HeavyFinance Erfahrungen und Heavy Finance Analyse

InSoil Erfahrungen mit „sicheren“ 12% Agrarkrediten & Interview – P2P Cafe Steckbrief #59

InSoil Erfahrungen im P2P Cafe Steckbrief

Hier findest Du alle wichtigen Informationen und unsere InSoil Erfahrungen zur litauischen Agrarkredite-Plattform (ehemals HeavyFinance). Mit über 100 Millionen Euro finanziertem Kreditvolumen, ECSP-Lizenz und Krediten in fünf europäischen Ländern hat sich InSoil als eine der größten Plattformen für Agrarkredite in Europa etabliert. Doch wie sieht die Realität hinter den zweistelligen Renditeversprechen aus?
In diesem Beitrag schauen wir uns das InSoil Konzept genauer an: Besicherte Agrarkredite, die umstrittenen Green Loans mit CO₂-Zertifikaten, die aktuelle Ausfallquote nach Ländern und wie sich die Plattform seit dem Rebranding 2025 entwickelt hat. Mit dieser InSoil Anleitung und unseren persönlichen InSoil Erfahrungen kannst du fundiert bewerten, ob sich ein Investment für dich lohnt.

Ihr bekommt daher nicht nur alle Fakten und einen tieferen Eindruck von dem Agrarkredite Vermittler. Sondern wir berichten auch über unsere bisherigen InSoil Investitionen, den Risiken und unsere Einschätzung! Lars Wrobbel und Thomas Butz haben die Agrarkredite-Investment-Plattform für Euch ausführlich analysiert. Aus HeavyFinance wurde 2025 InSoil – hier die aktuellen Fakten!

   Zuletzt aktualisiert am: 11. März 2026

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Die InSoil Anleitung und unsere Investitionserfahrungen

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Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Die wichtigsten InSoil Daten im Steckbrief

Bevor InSoil Erfahrungen Podcasts, Das P2P Cafe, HeavyFinance Anleitung Black logo InSoiles in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevantesten Daten der P2P Kredite Plattform InSoil:
Gegründet 2020 (als HeavyFinance, seit 2025 InSoil)
CEO Laimonas Noreika (Gründer & CEO seit 2020)
Reguliert ja – durch die Zentralbank in Litauen + ECSP-Lizenz seit Juli 2023
Investoren >15.600 registrierte User
Firmensitz firmiert in Vilnius, Litauen, unter „Heavy Finance UAB
Kreditnehmerländer Litauen, Lettland, Polen, Portugal, Bulgarien
Sicherheiten Vermögenswerte (Land/ Maschinen/..) & staatliche Garantien
Rendite 13% gewichteter Durchschnitt (13,9% XIRR auf zurückgezahlte Kredite 2025)
Rückkaufgarantie keine
Kreditarten Zu 100% konzentriert auf Agrarkredite + Green Loans (CO₂-Zertifikate)
Finanziertes Kreditvolumen ~98 Millionen Euro (über 101 Mio. € Total Invested)
Ausfallquote ~8,9% des ausgegebenen Kapitalbestands in Default
Mindestanlage 100 €
Invest Strategien Autoinvest
Rating eigenes Rating A+ bis C
Zahlungsdienstleister ConnectPay (seit Juni 2025, Paysera & Lemonway abgelöst)
Treueprogramm keins / gestaffelte Zinsen je nach Investitionshöhe
Geschäftsbericht auditierter Bericht 2024 verfügbar
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Die beiden letzten InSoil News

InSoil hält ihre Investoren über Newsletter und einen gepflegten Blog auf dem laufenden. Die aktuellsten und wichtigsten beiden InSoil News habe ich dir mal raus gegriffen:

Insoil 09.10.2025 InSoil und Anew Climate haben eine strategische Zusammenarbeit zur Vermarktung von über 500.000 litauischen, zertifizierten Bodenkohlenstoffentfernungen etabliert.
InSoil und Anew Climate haben eine vierjährige Vereinbarung geschlossen, die Anew-Kunden Zugang zu über 500.000 unabhängigen, zertifizierten Bodenkohlenstoffentfernungen aus Litauen ermöglicht. Das Projekt von InSoil hat im ersten Überwachungszeitraum durchschnittlich 2,27 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Hektar und Jahr gebunden. Die ersten Lieferungen sind für Ende 2025 oder Anfang 2026 geplant, wobei die Credits bereits vorverkauft wurden. Die regenerative Landwirtschaft in Litauen umfasst Praktiken wie Gründüngung, Fruchtfolgenvielfalt und konservierende Bodenbearbeitung, die nicht nur CO₂ binden, sondern auch die Bodenqualität und Biodiversität verbessern. InSoil plant, das Programm auf Polen, die Ukraine und weitere Länder auszuweiten. (Quelle)
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Insoil 09.10.2025 InSoils Bodenkohlenstoffprogramm erfolgreich von SCS Global verifiziert
Das InSoil Carbon Farming-Projekt hat durch regenerative Praktiken auf 40 Farmen in Litauen 154.915 Tonnen CO₂-Äquivalente reduziert. SCS Global bestätigte die Einhaltung der Verified Carbon Standard (VCS)-Methoden und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen. InSoil nutzt Bodenproben und Satellitendaten, um die Auswirkungen auf Feldebene zu messen. Die Initiative fördert regenerative Landwirtschaft und belohnt Landwirte mit verkaufbaren CO₂-Krediten. Bis 2027 sollen über 4 Millionen Credits ausgegeben werden, um die Agrarwende zu beschleunigen. (Quelle)
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Insoil P2P Plattform Übersicht

Schauen wir uns mal den Anbieter für P2P Kredite aus dem Agrarsektor und wer dahintersteckt, ein wenig genauer an.

Wem gehört die P2P Kredite Plattform InSoil?

InSoil (firmierend als UAB Heavy Finance) hat insgesamt 18 Anteilseigner, darunter das Gründer-Team, wichtige Mitarbeiter, Business Angels und Venture Capital Firmen. Der letztlich begünstigte Gesellschafter (UBO) ist CEO und Mitgründer Laimonas Noreika, dem rund 42,5% der Anteile gehören. Danach folgt der Risikokapitalgeber Practica Capital mit 17,3%. In seiner Geschichte hat InSoil insgesamt rund 4,2 Millionen Euro an Eigenkapital eingesammelt, darunter eine 3 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde im Jahr 2023 unter Führung von Practica Capital.

Wer leitet InSoil?

Laimonas Noreika CEO und Gründer von InSoil hat eine Bilderbuch-Fintech-Karriere hinter sich. Er hatte zuvor auch die in P2P-Investoren-Kreisen bekannte Plattform Finbee gegründet und war vier Jahre dort CEO. Er ist Mitglied des Forbes Business Council und leitet die Strategie von InSoil im Bereich nachhaltige Agrarfinanzierung.

Andrius Liukaitis Head of Lending und Co-Founder, verantwortet heute das Kreditgeschäft. Er kann ebenso mit einigen Fintech-Stationen in seinem Lebenslauf aufwarten, so war er unter anderem interim CFO bei NeoFinance (Erfahrungsbericht).

Pedro Carvalheiro ist der aktuelle Head of Capital Markets und hat den ehemaligen Ansprechpartner John Safaev in dieser Rolle abgelöst. Das Managementteam wird von Spezialisten aus den Bereichen Recht, Agrarwissenschaft, Datenwissenschaft und Carbon Markets ergänzt – insgesamt arbeiten rund 40 Experten an der Plattform.

Ist InSoil reguliert?

InSoil ist seit 2020 in Litauen reguliert, und zwar bei der dortigen Zentralbank unter der Firmierung UAB Heavy Finance als Crowdfunding Plattform mit der Registrierungsnummer 305576227.

Seit Juli 2023 besitzt InSoil zusätzlich die Europäische Crowdfunding-Lizenz (ECSP), die von der ESMA (European Securities and Markets Authority) beaufsichtigt wird. Damit kann InSoil seine Dienstleistungen unter einheitlichen regulatorischen Rahmenbedingungen in der gesamten EU anbieten. Die ECSP-Lizenz stellt höhere Anforderungen an Transparenz, Anlegerschutz und operative Prozesse als die reine nationale Lizenz.

Wichtig zu verstehen: Unter der ECSP-Lizenz kaufst du als Investor einen vertraglichen Rückzahlungsanspruch (Loan Claim), kein Wertpapier im Sinne von MiFID II. Das hat Konsequenzen für den Anlegerschutz – es gibt keine Einlagensicherung und keine Garantie auf dein Kapital.

Wie verdient InSoil sein Geld?

Neben den Einnahmen, die sie direkt über den Kreditnehmer erhalten durch einen entsprechenden Zins-Spread, existieren noch ein paar Gebühren für Randfälle. Zum einen eine 1% Gebühr auf dem Zweitmarkt und eine Inkassogebühr, die mit 0,1% zunächst klein klingt, allerdings pro Tag berechnet wird! Dazu kommen Verwaltungsgebühren und eine Vorfälligkeitsentschädigung von 5% des ausstehenden Kreditbetrags bei vorzeitiger Kündigung.

Zur Profitabilität: InSoil war 2023 erstmals profitabel mit einem Gewinn von rund 375.000 Euro – nach einem Verlust von 1,1 Mio. Euro in 2022. Das Geschäftsjahr 2024 endete allerdings wieder mit einem deutlichen Verlust von rund 1,64 Mio. Euro bei einem Umsatz von 1,81 Mio. Euro. Die Profitabilität ist also nicht nachhaltig gesichert, was man bei der Risikobewertung berücksichtigen sollte. Ende 2024 erhielt InSoil allerdings eine wichtige Finanzspritze durch eine Partnerschaft mit Key Carbon (3,7 Mio. Euro Investment), die die Liquiditätslage stabilisiert hat.

Wie hoch ist die InSoil Rendite?

Laut eigener Statistikseite liegt der gewichtete durchschnittliche Zinssatz bei 13,04%. Im Jahresrückblick 2025 berichtet InSoil eine XIRR von 13,9% auf vollständig zurückgezahlte Kredite (kumuliert seit Gründung: 13,4% XIRR). Bei den klassischen Agrarkrediten, die im November 2025 vollständig zurückgezahlt wurden, lag die durchschnittliche Rendite bei 13,77% mit einer Spanne von 3,52% bis 28,61%.

Die Rendite hängt stark vom gewählten Rating und Land ab. InSoil bietet oft gestaffelte Zinsen an: bis 500€ beispielsweise 10,5%, darüber bis 1000€ dann 11% und so weiter. Wer in den höheren Renditebereich vorstoßen will, muss also bereit sein, größere Beträge pro Kredit einzusetzen. Bei den Green Loans (CO₂-Kredite) gibt es keinen festen Zinssatz – die Rendite hängt vom Verkauf der CO₂-Zertifikate ab und ist daher unplanbar.

Investieren bei InSoil – Plattform Anleitung

Bevor wir zu meinen InSoil Erfahrungen kommen, für alle, die noch nicht investiert sind, eine kurze InSoil Anleitung und Plattform Übersicht. Es gibt keine deutsche Übersetzung der Plattform, nur Englisch und Litauisch. Ich selbst ziehe ja in der Regel sowieso die englische Version vor, daher stört mich das weniger.

Die InSoil Anmeldung

Im Großen und Ganzen ist ein Einstieg bei InSoil leicht zu bewerkstelligen, was an der guten Nutzerführung liegt. Allerdings braucht es ein paar Unterlagen mehr als bei anderen Plattformen. So benötigt ihr zwei Dokumente, um eure Identität zu bestätigen (z.B. Personalausweis und Führerschein). Dazu kommt eine Identifizierung per Selfie.

Wie allzeit bekannt folgt das Ausfüllen des obligatorischen KYC (Know your customer) Fragebogens und ob du verstanden hast, welche Risiken die Plattform bietet.

Seit Juni 2025 arbeitet InSoil ausschließlich mit dem Zahlungsdienstleister ConnectPay zusammen. Die beiden früheren Anbieter Paysera und Lemonway wurden zum 30.06.2025 abgeschaltet. Damit hat InSoil eine langjährige Schwachstelle behoben: Zuvor konnten Investoren je nach Zahlungsanbieter nur in bestimmte Länder investieren (Lemonway nur Litauen, Paysera nur andere Länder). Mit ConnectPay fällt diese Einschränkung weg – ihr könnt jetzt über ein einziges Konto in alle fünf Kreditnehmerländer investieren. Die Einzahlung erfolgt per SEPA-Überweisung, wobei das Bankkonto unter eurem Namen geführt sein muss.

Es kann vorkommen, dass ihr zusätzlich den Nachweis erbringen müsst, woher eure Einnahmen stammen (Source of Funds). InSoil akzeptiert dafür Kontoauszüge, Arbeitsverträge oder andere Belege. Nachdem auch dies ausgeräumt ist, steht einer Investition nichts mehr im Weg. Rechnet allerdings mit 1-2 Tagen, bis das Geld im Investorenkonto angekommen ist.

Die InSoil Übersicht – die Kontoübersicht

Wenn ihr euch anmeldet bei InSoil, landet ihr in der Investmentübersicht und könnt direkt in die neuesten Kredite investieren.

InSoil Erfahrungen Dashboard

InSoil Dashboard – Kreditübersicht

Wollt ihr in eure Kontoübersicht wechseln, so müsst ihr diese über „My Portfolio“ auswählen. Dort findet ihr dann auch alle Dokumente und die Transaktionsübersicht.

Alle Projekte, in die ihr investiert habt, mit dem entsprechenden Status. Solltet ihr Kredite auf den Zweitmarkt eingestellt haben, könnt ihr hier diese einsehen und verwalten. Unter Profile → Wallet findet ihr eure Brieftasche, da könnt ihr Geld über SEPA einzahlen oder auszahlen.

Portfolio-Statistiken oder Diagramme bietet InSoil (noch) keine an, dafür könntet ihr eure Transaktionen exportieren und in Excel selbst aufbereiten. Allgemeine Plattform-Statistiken findet ihr auf der Statistik-Seite und detaillierte monatliche Portfolio Performance Reviews im Blog-Bereich.

Das investieren bei InSoil – Listing aller verfügbaren P2P Kredite

Ich schaue ja gerne, gerade bei mir neuen Plattformen, was alles an Krediten angeboten wird. Und das geht natürlich auch bei InSoil. Es ist geradezu ein Muss, bei InSoil sich die konkreten Projekte genau anzuschauen (wenn ich ehrlich bin, war das mein initialer Grund sich die Plattform anzuschauen, der Traum vom Bagger 🙂 ).

Ihr findet unter „Invest“ den Sekundär- und Primärmarkt. Im Primärmarkt dann alle aktuell gelisteten Kredite und könnt dort auch direkt in diese ab 100€ investieren. Green Loans sind mit einem grünen Blatt-Symbol gekennzeichnet und zeigen die voraussichtlich adressierbaren CO₂-Emissionen an.

Wie investiere ich in InSoil Kredite?

In einen einzelnen Kredit könnt ihr dann ab der Mindestsumme von 100€ direkt investieren. Bei (fast) allen Krediten gibt es gestaffelte Bonuszinsen, was je nach Kredit auch mal mehr als 2% betragen kann.

Jedes Projekt ist ausführlich aufbereitet, nicht nur mit den obligatorischen finanziellen und zeitlichen Rahmenbedingungen, sondern auch mit einer Projektbeschreibung. InSoil zeigt euch auch gleich noch alle relevanten Dokumente für diesen Kredit an, die ihr euch herunterladen könnt. Das sind je nach Projekt eine ganze Menge: Geschäftsberichte des Farmers, Wertgutachten der Maschinen, Anbaupläne mit Mengenangaben.

Manchmal, vor allem wenn Kredite länger als sonst benötigen bis sie finanziert werden, gibt es Promo-Aktionen mit Cashback! Sparfüchse warten bis kurz vor Angebotsende, bevor sie investieren und nehmen mit Glück noch mal Extra Cashback mit.

Gibt es einen Steuerreport bei InSoil?

Es existiert kein Steuerreport, den ihr direkt als solchen erstellen könnt. Allerdings könnt ihr euch in „My Portfolio“ unter Transactions list einen Auszug für einen beliebigen Zeitraum und damit auch ein komplettes Steuerjahr erstellen. Dort könnt ihr auch alle Transaktionen anzeigen lassen und wenn gewünscht herunterladen. Also alles vorhanden für das Finanzamt.

Was ihr noch machen solltet, ist bei eurem Finanzamt die Ansässigkeitsbescheinigung anzufordern und den Antrag für Steuererleichterung DAS-1 auf englisch auszufüllen (schöne Ausfüllhilfe von Zinspilot).

Bei Fragen am besten an den InSoil Support wenden, der unterstützt euch dabei vorbildlich.
Wenn ihr das gemacht habt, werden euch auch keine 15% Quellensteuer mehr abgezogen, sondern nur noch 10%!

Und ihr verrechnet diese mit der Kapitalertragssteuer komplett und versteuert die Zinseinnahmen einfach über die Steuererklärung bei eurem Finanzamt wieder wie gewohnt.

Dadurch entstehen euch keine negativen Quellensteuereffekte. Wichtig: Die Quellensteuer wird nur auf litauische Projekte erhoben. Bei Krediten aus den anderen Ländern (Polen, Portugal, Bulgarien, Lettland) zieht InSoil keine Quellensteuer ab – diese Einkünfte müsst ihr selbst in eurer Steuererklärung angeben.

Der InSoil Autoinvest – top, aber auch schade?

Einen Autoinvest gibt es auch bei InSoil, aber eigentlich ist das doch viel zu schade den zu verwenden, das bringt einem doch um den ganzen Spaß mit den großen Maschinen :).

Nun gut, wenn es unbedingt sein muss, dann kannst du über den Autoinvest alles Wichtige für einen vollautomatischen Betrieb festlegen. Neben der Investitionssumme (investment amount) auch die Zinsen (interest). In welche Länder (country) und welches von InSoil vorgegebene Risiko-Rating du bevorzugst. Ferner natürlich die Laufzeit (loan duration) und den LTV (loan to value) also die Beleihungshöhe in Prozent.

InSoil Erfahrungen Autoinvest

Interessant auch, dass du weitere Sicherheitskriterien wie die persönliche Garantie des Kreditnehmers auswählen kannst. Minimalistisch ist, dass die Mindestsumme pro Kredit bei 100€ liegt – das macht Diversifikation für kleinere Portfolios schwierig.

Die InSoil Kreditnehmer und die Sicherheiten

Das Herz einer P2P Kredite Plattform sind seine Kreditnehmer! Bei diesen liegt auch das Hauptrisiko bei einer klassischen P2P Kreditplattform mit „ausfallenden“ Krediten wie InSoil eine ist. Kreditnehmer sind bei InSoil ausschließlich Landwirte bzw. landwirtschaftliche Betriebe.

Dieser Umstand und die Branche bieten einige Vorteile im Vergleich mit klassischen Konsumentenkrediten.

Welche Sicherheiten gibt es bei InSoil? Hinter allen Krediten sind Sicherheiten hinterlegt. Das sind ganz unterschiedliche:

  • Land (Agrarland) – LTV bis zu 90%
  • Immobilien (der Hof/Hallen etc.)
  • Maschinen (Traktoren, Erntemaschinen, Bagger usw.) – LTV bis zu 70%
  • staatliche Garantien (bis zu 80% des Ausfalls über den litauischen Agrarkredit-Garantiefonds – nur für litauische Projekte)
  • persönliche Garantien des Kreditnehmers

Wobei fast immer eine materielle Sicherheit wie Maschinen oder Land dabei ist und weitere optional sein können. Der Fokus liegt dabei auf den Maschinen, da diese am schnellsten und wertstabilsten weiterveräußert werden können. In diesem Zusammenhang ist natürlich der Loan-to-Value (LTV) wichtig. Je niedriger, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückabwicklung im Falle eines Kreditausfalls.

Alle Sicherheiten bei InSoil werden transparent aufgeführt und ihr findet auch die entsprechenden Wertgutachten bei den Projekten.

sole accountability – Aufgepasst, es gibt auch unbesicherte Agrarkredite bei denen „nur“ der Kreditnehmer eine Bürgschaft abgibt und InSoil im Falle eines Ausfalls nachrangig bedient wird. Kredite bis 10.000 Euro mit Einzelhaftung haben daher einen um 2% höheren Zinssatz als Kredite mit erstrangiger Sicherheit.

In welchen Ländern kann ich bei InSoil investieren?

InSoil bietet aktuell Agrarkredite in fünf europäischen Ländern an:

  • Litauen – der Heimatmarkt, beste Performance, teilweise mit staatlicher Garantie
  • Lettland – zweitbeste Performance nach Litauen
  • Polen – größerer Markt, aber deutlich höhere Ausfallquoten
  • Portugal – Weinfelder und andere Agrarflächen, hohe Ausfallrate
  • Bulgarien – jüngster Markt, ebenfalls erhöhte Ausfallquote

Seit der Umstellung auf ConnectPay (Juni 2025) könnt ihr über ein einziges Konto in alle fünf Länder investieren. In Zukunft sollen noch weitere Länder hinzukommen. Für die Diversifikation ist die Länderauswahl ein wichtiger Hebel – allerdings sollte man die sehr unterschiedlichen Ausfallquoten pro Land genau beachten (siehe nächster Abschnitt).

Wie hoch sind die Ausfallquoten bei InSoil?

Die Ausfallquote ist ein zentrales Thema bei InSoil und variiert massiv je nach Land. Laut der Statistik-Seite liegt der Anteil des Kapitalbestands in Default bei insgesamt rund 8,9%. Schaut man sich die tatsächliche Zahlungsperformance aus dem Portfolio Performance Review November 2025 an, ergibt sich ein differenzierteres Bild:

Land Pünktlich/Zurückgezahlt >90 Tage überfällig
Litauen 84,7% 5,8%
Lettland 85,5% 5,0%
Bulgarien 62,0% 33,2%
Portugal 64,8% 31,7%
Polen 53,0% 25,3%
Gesamt 76,3% 12,1%

Die Tabelle zeigt deutlich: Litauen und Lettland performen am besten, während Bulgarien, Portugal und Polen erhebliche Verzugsquoten aufweisen. Wer bei InSoil investiert, sollte sich der Länderrisiken bewusst sein und im Autoinvest gezielt die Länder filtern. InSoil veröffentlicht diese Daten lobenswert transparent in seinen monatlichen Portfolio Performance Reviews.

Wie funktioniert das InSoil Rating?

InSoil hat eine interne Risikobewertungsmethode entwickelt, die es dem Unternehmen ermöglicht, die Kreditwürdigkeit jedes einzelnen Kreditnehmers zu bewerten. Das Modell wertet Daten aus Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie historische Daten zu Schulden und Verbindlichkeiten von Kreditnehmern aus. Die Ratings reichen von A+ (niedrigstes Risiko) bis C (höchstes Risiko, höchster Zinssatz).

Hier ist die Tabelle, mit den aktuellen erwarteten Verzugs- und Verlustquoten aus denen das entsprechende Rating ermittelt wird.

Die InSoil Rating Scorekarte

Rating prognostizierte jährliche Verzugsrate Rückgewinnung Ausfallverlustquote
A+ 2.00% 70.00% 0.60%
A 3.90% 70.00% 1.20%
B+ 5.50% 70.00% 1.70%
B 7.00% 70.00% 2.10%
C+ 12.00% 70.00% 3.60%
C 17.00% 70.00% 5.10%

In der Praxis zeigen die November-2025-Daten, dass A+-Kredite mit 92,9% tatsächlicher Pünktlichkeit am zuverlässigsten sind, während C+-Kredite nur 67,4% Pünktlichkeit aufweisen und eine deutlich höhere Ausfallrate (19% über 360 Tage überfällig) haben.

Wieso ist eine Investition in InSoil Agrarkredite interessant?

Neben einigen handfesten Argumenten gibt es auch ein paar weiche Faktoren (z.B. das ganze ESG-Thema):

  • Landwirte bieten umfangreiche Sicherheiten an
    Dazu gehören die schweren Maschinen und das Land, das sie besitzen und das bei Bedarf ganz oder teilweise veräußert werden kann. Diese Art von Sicherheiten verringert das Risiko, das die Kreditgeber bei ihren Investitionen eingehen, erheblich.
  • Landwirte sind juristische Personen, die auch persönlich haften
    Falls ein Kreditgeber rechtliche Schritte einleiten muss, kann er dies direkt gegen den Landwirt tun, der für die Erfüllung der ursprünglichen Kreditbedingungen verantwortlich ist.
  • Der Agrarsektor ist widerstandsfähig gegen wirtschaftliche Abschwünge
    Die Landwirtschaft ist natürlich nicht völlig immun gegen Konjunkturabschwünge, aber sie ist aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen strategischen Sektor handelt, stärker abgesichert. So werden Landwirtschaftsbetriebe und Landwirte z.B. von der Europäischen Union stark unterstützt und subventioniert.
  • Geringe Korrelation mit Aktienmärkten
    Agrarkredite korrelieren kaum mit den Entwicklungen an den Aktienmärkten und können daher ein Portfolio sinnvoll diversifizieren.
  • EIF-Portfoliogarantie stärkt das Sicherheitsnetz
    Seit Oktober 2024 besteht eine Portfoliogarantie von 10,5 Mio. Euro durch den European Investment Fund (EIF) – dies bezieht sich primär auf polnische Agrarkredite und signalisiert institutionelles Vertrauen. InSoil hat darüber hinaus eine weitergehende Partnerschaft mit dem EIF im Rahmen von InvestEU für einen 50-Mio.-Euro-Agrarfonds geschlossen.

Und natürlich nicht vergessen, die Zinsen bewegen sich auf einem hohen Niveau zwischen moderaten 10% und sehr ordentlichen 15% bei Laufzeiten von wenigen Monaten bis einigen Jahren.

Welche Vor- und Nachteile hat InSoil?

Die Pro & Cons von InSoil auf einen Blick

Vorteile von InSoil

  • Doppelt regulierte Plattform (litauische Zentralbank + ECSP-Lizenz)
  • Geprüfter und auditierter Geschäftsbericht der Plattform
  • Mannigfaltig besicherte Kredite (Maschinen, Land, staatliche Garantien)
  • Erfahrener Gründer (Laimonas Noreika, zuvor Finbee-CEO) und starkes Team
  • Weniger konjunkturanfällige Assetklasse Agrarkredite
  • Attraktive Zinsen von durchschnittlich 13%
  • Kredite mit teils staatlichen Garantien (litauischer Agrarkredit-Garantiefonds)
  • EIF-Portfoliogarantie von 10,5 Mio. Euro als institutionelles Vertrauenssignal
  • Liquide durch Zweitmarkt
  • Saubere Kontentrennung durch ConnectPay
  • Fünf Kreditnehmerländer für geografische Diversifikation
  • Hohe Transparenz durch monatliche Portfolio Performance Reviews

Nachteile von InSoil

  • Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
  • Erhebliche Unterschiede in der Kreditperformance nach Land – Bulgarien, Portugal und Polen mit hohen Ausfallraten (>25% über 90 Tage überfällig)
  • InSoil war 2024 nicht profitabel (Verlust 1,64 Mio. €), nachhaltige Profitabilität noch nicht erreicht
  • Green Loans mit ungewisser Rendite – CO₂-Zertifikate stehen nach wie vor aus, Rendite nicht planbar
  • 15% Quellensteuer auf litauische Kredite muss aktiv auf 10% gesenkt werden
  • 100€ Mindestinvestment pro Kredit erschwert Diversifikation für kleine Portfolios
  • Keine App, nur mobile Browserversion
  • Rückgewinnung bei Ausfällen ist langwierig – Recovery-Prozess zieht sich oft über Monate

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Ist InSoil seriös?

InSoil ist eine seriöse Firma. Sie sind im Register der litauischen Zentralbank eingetragen und halten die ECSP-Lizenz der ESMA. Die erfahrene Führungsmannschaft mit ihrer Vita ist komplett auf LinkedIn und der About-us-Seite transparent dargestellt. InSoil selbst wurde von verschiedenen Risiko-Kapitalgebern wie Practica Capital und Startup Wise Guys finanziert. Die EIF-Portfoliogarantie von 10,5 Mio. Euro aus Oktober 2024 und die weitergehende Partnerschaft mit dem European Investment Fund im Rahmen von InvestEU sind zusätzliche institutionelle Vertrauenssignale.

Auch die Transparenz ist hervorzuheben: InSoil veröffentlicht monatliche Portfolio Performance Reviews mit detaillierten Ausfallquoten nach Land und Rating, was in der P2P-Branche nicht selbstverständlich ist. Ein Business Continuity Plan mit dem Backup-Administrator UAB Finansų Avilys ist ebenfalls vorhanden. Eine Garantie für einen wirtschaftlichen Erfolg von InSoil erhält man dadurch natürlich trotzdem nicht.

Green Loans und CO₂ Zertifikate – der aktuelle Stand

Seit 2023 bietet InSoil die sogenannten „Green Loans“ an, die statt Zinsen Anteile an Kohlenstoffzertifikaten auszahlen. Die Darlehenssumme wird über 3–4 Jahre zurückgezahlt und statt Zinsen erhaltet ihr anteilig die Verkaufserlöse der CO₂-Zertifikate von InSoil. Die Renditeprognosen klingen vielversprechend mit über 20% – allerdings sind diese stark vom CO₂-Zertifikatspreis abhängig und nicht garantiert.

Der aktuelle Stand ist ernüchternd: Die konkreten Auszahlungen aus CO₂-Zertifikaten an Investoren stehen nach wie vor aus. Das Soil Carbon Programm wurde zwar im August 2025 von SCS Global nach dem Verified Carbon Standard (VCS, Projekt 4201 bei Verra) erfolgreich verifiziert – ein wichtiger Meilenstein. Aber konkrete Erlöse sind bei den Investoren noch nicht angekommen. Die vollständig zurückgezahlten Green Loans aus dem November 2025 lieferten eine Rendite von gerade einmal 0,04% (nur Verzugszinsen, keine CO₂-Erlöse).

Hinzu kommt: Ende 2024 hat InSoil eine strategische Partnerschaft mit Key Carbon geschlossen (100 Mio. Euro Rahmen, davon 3,7 Mio. Euro direktes Investment). Diese Partnerschaft sicherte InSoil zwar eine dringend benötigte Finanzspritze, aber Key Carbon erhielt im Gegenzug einen bevorzugten Zugang zu Green Loans. Kritische Stimmen in der P2P-Szene sehen darin eine Benachteiligung der Retail-Investoren, die bei den Green Loans nur noch nachrangig bedient werden könnten.

Ausführlich habe ich mich 2025 mit den Heavy Finance Green Loans in einem eigenen Artikel und Video beschäftigt.

InSoil Alternativen – der Vergleich mit LANDE

Die naheliegendste Alternative zu InSoil ist LANDE (ehemals LendSecured). Beide Plattformen sind im Baltikum beheimatet, fokussieren sich auf Agrarkredite und bieten besicherte Kredite mit zweistelligen Zinssätzen. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede:

Kriterium InSoil LANDE
Sitz Litauen (Vilnius) Lettland (Riga)
Regulierung Litauische Zentralbank + ECSP Latvijas Banka (lettische Zentralbank) + ECSP
Kreditnehmerländer Litauen, Lettland, Polen, Portugal, Bulgarien (5) Lettland, Litauen, Rumänien (seit 2023)
Durchschnittliche Rendite ~13% (gewichteter Durchschnitt) 11,2% (Ø Zinssatz)
Kreditvolumen (gesamt) ~98 Mio. € (über 2.900 Kredite) ~52,6 Mio. € (1.968 Kredite)
Ø LTV bis 90% (Land), bis 70% (Maschinen) 43% Durchschnitt
Ø Laufzeit ~36 Monate 19 Monate
Ø Kreditbetrag ~32.780 € ~24.611 €
Mindestinvestment 100 € 50 €
Besonderheiten Green Loans (CO₂), EIF-Garantie, 5 Länder Niedriger LTV (43%), ebenfalls EIF-Garantie, kürzere Laufzeiten, 3 Länder
Ausfälle/Verzug ~8,9% Kapital in Default; 12,1% >90 Tage überfällig ~1,96 Mio. € ausgefallen (3,7% des Volumens); 2,28 Mio. € >60 Tage verspätet
Zahlungsdienstleister ConnectPay Lemon Way (BNP Paribas)
Cashback Neukunden 2% (30 Tage) über meinen Link 3% (30 Tage) über meinen Link

InSoil und LANDE ergänzen sich geografisch sehr gut, da sie in unterschiedlichen Ländern stark vertreten sind. InSoil bietet tendenziell höhere Zinsen (13% vs. 11,2%), hat aber auch eine höhere Ausfallquote und deutlich längere Laufzeiten (36 vs. 19 Monate). LANDE punktet mit einem niedrigeren durchschnittlichen LTV von nur 43% (InSoil erlaubt bis 90% auf Land) und einer stabileren Kreditperformance. Dafür ist InSoil fast doppelt so groß nach Kreditvolumen und bietet mehr Kreditnehmerländer zur Diversifikation. Wer in Agrarkredite investieren will, kann durchaus beide Plattformen nutzen. Meine ausführlichen LANDE Erfahrungen findest du im verlinkten Beitrag.

Wer Agrarkredite ganz meiden möchte, aber trotzdem besicherte P2P-Kredite sucht, könnte sich auch Profitus (litauische Immobilienkredite) oder andere regulierte P2P-Plattformen aus dem Baltikum ansehen.

Unsere InSoil Erfahrungen – wie bewerten wir die P2P Kredite Plattform?

Lars war anfangs indirekt über EvoEstate bei InSoil investiert, primär wegen der attraktiven Zinsen. Als „Standalone“ hatte er sich zunächst für LANDE entschieden, ist aber seit 2024 auch direkt bei InSoil mit einer deutlichen Position investiert (über 11.000 Euro). Er sieht beide Plattformen als komplementär, da sie eine unterschiedliche geografische Ausrichtung haben.

Thomas‘ InSoil Erfahrungen – vom Bagger-Traum zur Ernüchterung

Bereits 2020 habe ich mir InSoil (damals noch HeavyFinance) angeschaut, vor allem weil mich das Bagger-Thema reizt – wie alle großen Kinder – Bagger und Traktoren. Selbstverständlich auch die dahinterliegenden Geschäftsmodelle und die Sicherheiten. Abgeschreckt hatte mich damals Paysera und die 100€ Mindestinvestment pro Projekt. Mein Hauptargument war damals wie auch heute das Thema Diversifikation und wieso kleine Portfolios scheitern.

Dann habe ich investiert und mein Portfolio wuchs auf über 70 Kredite an, davon 17 Green Loans (CO₂-Zertifikate). Die Idee hinter den Green Loans gefiel mir konzeptionell gut – CO₂-Zertifikate als alternative Renditequelle, quasi das Tesla-Modell für Agrarkredite.

Mein Fazit heute: Die CO₂-Kredit-Strategie ist nicht aufgegangen. Die versprochenen CO₂-Zertifikate stehen nach wie vor aus, und die bisherige Rendite meiner Green Loans liegt praktisch bei Null. Ich entspare die Plattform aktuell und bin gespannt, ob am Ende überhaupt eine Rendite aus den CO₂-Krediten herauskommt oder ob das ein Nullsummenspiel wird.

Immerhin ein positiver Aspekt: Die CO₂-Kreditnehmer zahlen relativ stabil die Darlehenssumme zurück – stabiler als die normalen Kreditnehmer bei den klassischen Agrarkrediten. Das Kapital scheint also nicht verloren, nur die erhoffte Zusatzrendite durch die Zertifikate fehlt bislang komplett.

Für andere Investoren, die sich auf die klassischen Agrarkredite konzentrieren, funktioniert InSoil nach wie vor gut – gerade die litauischen und lettischen Projekte zeigen solide Rückzahlungsquoten und zweistellige Renditen. Wäre ich mit LANDE nicht zufrieden und hätte ein größeres Exposure, würde ich InSoil mit klassischen Krediten aufstocken.

Eventuell werde ich das zukünftig auch wieder tun – aber aktuell warte ich ab, bis klar ist, wie es mit den CO₂-Krediten weitergeht oder sich etwas Fundamentales ändert. Erst dann überdenke ich meine Strategie für InSoil.

Das InSoil Interview aus dem P2P Cafe (historisch)

In der 59. Folge des P2P Kredite Cafés (Steckbrief Edition) haben Lars und ich InSoil ausführlich besprochen. Damals stellte sich John Safaev, der ehemalige Head of Capital Markets, unseren zehn Fragen. John ist mittlerweile nicht mehr bei InSoil tätig – sein Nachfolger ist Pedro Carvalheiro.

Hinweis: Das Interview stammt aus 2022 und ist in vielen Punkten veraltet. Insbesondere die damals besprochene Paysera/Lemonway-Problematik ist durch ConnectPay gelöst, InSoil ist mittlerweile ECSP-lizenziert, und die Plattform hat sich seitdem erheblich weiterentwickelt. Alle aktuellen Informationen findest du in den Abschnitten oben. Wer dennoch reinhören möchte, hier die Folge:

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Wobei natürlich eine Cashbackaktion nie die Grundlage für oder gegen ein Investment darstellen sollte, nett sind sie definitiv und mitnehmen sollte man sie natürlich 😉

InSoil Erfahrungen 2026 Updates

2025 war ein Umbruchjahr für InSoil und hat die Grundlage für 2026 gelegt. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

  • Rebranding: Aus HeavyFinance wurde offiziell InSoil (bzw. InSoil Finance für die Investmentplattform). Die neue Marke betont den Fokus auf Boden (Soil) und Nachhaltigkeit statt auf schwere Maschinen.
  • Rekordjahr bei Kreditvergabe: 2025 wurden 29,7 Mio. Euro an neuen Krediten (711 Stück) finanziert – das entspricht 30% aller jemals ausgegebenen Kredite. Investoren erhielten 3,1 Mio. Euro an Rendite.
  • ConnectPay: Seit Juni 2025 einziger Zahlungsdienstleister, die langjährige Paysera/Lemonway-Problematik ist damit gelöst.
  • EIF-Portfoliogarantie: Im Oktober 2024 wurde eine 10,5 Mio. Euro Portfoliogarantie mit dem European Investment Fund unterzeichnet (Fokus: polnische Agrarkredite). Darüber hinaus eine weitergehende Partnerschaft im Rahmen von InvestEU.
  • Key Carbon Partnerschaft: 100 Mio. Euro Rahmenvertrag mit Key Carbon (Juni 2025), davon 3,7 Mio. Euro direktes Investment. Ziel: Skalierung der Green Loans und regenerativen Landwirtschaftsprojekte. Kritisch: Key Carbon erhält bevorzugten Zugang zu Green Loans.
  • VCS-Verifizierung: Das Soil Carbon Programm wurde im August 2025 von SCS Global nach dem Verified Carbon Standard verifiziert – eine notwendige Voraussetzung für den Handel mit CO₂-Zertifikaten.
  • Kreditvolumen: Insgesamt über 98 Mio. Euro an Krediten ausgegeben, davon rund 50,5 Mio. Euro bereits zurückgezahlt. Das ausstehende Portfolio liegt bei ca. 47 Mio. Euro.
  • Investoren: Über 15.600 registrierte Investoren (davon 231 juristische Personen).

Ein Update zu den Green Loans von ehemals HeavyFinance jetzt InSoil gab es jüngst – bisher stehen weiterhin die CO₂-Zertifikate aus!

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Im Telegram Kanal von Lars bekommt ihr alle Informationen zu zukünftigen P2P Cafés und (virtuelle) Community Treffen und auch den Anmeldelink zum kommenden!

Weitere P2P Kredite Cafe Steckbrief Folgen findest du auf unserer P2P Cafe Übersichtsseite. Feedback zur Folge ist natürlich gerne willkommen, zögere nicht uns anzuschreiben oder einen Kommentar zu hinterlassen. Natürlich auch wenn du konkrete InSoil Erfahrungen gesammelt hast.

Zuletzt aktualisiert am: 11. März 2026

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