Exporo war jahrelang Deutschlands Aushängeschild für digitales Immobilien-Crowdinvesting. Über 1,17 Mrd. € wurden seit der Gründung 2014 vermittelt – mit dem Versprechen geprüfter Projekte und attraktiver Renditen. Meine Exporo Erfahrungen nach mehreren Jahren mit fünfstelligem Einsatz lauten heute ehrlich: Es ist eines meiner schlechtesten Investments. Mit über 5.000 € in den Bestandsobjekten erwirtschafte ich aktuell magere 2,3 % p. a. – selbst mein Sorgenkandidat Estateguru liefert unterm Strich besser ab. Dazu kommt eine ganze Reihe Insolvenzen bei den Projektentwicklungen, ein laufendes KapMuG-Musterverfahren am OLG Hamburg und ein Service, der in den letzten zwei Jahren spürbar nachgelassen hat. Hier mein vollständiger Erfahrungsbericht – inklusive Aussichten auf Erfolg (oder eben Misserfolg) der einzelnen Produktlinien.
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Um was geht es heute?
Exporo heute – die nüchternen Eckdaten
Exporo hat sich in den letzten Jahren strukturell deutlich verändert. Die folgenden Eckdaten stammen aus der offiziellen Exporo-Statistik:
- Vermitteltes Kapital seit 2014: über 1,17 Mrd. €
- Zurückgeführtes Kapital: rund 800 Mio. €
- Finanzierte Projekte: über 600
- Beworbene Zinsen: bis zu 9 % p. a. (Lockzahl – nicht das tatsächlich gelieferte Ergebnis, dazu unten mehr)
- Plattform-Betreiber: Exporo AG (Hamburg) als Vermittler; operativ läuft die regulierte Anlagevermittlung über die EPH Investment GmbH – eine 100%-Tochter und seit Ende 2023 zugelassener Schwarmfinanzierungsdienstleister nach ECSP-Verordnung (EU 2020/1503) unter BaFin-Aufsicht
- Neue Anlageklasse: seit 2023/2024 auch Investments in erneuerbare Energien (Photovoltaik-Aufdachanlagen, PV-Direktinvestments)
Das ist die Marketing-Außenansicht. Realität ist: Die Quote pünktlicher Rückzahlungen liegt laut eigener Statistik bei rund 70 % – der Rest ist verzögert, in Restrukturierung oder schon insolvent. In den öffentlichen Trustpilot-Bewertungen seit 2023 ist das Verhältnis bei einzelnen Anlegern teils deutlich schlechter (siehe weiter unten).
Welche Produkte bietet Exporo heute an?
Exporo Finanzierung (Projektentwicklungen)
Das Kerngeschäft: Kurzlaufende Nachrang-/Mezzaninedarlehen für Immobilienentwickler (Neubau, Sanierung, Bestandsentwicklung). Laufzeiten typischerweise 12–36 Monate, Zinsen aktuell beworben mit bis zu 9 % p. a. Die Mindestanlage liegt projektabhängig meist bei 500 €, teils auch ab 100 €. Bauphasenrisiko, Verzögerungsrisiko und im Insolvenzfall ein klassisches Totalverlustrisiko gehören zur DNA dieses Produkts.
Exporo Bestand / PROPVEST
Die Bestandsimmobilien-Produktlinie – also Beteiligung an fertig gestellten, vermieteten Immobilien mit quartalsweisen Mietausschüttungen und Wertsteigerungspartizipation – wird heute primär unter der Marke PROPVEST vertrieben. Die alten globalverwahrten Bestandsanleihen liegen im Wertpapierdepot der Anleger (z. B. bei der Baader Bank), die neueren tokenbasierten Bestandsanteile im digitalen Schließfach bei der Tangany GmbH. Wenn ihr einen ausführlichen Erfahrungsbericht speziell zu den Bestandsimmobilien sucht, lest am besten den separaten Artikel zu meinen PROPVEST Erfahrungen – dort gehe ich auf Renditen, Zweitmarkt und Risiken im Detail ein.
Auf der Exporo-Statistikseite werden für die Bestandsschiene aktuell 42 finanzierte Bestandsprojekte, rund 279 Mio. € Assets under Management, 78 verwaltete Immobilien und 4,0 % Ø ausgeschüttete Rendite p. a. ausgewiesen. Die letzte Zahl wirkt auf den ersten Blick passabel – ist aber ein historischer Durchschnitt, der die Schwäche der letzten zwei Jahre nicht vollständig abbildet.
Erneuerbare Energien (NEU)
Seit 2023/2024 bietet Exporo auch Investments in PV-Aufdachanlagen und PV-Direktinvestments an – als Diversifikationsbaustein für Anleger, die nicht ausschließlich auf Immobilien setzen wollen. Die Konstruktion ist ähnlich (kurze Laufzeit, Festzins, projektbezogene Emittentin), die Risiken liegen aber in einem anderen Markt (Strompreise, Genehmigungen, technische Anlage-Performance).
Club Deals
Nicht-öffentliche Vermögensanlagen ab 50.000 € für vermögende, erfahrene Anleger – nichts für die normale Crowdinvesting-Klientel und für die meisten Privatanleger ohnehin nicht relevant.
Wie hat sich die Performance entwickelt? Der ernüchternde Realitätscheck
Zwischen Marketing-Lockzahl („bis zu 9 % p. a.“) und gelieferter Realität klafft seit 2022/2023 eine spürbare Lücke. Das hat mehrere Ursachen:
- Zinswende: stark gestiegene Bauzinsen haben Anschlussfinanzierungen erschwert, Margen verringert und Verkaufsprozesse verzögert
- Baukosten-Explosion: Material- und Personalkosten haben viele Kalkulationen über den Haufen geworfen
- Insolvenzwelle bei Projektentwicklern: ab 2022 hat eine ganze Reihe deutscher Immobilienentwickler Schieflagen gemeldet
- Nachrang-Position der Crowd: Anleger stehen im Insolvenzfall hinter Banken und vorrangigen Gläubigern – häufig bleibt am Ende wenig bis nichts übrig
Eine unabhängige Branchenanalyse von Stefan Loipfinger (investmentcheck.de, Juni 2025) hat die Performance von 38 Exporo-Bestandsfundings systematisch ausgewertet – mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziges der untersuchten Bestandsinvestments erreicht die ursprünglich prognostizierten Renditeziele. Auf dem Zweitmarkt werden viele Anteile derzeit nur mit deutlichem Abschlag (rund 75 % des Nominalwerts) gehandelt – Liquidität gibt es also faktisch nur gegen Verlust.
Auf der Projektentwicklungs-Seite ist die Lage noch ausgeprägter. Auf öffentlichen Bewertungsplattformen wie Trustpilot beschreiben einzelne Anleger heute Konstellationen, in denen von zehn Investments nur noch eines im Zeitplan läuft, mehrere in Insolvenz und der Rest deutlich verzögert ist. Das ist nicht repräsentativ für alle Anleger – aber es zeigt das Spektrum der heutigen Realität.
Konkrete Insolvenz- und Problemfälle bei Exporo
Die folgenden Fälle sind aktenkundig und öffentlich dokumentiert. Sie betreffen weit überwiegend die Projektentwicklungs-Seite (Exporo Finanzierung), nicht die Bestandsobjekte:
Erste größere Insolvenz im Exporo-Universum. Die DEMA Deutsche Mikroapartment AG und die Sciolla & Beilborn Projektportfolio I GmbH (samt verbundener Gesellschaften) stellten Insolvenzantrag. Anleger hatten rund 4 Mio. € investiert; Totalverlust für viele. Belegt durch öffentliche Insolvenzdokumentation.
Wohnen am Tiergarten – Velen (Januar 2021)
Insolvenzeröffnungsverfahren beim Amtsgericht Essen über das Vermögen der Bois Immo Trading UG – Emittentin des Exporo-Crowdinvestings „Wohnen am Tiergarten“. Anlegerkapital rund 1 Mio. €. Belegt durch öffentliche Insolvenzdokumentation.
Am Hamburger Stadtpark (Schadenersatzurteil 2022)
Das Landgericht Hamburg verurteilte am 18.07.2022 (Az. 335 O 54/22, Versäumnisurteil) die Exporo AG und die Tochtergesellschaft Exporo Forderungshändler II GmbH zu vollem Schadenersatz. Hintergrund: Anleger hatten in das Projekt mit prognostizierter 5 %-Verzinsung investiert, am Ende der Laufzeit drohte ein Verlust von bis zu 80 % der Anlagesumme. Die in der Werbung versprochene erstrangige Grundschuld als Sicherheit war faktisch wertlos geworden – die Käuferin des Bauprojekts war über die Makler- und Bauträgerverordnung in Höhe ihrer Kaufpreisanzahlungen von Grundpfandrechten freigestellt worden, eine Löschungsvormerkung war bereits 2018 im Grundbuch eingetragen. Belegt durch Stiftung Warentest und die Detailrecherche der Anleger im Investmentcheck-Community-Forum.
Arbeiten am Limespark (März 2025)
Das Amtsgericht Stuttgart eröffnete am 26.03.2025 (Az. 9 IN 1377/24) das Insolvenzverfahren über die WI Objektgesellschaft 66 GmbH & Co. KG. Anleger hatten über Exporo-Schuldverschreibungen der EPH Projekt 233 GmbH investiert. Belegt durch öffentliche Insolvenzdokumentation.
Wohnduo Rhein-Main
Insolvenzantrag der Emittentin SAY Bauträger GmbH – ein weiterer Problemfall im Projektsegment.
Wichtig zu wissen: Diese Liste ist nicht vollständig. Es gibt weitere Projekte mit erheblichen Verzögerungen, Restrukturierungsbedarf oder bereits gestellten Insolvenzanträgen. Im Investmentcheck-Community-Forum wird im Bereich „Exporo-Fundings nicht plangemäß“ eine aktive Liste der Problemprojekte geführt.
KapMuG-Musterverfahren am Hanseatischen OLG Hamburg
Am 30. Juli 2025 hat das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg ein Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) gegen die Exporo AG und die Exporo Forderungshändler II GmbH eröffnet (Az. 13 Kap 2/25). Auslöser waren unter anderem die Streitigkeiten rund um das Funding „Am Hamburger Stadtpark“. Der Beschluss wurde am 15.08.2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht – die Anmeldefrist für Geschädigte läuft bis zum 16.02.2026. Quelle: Stefan Loipfinger, investmentcheck.de.
Was bedeutet das konkret? Ein KapMuG-Verfahren bündelt gleichgelagerte Anlegerklagen vor einem Obergericht. Tatsachen- und Rechtsfragen werden einmal verbindlich geklärt – die Einzelverfahren laufen anschließend mit dieser Grundlage weiter. Für geschädigte Anleger ist das ein wichtiger juristischer Hebel; für Exporo bedeutet es ein langwieriges, öffentliches Verfahren mit entsprechendem Risiko für den Ruf. Es handelt sich nach Einschätzung von investmentcheck.de um das erste KapMuG-Musterverfahren in Deutschland im Bereich Schwarmfinanzierung.
Service-Verschlechterung und Wechsel des Zahlungsdienstleisters
Was Exporo in den ersten Jahren stark gemacht hat – professionelle Kommunikation, schnelle Antworten, transparente Quartalsberichte – hat in den letzten zwei Jahren deutlich nachgelassen. Konkret beobachte ich (und viele andere Anleger):
- Verzögerte Information bei Problemprojekten: Updates bei kritischen Fundings kommen oft erst nach Wochen oder Monaten
- Auskunftsanfragen werden mit Verweis auf „Datenschutz“ abgewiesen – Anleger erhalten nicht den Schriftverkehr mit Projektentwicklern, der ihre Anspruchsdurchsetzung erleichtern würde
- Wechsel des Zahlungsdienstleisters: Die Kooperation mit Mangopay wurde beendet, die Abwicklung läuft inzwischen primär über Secupay. Während der Umstellungsphase gab es Trustpilot-Berichte, wonach Anlegergelder vorübergehend „verschwunden“ sind. Den Wechsel des Verwahrungsdienstleisters von Upvest zu Tangany hatte Exporo bereits 2021 vollzogen (Bericht Finance Forward) – die Kette der Dienstleisterwechsel zieht sich also seit Jahren
- Migration der globalverwahrten Anleihen: Die alten Bestandsanleihen aus der Vor-Token-Ära wurden als Wertpapiere ins Depot der Anleger ausgeliefert – das ist regulatorisch sauber, aber für die persönliche Renditeerfassung mit Tools wie Portfolio Performance eine echte Hürde, weil ein Großteil der Bewegungen jetzt im Bankdepot landet und nicht mehr im Exporo-Cockpit sichtbar ist
Meine Exporo Erfahrungen heute – die ehrliche Bilanz
Ich bin seit 2019 bei Exporo investiert. Der Fokus lag von Anfang an auf den Bestandsobjekten – die Projektentwicklungen mit ihrem hohen Nachrang-Risiko habe ich bewusst gemieden. Diese Entscheidung hat mir den schlimmsten Anteil der Insolvenzwelle erspart. Trotzdem ist meine Bilanz heute ernüchternd.
- Bestandsobjekte: über 5.000 € investiert – primär die alten globalverwahrten Anleihen, die mittlerweile als Wertpapiere in meinem Bank-Depot liegen
- Hinzu kommen die tokenisierten Bestandsanteile bei PROPVEST (siehe separater PROPVEST-Erfahrungsbericht – dort liegt aktuell eine Restposition von ~450 €)
- IZF: rund 2,3 % p. a. – mit der Einschränkung, dass meine Erfassung nicht mehr 100 % sauber ist, seit die alten Bestandsanleihen als Wertpapiere ins Bank-Depot ausgeliefert wurden
- Die schlimmsten Projekte konnte ich loswerden – die verbleibenden zahlen überwiegend wenigstens noch geringe Zinsen
- Projektentwicklungen (Exporo Finanzierung): bewusst nie eingestiegen – die Pleitewelle in diesem Segment habe ich mir damit erspart
- Vergleichsrahmen: Selbst mein Sorgenkandidat Estateguru liefert unterm Strich besser ab als Exporo Bestand
Damit gehört Exporo mit zu meinen schlechtesten Investments in über sieben Jahren P2P/Crowdinvesting. Nicht wegen Totalausfällen wie bei einigen Projektentwicklungs-Anlegern – sondern wegen kontinuierlich enttäuschender Performance bei den Bestandsobjekten, die ich genau wegen ihrer angeblichen Stabilität gewählt hatte.
Aussicht auf Erfolg – meine Einschätzung
Wenn ihr noch in Exporo-Projekten investiert seid, müsst ihr euch auf folgende Szenarien einstellen:
- Bestandsobjekte: Die laufenden Mietausschüttungen bleiben voraussichtlich auf niedrigem Niveau (2–3 % p. a. realistisch). Hoffnung bleibt auf die Wertsteigerungs-Komponente am Ende der 10-jährigen Laufzeit – aber bei aktueller Marktlage ist auch ein Verkauf unter Verkehrswert denkbar
- Projektentwicklungen: Die laufenden Insolvenzverfahren werden Jahre brauchen. Realistische Erwartung an die Insolvenzquote nachrangiger Crowdgelder: meist unter 30 %, oft Richtung Totalverlust
- KapMuG-Verfahren: Wer in ein betroffenes Funding investiert hat, kann sich juristisch anschließen – das KapMuG-Verfahren bündelt die Fragen vor dem OLG Hamburg, das dauert aber typischerweise mehrere Jahre
- Erneuerbare-Energien-Investments: Zu neu, um schon eine fundierte Aussage zur Rendite zu treffen. Das Risikoprofil ist anders gelagert – Strompreisrisiko statt Bauphasenrisiko
Wer trotzdem starten will – aktuelle Konditionen
Ich möchte niemandem den Einstieg pauschal ausreden – das müsst ihr selber entscheiden. Wer Exporo nur als kleinen Baustein eines breit gestreuten Portfolios betrachtet, die Risiken voll akzeptiert und nicht mehr investiert, als er notfalls verlieren kann, kann sich die Plattform anschauen.
Wer sich näher mit den Bestandsimmobilien beschäftigen möchte, findet alle Details im separaten PROPVEST-Erfahrungsbericht.
Mein Fazit zu Exporo
Exporo hat über mehr als zehn Jahre einen Markt mit aufgebaut und über eine Milliarde Euro Anlegerkapital eingesammelt. Die Plattform ist technisch professionell, die ECSP-Lizenz seit 2023 ist regulatorisch eine klare Aufwertung, und die Diversifikation in erneuerbare Energien zeigt unternehmerische Beweglichkeit.
Gleichzeitig hat sich die Realität für die Anleger der ersten und zweiten Generation deutlich eingetrübt. Die Insolvenzfälle bei Projektentwicklungen häufen sich, die Bestandsobjekte liefern strukturell unter Plan, der Service hat nachgelassen und es läuft ein Musterverfahren vor dem OLG Hamburg. Aus meiner persönlichen Bilanz heraus ist Exporo eines meiner schlechtesten Investments – ich lege keinen Cent mehr nach und verwalte nur noch die Restpositionen bis zur jeweiligen Laufzeitabwicklung.
Wenn ihr heute neu einsteigt, solltet ihr euch der veränderten Lage bewusst sein – die freundliche Trustpilot-Stimmung der Jahre 2019–2022 spiegelt nicht mehr die heutige Realität. Diversifikation, kleine Beträge und ein klarer Blick auf das Nachrang-Risiko sind heute wichtiger denn je.
Historisches Archiv – Interview und Updates 2019/2020
Quellen & Belege
Alle in diesem Artikel genannten kritischen Aussagen, Aktenzeichen und Zahlenangaben sind durch öffentlich zugängliche Primärquellen belegt. Die folgenden Links wurden zuletzt am 16. Mai 2026 auf Erreichbarkeit geprüft:
- Exporo-Eigenangaben (Volumen, ECSP-Lizenz, Bestand-Statistik): exporo.de/statistik
- Loipfinger-Analyse der 38 Bestandsfundings (Juni 2025): investmentcheck.de – Exporo Bestands-Debakel
- KapMuG-Musterverfahren OLG Hamburg (Az. 13 Kap 2/25), 30.07.2025: investmentcheck.de – Gerichte prüfen Schwarmfinanzierungen
- LG Hamburg Versäumnisurteil „Am Hamburger Stadtpark“ (Az. 335 O 54/22): Stiftung Warentest test.de
- Detailrecherche „Am Hamburger Stadtpark“ (Boateng, MaBV, Löschungsvormerkung): Investmentcheck-Community-Forum
- Insolvenzfälle Portfolio Marburg I/II, Wohnen am Tiergarten, Arbeiten am Limespark (mit Aktenzeichen): öffentliche Insolvenzdokumentation (akh-h.de)
- Übersicht problematischer Fundings (laufend aktualisiert): Investmentcheck-Community-Forum „Exporo-Fundings nicht plangemäß“
- Aktuelle Anlegerbewertungen und Servicekritik: Trustpilot Exporo
- Token-Verwahrungs-Wechsel Upvest → Tangany (2021): Finance Forward
Zuletzt aktualisiert am: 16. Mai 2026
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Guten Tag,
vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Tatsächlich habe ich bereits viel von Exporo und Konsortien gehört. Dennoch stelle ich mir die Frage, wie es wohl von der anderen Seite aussieht?
Ich bin derzeit in der Überlegung eine weitere Immobilie in mein Portfolio aufzunehmen und habe mich diesbezüglich schon über die Immobilienfinanzierung zum Beispiel auf /immobilienfinanzierung/ schlau gemacht.
Gerade hinsichtlich der Tatsache, dass die Bank einen hohen Risikoaufschlag bei zu wenig Eigenkapital mit einberechnet würde ein Sekundärkredit tatsächlich Sinn machen.
Jetzt stelle ich mir jedoch die Frage: Wenn ich mir eine weitere Immobilie (eine Wohnung 120qm in Bremen Mitte) kaufe und das notwendige Eigenkapital von Investoren besorge, sieht die Bank die Idee weiterhin als risikoreich an?
Eure Einschätzung würde mich mal stark interessieren
LG
Heinrich
Hallo Heinrich
Danke für deinen Kommentar. Mit Investitionen direkt in Immobilien bin ich nicht bewandert, ich halte das für ein zu großes Klumpenrisiko, wenn man nicht größere Portfolios aufbauen kann oder will. Du kannst dir aber mal das P2P Cafe mit Karsten anhören, Karsten investiert direkt in (mehrere) Immobilien sieht das aber aktuell als eher schwierig an und rechnet gerade in der Lage mit Problemen was >=100% Finanzierungen angeht: https://p2p-game.com/cafe-14-april-2020-der-immobilieninvestor-karsten-im-krisenmodus
Viele Grüße
Thomas
Schön und gut, das Exporo nun ab 1€ investments anbietet, aber ohne eine Autoinvest funktion, ist das nicht wirklich rendable, wenn man jedes Objekt einzelln überweisen muss.
Hallo Florian
Danke für dein Kommentar – ja ein Autoinvest wäre fein – aber du musst ja nichts überweisen, das bucht sich Exporo einfach ab und ich vermute, weil man bei jedem Invest einige Checkboxen mit rechtlichen Punkten anklicken muss tun sie sich schwer mit einem Autoinvest – ich merk mir das Thema mal wollte bei Gelegenheit auch mal wieder ein Exporo Interview machen….
Grüße
Thomas