist, wie wir sie schon zur Genüge kennen. Schaut man aber genauer hin, gibt es eine Sache, die sich für den ein oder anderen Investor richtig interessant machen könnte. Damit meine ich nicht die nachrangigen Sicherheiten – die sind natürlich nicht das, was wir uns wünschen.
Mir geht es darum, dass ihr nach der Mindestkreditlaufzeit euer Geld einfach weiter investiert lassen könnt und Zinsen kassiert. Bedauerlicherweise nicht unbegrenzt – nach 60 Monaten ist meist Schluss. So lange kann man sich allerdings auch die 11–13 % Zinsen sichern und je nach Entwicklung früher schon ohne Abschläge wieder aussteigen.
Diese Rendite hättet ihr vermutlich mit der Airbnb-Aktie nicht gemacht – schon gar nicht, wenn ihr nur auf die (bis jetzt nicht vorhandene) Dividende spekuliert.
Der Umstand, dass die Apartments alle vermietet sind, unter anderem eben per Airbnb, sehe ich ebenso positiv wie auch die Erfahrung der Muttergesellschaft hinter der Plattform. Wobei natürlich Airbnb-Vermietungen ein Risiko bergen, sofern Prag sich entschließt, diese einzuschränken – aktuell bewerte ich das zunächst neutral bis positiv.
Wären jetzt noch alle Kredite mit einem ersten Rang versehen, wäre es ein Traum. Vermutlich könnten sie so dann aber eben keine 11–13 % Zinsen mehr anbieten. Immerhin liegt der Durchschnitts-LTV bei 72,69 % und ist bei keinem Projekt maximal ausgereizt, was einen Risikopuffer schafft. Zusätzlich existiert eine geprüfte Garantieerklärung der Vihorev Group, die im Insolvenzfall der Fintown s.r.o. greift – wichtig zu wissen, weil die Fintown-Einzelbilanz mit –2,7 % Eigenkapitalquote allein gestellt eher schwach aussieht.
Ich bleibe in meinen Projekten investiert und versuche, mir solange es die höheren Zinsen gibt, weiter ein paar 11–13 %-Kredite zu sichern – Liquidität ist mir hier nicht so wichtig. Den Fintown Neukundenbonus von 2 % habe ich selbstverständlich auch gerne mitgenommen. Stand Mai 2026 liegen meine 2.250 € investiert auf einem XIRR von ca. 11,1 %, knapp 370 € Zinsen sind bereits geflossen. Damit bin ich zufrieden – das Portfolio wächst weiter, wenn auch in kleinen Schritten.
Dass Fintown nicht nur bei mir ankommt, zeigen die Wachstumszahlen seit meinem Investmentstart deutlich: Von rund 4.500 Investoren ist die Plattform inzwischen auf 6.166 angewachsen, das finanzierte Kreditvolumen ist von gut 18 auf über 29 Mio. Euro geklettert – und kein einziges Projekt ist bislang auch nur einen Cent in Verzug. Das gefällt mir.
Die Expansion nach Costa Rica beobachte ich dagegen lieber von der Seitenlinie. Das ist nicht Fintowns Heimatmarkt, sondern eine Expansion in ein weit entferntes Land – noch nicht mal Nachbarland. Solche Fern-Expansionen sind in der P2P-Welt schon mehrfach schiefgegangen, EstateGuru ist da das bekannteste Beispiel. Und im Gegensatz zu den Prager Bestandsobjekten geht es in Costa Rica nicht um Wohnen, sondern um Tourismus – konjunktursensibler und mit anderem Risikoprofil. Ich bleibe bei den Prager Projekten.
Zuletzt aktualisiert am: 21. Mai 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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Du kennst die besicherte Forderungsplattform noch nicht? Dann lies meine Indemo Erfahrungen.