Wer nach einer regulierten Immobilien‑P2P‑Plattform sucht, bei der jedes Projekt durch eine echte Hypothek abgesichert ist, landet schnell bei Profitus. Die litauische Crowdfunding‑Plattform steht unter Aufsicht der Zentralbank Litauens, besitzt eine ECSP‑Lizenz und bietet Zielrenditen von 9 bis 14 % p. a. – bei einem durchschnittlichen Beleihungswert von nur 66 %. Seit dem Start 2018 hat Profitus über 339 Millionen Euro an Immobilienprojekten finanziert und gilt als eine der spannendsten Estateguru Alternativen im Baltikum.
Bevor ich meine persönlichen Profitus Erfahrungen, meine bisherige Rendite und mein weiteres Vorgehen teile, gibt es erst den kompletten Plattform‑Überblick.
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Zuletzt aktualisiert am: 17. März 2026
⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Die Profitus Anleitung und Übersicht
Die wichtigsten Profitus Daten im Steckbrief

Bevor es in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevanten Daten der Immobilien‑Crowdfunding‑Plattform Profitus
| Gegründet | 2017 (operativ seit August 2018) |
| CEO | Viktorija Cijunskyte (Gründerin, erneut seit Juni 2025) |
| Reguliert | ja, Zentralbank Litauens + ECSP‑Lizenz (seit November 2023) |
| Investoren | ~49.000 registriert (davon ca. 13.800 aktiv) |
| Firmensitz | Vilnius, Litauen |
| Sicherheiten | Hypothek auf Immobilie (LTV Ø 66 %) |
| Rendite | bis 14 % (Ø laut Plattform ca. 11 %, real eher 9–10 %) |
| Rückkaufgarantie | nein |
| Zweitmarkt | ja (derzeit weiterhin geschlossen) |
| Kreditarten | Immobilienentwicklung, Geschäftskredite mit Immobiliensicherheit |
| Finanziertes Kreditvolumen | ~339 Millionen Euro |
| Verwaltetes Kundenvermögen | ~92 Millionen Euro |
| Mindestanlage | 100 € |
| Invest Strategien | Manuell, RoboInvest (Auto Invest), Zweitmarkt |
| Rating | internes Projektrating (A+ bis D) |
| Treueprogramm | nein |
| Geschäftsbericht | nicht vollständig öffentlich, Basiskennzahlen im Firmenregister |
| Neukunden Bonus | 25 Euro auf das erste Investment |
Die beiden letzten Profitus Neuigkeiten
Profitus informiert seine Investoren regelmäßig über den eigenen News‑Bereich. Hier die beiden wichtigsten Profitus Neuigkeiten für dich:
Die fünfzehn stärksten Marketingverantwortlichen Litauens wurden bekannt gegeben
Die Litauische Marketingvereinigung (LiMA) hat die Top 15 der stärksten Marketingverantwortlichen Litauens im Rahmen der „CMO des Jahres ’26“-Wahlen bekannt gegeben. Die Jury betont das starke Wachstum und die strategische Reife der Bewerber, die zunehmend zu Unternehmensführern werden. In die Liste aufgenommen wurden unter anderem Ieva Balkevičiūtė, Karolis Gelmanas und Kristina Strimaitė. Die Finalisten werden in Einzelgesprächen bewertet, bevor die Top 10 und später der Gesamtsieger bei der „CMO Summit“ am 23. April gekürt werden. Die Auszeichnung soll die wachsende Bedeutung von strategischem Marketing und Führungskompetenz in litauischen Unternehmen unterstreichen. (Quelle)
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Rentenreform: der erste Schritt zur Kraft des Zinseszinses
Die Rentenreform ermöglicht nicht nur Sparen, sondern auch den Aufbau von Kapital durch den Zinseszinseffekt, der langfristig zu beachtlichem Wachstum führen kann. Selbst kleine regelmäßige Investitionen können bei konsequenter Durchführung über Jahre hinweg beeindruckende Erträge erzielen, wie Beispiele mit 9 % Rendite zeigen. Nach 10 Jahren macht der Ertrag bereits über 70 % der investierten Summe aus, nach 15 Jahren übersteigt er diese und nach 20 Jahren ist er fast doppelt so hoch. Entscheidend für den Erfolg ist nicht die Höhe der Einzahlungen, sondern die Dauer des Investierens. Dabei sind jedoch die mit Investitionen verbundenen Risiken zu beachten. (Quelle)
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Schauen wir uns die Immobilien‑Crowdfunding‑Plattform und wer dahintersteckt ein wenig genauer an, bevor ich von meinen eigenen Profitus Erfahrungen berichte.
Was ist Profitus?
Profitus ist eine litauische Crowdfunding‑Plattform, die seit August 2018 operativ tätig ist und auf der du in immobilienbesicherte Geschäftskredite investierst. Anders als bei Vault‑basierten Plattformen wählst du hier einzelne Projekte aus – oder lässt den RoboInvest für dich arbeiten. Die Plattform steht unter Aufsicht der litauischen Zentralbank und besitzt seit November 2023 zusätzlich die europäische ECSP‑Lizenz, womit sie zu den streng regulierten Anbietern im Baltikum gehört.
Im Fokus stehen Immobilienentwicklungsprojekte und gewerbliche Darlehen, die stets durch eine Hypothek abgesichert sind. Du siehst für jedes Projekt den genauen Standort, die Beleihungsquote (LTV), das interne Rating, die Zinshöhe und die Laufzeit – also deutlich mehr Transparenz als bei Pool‑basierten Modellen. Der durchschnittliche LTV liegt bei rund 66 %, wobei es sowohl erst‑ als auch zweitrangig besicherte Projekte gibt.

Eine klassische Rückkaufgarantie gibt es bei Profitus nicht. Stattdessen dient die Immobilien‑Hypothek als Absicherung: Fällt ein Projekt aus, kann die hinterlegte Immobilie verwertet werden. Allerdings solltest du beachten, dass so eine Verwertung Monate bis hin zu Jahren dauern kann – schnell geht das also im Ernstfall eher nicht.
Das Investieren beginnt ab 100 Euro pro Projekt, und du hast die Wahl zwischen manuellem Anlegen, dem Zweitmarkt und dem automatischen RoboInvest. Für Anleger bietet Profitus damit eine transparente und regulierte Möglichkeit, gezielt in baltische Immobilienkredite zu investieren – mit Renditen von bis zu 14 % p. a. und dem Vorteil, dass die Projekte durch echte Sachwerte unterlegt sind.
Profitus Zahlen & Fakten Stand 2025
Seit dem operativen Start 2018 hat Profitus Immobilienprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 339 Millionen Euro finanziert. Das aktuell von Investoren verwaltete Vermögen liegt bei rund 92 Millionen Euro, verteilt auf mehr als 1.600 finanzierte Projekte. Die Plattform zählt etwa 49.000 registrierte Nutzer, wovon knapp 14.000 aktiv investiert sind.

Das aktive Portfolio verteilt sich geographisch auf rund 61 Millionen Euro in Litauen, 8,5 Millionen in Lettland, knapp 6 Millionen in Estland und gut 1 Million in Spanien. Die Statistiken sind auf der Plattform jederzeit öffentlich einsehbar.
Wer leitet Profitus?
Profitus wurde 2017 von Viktorija Cijunskyte gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Mindaugas Vanagas gegründet – beide halten jeweils 50 % der Unternehmensanteile. Viktorija bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung im Immobiliensektor mit, angefangen als Maklerin über die Gründung der Immobilienagentur Citus bis hin zum Crowdfunding‑Startup.
Im August 2024 übernahm zunächst Lina Maskoliūnė die CEO‑Rolle, um die internationale Expansion der Plattform voranzutreiben. Seit Juni 2025 hat Viktorija Cijunskyte die operative Leitung als CEO wieder übernommen, während Lina weiterhin zum Management‑Team gehört.
Viktorija Cijunskyte ist Gründerin und CEO von Profitus in Vilnius. Sie hat das Unternehmen von der Idee 2017 zu einer regulierten Crowdfunding‑Plattform mit ECSP‑Lizenz, über 339 Millionen Euro finanziertem Volumen und Expansion in mehrere Länder aufgebaut.
Zuvor gründete sie die Immobilienagentur Citus und das Immobilien‑Entwicklungsunternehmen Citus Constructions, außerdem die Investment‑Gesellschaft Victory Funds. Sie ist Mitgründerin der PropTech Lithuania‑Initiative und wurde vom Sifted/Financial Times als eine der 15 einflussreichsten Frauen im europäischen Fintech‑Sektor ausgezeichnet.

Sie ist natürlich nicht alleine für die Plattform zuständig, sondern ein Team von rund 33 Mitarbeitern, das die Plattform weiterentwickelt und den laufenden Betrieb sicherstellt. Mehr zum Team findest du auf der Profitus Team‑Seite.

Das Unternehmen firmiert seit August 2024 als Profitus Crowdfunding UAB (vormals UAB Sutelktinio finansavimo platforma Profitus) und hat seinen Sitz in Vilnius an der Lvivo g. 101.
Die Profitus Geschäftszahlen
Wie steht Profitus wirtschaftlich da? Da die Plattform keine vollständigen Geschäftsberichte öffentlich teilt, lohnt sich ein Blick ins litauische Unternehmensregister, wo die wichtigsten Basiskennzahlen einsehbar sind.
| Jahr | Umsatz | Ergebnis | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|
| 2021 | ~1,1 Mio € | profitabel | ~15 |
| 2022 | ~1,6 Mio € | profitabel | ~20 |
| 2023 | 2,37 Mio € (+48 %) | -401 Tsd € | ~24 |
| 2024 | 3,3 Mio € (+39 %) | -562 Tsd € | ~30 |
Was auffällt: Der Umsatz wächst kontinuierlich und deutlich – 2024 lag er bei 3,3 Millionen Euro, ein Plus von rund 39 % gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen investiert allerdings stark in Wachstum: Mitarbeiterzahl und Gehälter steigen ebenfalls kräftig, weshalb Profitus 2023 und 2024 jeweils Verluste verbucht hat – nach zwei profitablen Jahren zuvor.
Ende 2023 wurde durch eine Finanzierungsrunde über rund 440.000 Euro die Eigenkapitalbasis gestärkt. Für ein stark wachsendes Fintech sind solche Wachstumsverluste nicht ungewöhnlich – allerdings sollte man als Anleger im Hinterkopf behalten, dass dauerhaft steigende Verluste natürlich auch ein Risiko darstellen. Die Marktführerschaft in Litauen mit rund 33 % Marktanteil am gesamten Crowdfunding‑Markt zeigt aber, dass die Wachstumsstrategie durchaus Früchte trägt.
Die Profitus Anmeldung und der Startbonus
Die Registrierung bei Profitus ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt. Die Plattform steht auch in deutscher Sprache zur Verfügung und führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess:
Registrierung starten
Klicke auf „Konto erstellen“ auf der Startseite von Profitus. Du kannst dich als natürliche Person oder als Unternehmen anmelden.
Persönliche Daten angeben
Trage deine E‑Mail‑Adresse ein und erstelle ein sicheres Passwort. Alternativ funktioniert auch Single Sign‑On über Google oder Facebook.
Identifizierung abschließen
Führe die Online‑Identifizierung über Ondato durch, indem du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass hochlädst.
Eignungstest (KYC)
Aufgrund der Anforderungen der litauischen Zentralbank musst du einen kurzen Fragebogen zur Anlegereignung ausfüllen.
Einzahlen und investieren
Nach der Verifizierung kannst du per SEPA‑Überweisung oder sogar per Kreditkarte Geld einzahlen. Profitus nutzt den Zahlungsdienstleister Lemonway, bei dem du eine eigene Kontonummer erhältst – so sind Investorengelder klar vom Firmenvermögen getrennt.

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Um bei Profitus zu investieren, musst du mindestens 18 Jahre alt sein und ein Bankkonto besitzen. Einzahlungen per SEPA kommen erfahrungsgemäß in 1–2 Werktagen an – wer einen Dienst wie Revolut nutzt, kann es oft noch schneller schaffen. Sobald das Geld da ist, steht es sofort für Investments zur Verfügung.
Ein Pluspunkt: Profitus gehört zu den wenigen Plattformen, bei denen du auch per Kreditkarte einzahlen kannst. Das ist für einen schnellen Start durchaus praktisch.
Ein zusätzlicher Bonus für neue Anleger
Bei deiner Erstanmeldung über meinen Blog erhältst du einen Willkommensbonus in Form von 25 Euro, die mit deinem ersten Investment verrechnet werden, wenn du meinen Profitus Bonus Link nutzt.
Investieren bei Profitus
Wie investierst du bei Profitus in Immobilien‑Kredite, was gibt es zu beachten und welche Optionen hast du? Anders als bei Pool‑basierten Plattformen wie Bondora oder Monefit wählst du bei Profitus einzelne Projekte aus – oder überlässt die Auswahl dem automatischen RoboInvest.
Ich selbst bin aktuell mit gut 900 Euro auf Profitus investiert.

Anlegen auf dem Erstmarkt bei Profitus
Der direkte Weg ist der Erstmarkt: Hier siehst du alle aktuell zur Finanzierung stehenden Projekte und kannst ab 100 Euro pro Projekt einsteigen. Zu jedem Projekt bekommst du umfangreiche Details:
- Exakter Standort des Objekts
- Erwartete Rendite und Zinszahlungsfrequenz
- Details zur Sicherheit (erst‑ oder zweitrangige Hypothek)
- Die Beleihungsquote (LTV)
- Internes Projektrating (A+ bis D)
- Laufzeit (typischerweise 3 bis 24 Monate)
Das gefällt mir besonders gut: Du kannst selbst entscheiden, in welche Projekte du investierst und welches Risikoprofil dir zusagt. Wer lieber in defensive Projekte mit niedrigem LTV und erstrangiger Hypothek geht, kann das gezielt tun – wer höhere Renditen will, nimmt Projekte mit höherem Rating‑Risiko.
Der Profitus Auto Invest (RoboInvest)
Für Anleger, die es passiver mögen, gibt es den RoboInvest – den automatischen Investitionsassistenten. Dieser bietet drei Stufen, abhängig vom Mindestanlagebetrag:
- RoboInvest Start (ab 100 €)
Einstellbar sind Investitionsbetrag, Kreditlaufzeit, Zinssatz und Risikokategorie. - RoboInvest Grow (ab 300 €)
Zusätzlich wählbar: Projektrating und Kreditnehmerland. - RoboInvest Pro (ab 700 €)
Erweitert um: Investitionszweck des Kredits und Art der Besicherung.

Der RoboInvest ist eine schöne Sache, allerdings beachte: Mit höherem Mindestbetrag bekommst du feinere Filteroptionen. Wer wie ich lieber breit streut und mit kleineren Beträgen pro Projekt arbeitet, investiert eher manuell – denn bei 100 Euro Minimum und breiter Streuung geht das Kapital sonst schnell aus.
Der Zweitmarkt bei Profitus
Profitus bietet grundsätzlich einen Sekundärmarkt an, auf dem du bereits laufende Projekte kaufen oder deine eigenen vorzeitig verkaufen könntest. Das wäre ein wichtiger Liquiditätsbaustein, da die Kreditlaufzeiten typischerweise 12 bis 18 Monate betragen.
Wichtiger Hinweis: Der Zweitmarkt ist weiterhin geschlossen. Seit dem Plattform‑Relaunch 2023 ist der Sekundärmarkt nicht mehr aktiv und eine Reaktivierung steht bislang aus. Das ist für mich einer der größten aktuellen Nachteile: Einmal investiert, bist du an die Laufzeit des jeweiligen Projekts gebunden – ein vorzeitiger Ausstieg ist derzeit nicht möglich.
Die Profitus Gebühren
Für Anleger fallen bei Profitus grundsätzlich keine Gebühren für Kontoführung, Einzahlung oder das Investieren auf dem Erstmarkt an. Es gibt lediglich zwei mögliche Kostenpunkte:
- Zweitmarkt-Verkauf: 2 % Transaktionsgebühr auf den Verkaufsbetrag
- Zweite Auszahlung im Monat: 1,88 Euro Gebühr (die erste Auszahlung pro Monat ist kostenfrei)
Die komplette Gebührenübersicht findest du auf der Profitus Gebühren-Seite.
Das Steuer-Thema bei Profitus
Anders als bei vielen estnischen Plattformen behält Profitus als litauische Plattform automatisch eine Quellensteuer von 15 % auf deine Zinserträge ein. Diese kannst du auf 10 % senken, indem du das sogenannte DAS‑1 Formular ausfüllst und an den Profitus‑Support sendest.
Da zwischen Deutschland und Litauen ein Doppelbesteuerungsabkommen existiert, lässt sich die einbehaltene Quellensteuer in deiner Steuererklärung gegen die deutsche Kapitalertragsteuer anrechnen – du zahlst also nicht doppelt.
Eine gesonderte Steuerbescheinigung stellt Profitus zwar nicht aus, aber im Dashboard kannst du dir einen vollständigen Kontoauszug mit allen relevanten Zahlen fürs Finanzamt herunterladen.
Das Profitus Kreditportfolio – In was investierst du eigentlich?
Schauen wir uns an, welche Projekte auf Profitus angeboten werden und was sie auszeichnet.
Der große Unterschied zu Pool‑basierten Plattformen: Bei Profitus wählst du einzelne Immobilienprojekte gezielt aus. Du siehst genau, in welches Objekt dein Geld fließt, wo es steht, wie hoch der Beleihungswert ist und welches Rating das Projekt erhalten hat. Die Kreditnehmer sind dabei ausschließlich gewerbliche Akteure – Immobilienentwickler und Unternehmen, keine Privatpersonen.

Die verschiedenen Kredittypen auf Profitus umfassen:
- Immobilienentwicklungsdarlehen – für Neubau‑ oder Sanierungsprojekte
- Geschäftskredite mit Immobiliensicherheit – für Betriebsmittel, Expansion oder Akquisition
- Mietimmobilien‑Projekte – bestehende Mietobjekte als Sicherheit
Der Schwerpunkt liegt klar auf Litauen (ca. 87 % des Portfolios), ergänzt durch Lettland, Estland und seit 2024 auch vereinzelt Spanien. Die Zinsen werden in der Regel quartalsweise ausgezahlt, die Laufzeiten bewegen sich zwischen 3 und 24 Monaten.
Jedes Projekt erhält ein internes Rating von A+ bis D, basierend auf der Risikoeinschätzung durch das Profitus‑Team. Dabei werden der Geschäftsplan des Entwicklers, dessen Erfahrung, der Standort und der Immobilienwert bewertet. Laut Profitus schaffen es von zehn eingereichten Projekten nur rund drei auf die Plattform – die Auswahlquote ist also durchaus streng.
| Risikokategorie | Aktuelle Bewertungsskala | Frühere Bewertungsskala |
|---|---|---|
| Geringstes Risiko | AAA | A+ |
| Geringes Risiko | AA+ | A |
| AA | A- | |
| AA- | B+ | |
| Geringeres mittleres Risiko | A+ | B |
| A | B- | |
| A- | C+ | |
| Höheres mittleres Risiko | BBB+ | C |
| BBB | C- | |
| BBB- | D | |
| Hohes Risiko (nicht durch Profitus finanziert) | BB+ | |
| BB | ||
| BB- | ||
| B+ | ||
| B | ||
| B- | ||
| CCC | ||
| CC | ||
| C | ||
| D |
Rund die Hälfte der Kreditnehmer sind Bestandskunden, die wiederholt Projekte über Profitus finanzieren – ein Indikator für eine funktionierende Geschäftsbeziehung.
Das Renditeniveau liegt je nach Projektrisiko bei 9 bis 14 %, wobei die beworbene Durchschnittsrendite von ca. 11 % in der Praxis eher bei 9–10 % landet – zumindest wenn du auf Projekte mit niedrigerem Risiko setzt und mit kleineren Beträgen breit streust, wie ich es tue.
Welche Vor- und Nachteile hat Profitus?
Die Pro & Cons von Profitus auf einen Blick
Vorteile von Profitus
- Reguliert durch die Zentralbank Litauens + ECSP‑Lizenz
- Hypothekenbesichert: Alle Projekte durch Immobilien abgesichert
- Kontentrennung: Anlegergelder über Lemonway getrennt vom Firmenvermögen
- Gute Portfolio‑Qualität: Bislang keine Verluste für Investoren, Ausfallquote unter 5 %
- Transparente Projektdetails mit Rating, LTV und Standort
- Professionelle Kommunikation und gepflegte Projektübersichten
Nachteile von Profitus
- Starker Litauen‑Fokus (Länder‑Konzentrationsrisiko)
- Quellensteuer (15 %, senkbar auf 10 %) wird automatisch einbehalten
- Kein Zweitmarkt aktiv (weiterhin geschlossen), Liquidität stark eingeschränkt
- Keine öffentlich zugänglichen Geschäftsberichte
- Überschaubares Projektangebot – manchmal muss man auf passende Projekte warten
- Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
Die Profitus Risiko FAQ
Trotz Regulierung und Hypothekenbesicherung solltest du die Risiken bei Profitus im Blick behalten. Die wichtigsten Fragen zum Thema Risiko habe ich dir vorab als kurze FAQ zusammengefasst, bevor es zu meinen Profitus Erfahrungen und dem Fazit geht.
Wie verdient Profitus Geld?
Profitus finanziert sich hauptsächlich über eine Vermittlungsgebühr, die den Kreditnehmern bei erfolgreicher Projektfinanzierung berechnet wird. Diese Provision kann zwischen 2 und 5 Prozent der finanzierten Summe betragen. Zusätzlich wird eine monatliche Verwaltungsgebühr von 0,1 bis 0,2 Prozent erhoben. Einnahmen fließen auch über den Zweitmarkt, wo Verkäufer 2 Prozent Transaktionsgebühr zahlen.
Arbeitet Profitus profitabel?
Noch nicht nachhaltig. Nach zwei profitablen Jahren (2021 und 2022) hat Profitus 2023 einen Verlust von rund 401.000 Euro und 2024 von etwa 562.000 Euro ausgewiesen – bei gleichzeitig stark wachsendem Umsatz auf 3,3 Millionen Euro (+39 %). Die Verluste gehen auf überproportionale Investitionen in Wachstum, Personal und Expansion zurück. Ende 2023 wurde durch eine Finanzierungsrunde von rund 440.000 Euro die Eigenkapitalposition gestärkt. Detaillierte Geschäftsberichte veröffentlicht Profitus leider nicht, Basis-Kennzahlen sind aber im litauischen Firmenregister abrufbar.
Ist Profitus seriös?
Davon gehe ich aus. Profitus steht unter Aufsicht der litauischen Zentralbank und hält zusätzlich eine europäische ECSP-Crowdfunding-Lizenz. Das Gründerteam um Viktorija Cijunskyte bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Immobilienbereich mit. Mehrere deutsche P2P-Blogger haben das Unternehmen vor Ort in Vilnius besucht und einen professionellen Eindruck bestätigt. Ob die Plattform langfristig profitabel wirtschaftet und unsere Investments dauerhaft sicher sind, ist damit natürlich nicht garantiert.
Gibt es bei Profitus Kredit-Ausfälle?
Ja, es gibt Projekte, die in Verzug oder in Einholung geraten. Laut Statistik-Seite liegt der Anteil verspäteter Kredite bei unter 1 Prozent des Portfolios, der Anteil im Einhol-Prozess bei rund 2,5 bis 3,5 Prozent. Einen tatsächlichen Kapitalverlust für Investoren hat es laut Profitus bislang jedoch noch nicht gegeben. Allerdings kann die Verwertung einer ausgefallenen Immobilie Monate bis Jahre dauern – schnell geht das im Ernstfall also nicht.
Welche Auswirkung hätte eine Insolvenz von Profitus?
Da der Kreditvertrag direkt zwischen dir als Investor und dem Kreditnehmer besteht, würde dieser Vertrag grundsätzlich auch ohne Profitus weiterlaufen. Die Anlegergelder liegen zudem getrennt beim Zahlungsdienstleister Lemonway, nicht auf Profitus-Konten. Im Insolvenzfall würde voraussichtlich ein Verwalter die laufenden Verträge abwickeln. Das klingt in der Theorie sauber – in der Praxis hängt es aber davon ab, wie reibungslos eine solche Abwicklung wirklich funktioniert. Ein Investment sollte man nur mit Geld tätigen, dessen Ausfall man finanziell und nervlich verkraften kann.
Gibt es eine Einlagensicherung bei Profitus?
Nein, eine Einlagensicherung gibt es nicht. Profitus ist keine Bank und fällt somit nicht unter die europäische Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Sämtliche investierten Gelder unterliegen einem Verlustrisiko. Die Absicherung besteht ausschließlich über die Hypotheken auf die finanzierten Immobilien – das ist nicht dasselbe wie eine staatliche Garantie.
Ist Profitus eine Inrento oder Estateguru Alternative?
Profitus, Inrento und Estateguru gehören alle drei in die Kategorie immobilienbesicherter P2P‑Plattformen – aber sie unterscheiden sich in einigen wichtigen Aspekten. Wer nach Alternativen innerhalb dieses Segments sucht, sollte die Details kennen.
| Kriterium | Profitus | Inrento | Estateguru |
|---|---|---|---|
| Sitz / Regulierung | Litauen, Zentralbank + ECSP | Litauen, Zentralbank + ECSP | Estland, ECSP |
| Kredittyp | Immobilienentwicklung, Geschäftskredite | Mietimmobilien (Rental Loans) | Brückenfinanzierung, Entwicklung, Geschäftskredite |
| Besicherung | Hypothek (LTV Ø 66 %) | Hypothek + Mietgarantie | Hypothek (LTV Ø 60–70 %) |
| Rendite | ca. 9–14 % | ca. 7–10 % | ca. 10–12 % |
| Mindestanlage | 100 € | 50 € | 50 € |
| Laufzeit | 3–24 Monate | 18–48 Monate | 6–60 Monate |
| Auto Invest | ja (RoboInvest) | ja | ja |
| Zweitmarkt | nein (geschlossen) | ja (aktiv) | ja (aktiv) |
| Quellensteuer | 15 % (senkbar auf 10 %) | 15 % (senkbar auf 10 %) | keine (Estland) |
| Geographie | Litauen, Baltikum, Spanien | Litauen | Europa (breit) |
| Track Record | seit 2018, bisher keine Verluste | seit 2020, bisher keine Verluste | seit 2014, Ausfälle vorhanden |
Profitus bietet mit bis zu 14 % p. a. nominell die höchste Rendite im Vergleichsfeld und setzt dabei auf Immobilienentwicklung und besicherte Geschäftskredite. Die Projektdetails sind sehr transparent, das interne Rating erleichtert die Risikoeinschätzung. Allerdings fehlt derzeit der Zweitmarkt als Liquiditätsoption und die 15 % Quellensteuer sind ein Nachteil gegenüber estnischen Plattformen. Für Anleger, die gezielt in baltische Immobilienprojekte investieren und dabei einzelne Projekte selbst auswählen wollen, ist Profitus eine solide Wahl.
Inrento verfolgt ein konservativeres Modell mit Fokus auf Mietimmobilien, bei denen neben der Hypothek auch eine Mietgarantie greift. Die Rendite fällt mit 7–10 % etwas niedriger aus, dafür bekommst du stabilere, vorhersehbarere Cashflows. Der große Nachteil aus meiner Sicht: Die Plattform ist oft überlaufen – neue Projekte sind blitzschnell voll finanziert, man muss richtig schnell sein, um überhaupt zum Zuge zu kommen. Genau das war für mich der Anlass, nach Alternativen wie Profitus zu schauen.
Estateguru ist der Platzhirsch im europäischen Immobilien‑P2P‑Segment mit dem breitesten geographischen Angebot und dem längsten Track Record seit 2014. Die Renditen liegen attraktiv bei 10–12 %, und der aktive Zweitmarkt sorgt für Liquidität. Auf der Kehrseite steht jedoch: Estateguru hatte in der Vergangenheit deutlich spürbare Kreditausfälle, insbesondere im deutschen und finnischen Portfolio. Wer hier investiert, sollte sich der höheren Ausfallquote bewusst sein – etwas, das Profitus bisher deutlich besser managt.
Unterm Strich: Wer auf maximale Sicherheit und bewährte Regulierung setzt und ein überschaubares Baltikum‑Investment sucht, findet in Profitus und Inrento zwei starke Optionen – Profitus mit höherer Rendite und mehr Projektauswahl, Inrento mit konservativerem Mietfokus aber Verfügbarkeitsproblem. Wer breite Diversifikation über viele Länder will, kommt an Estateguru trotz der Ausfallhistorie kaum vorbei.
Am Ende entscheidest du als Anleger wie immer selbst, welche Kriterien schwerer wiegen: Rendite und Projektauswahl (Profitus), Konservativität und stabile Cashflows (Inrento), oder breite Diversifikation und langer Track Record (Estateguru).
Meine Profitus Erfahrungen und mein Profitus Fazit
Ich war schon länger auf der Suche nach einer weiteren Alternative zu Inrento – nicht weil ich Inrento nicht mehr gut finde, sondern weil die Plattform regelmäßig überlaufen ist und man bei neuen Projekten extrem schnell sein muss, um überhaupt reinzukommen. Mit Profitus dachte ich, die passende Ergänzung gefunden zu haben: eine regulierte Plattform, die zum Einstiegszeitpunkt noch keinen einzigen Ausfall kannte.
So bin ich Mitte 2024 eingestiegen – gleich mit knapp 1.000 Euro, die ich manuell auf lauter verschiedene Projekte verteilt habe. Genau so, wie ich es mag: breite Streuung statt Klumpenrisiko, lieber in mehr Projekte mit kleineren Beträgen als wenige große Positionen.
Bis Ende Q3 2025 wuchs das Portfolio dann auf knapp 1.900 Euro. Dann gab es allerdings die ersten Dämpfer: Einige Projekte gingen in Verzug, dazu kam die ein oder andere unangenehme Meldung. Das hat mich abkühlen lassen und ich habe angefangen, schrittweise wieder Kapital abzuziehen.
Mittlerweile hat sich das Portfolio gut erholt. Aktuell ist ein Projekt verspätet und eines weiterhin in Einholung – eine Wohnung in einem Hochhaus‑Komplex. Je nachdem wie sauber diese Abwicklung läuft, überdenke ich meinen Entschluss und stocke möglicherweise wieder auf.
Was mir richtig gut gefällt: Die Kommunikation der Plattform ist hervorragend. Projekte sind gepflegt, das Auftreten ist durch und durch professionell. Profitus bleibt auf dem Zettel und wird beobachtet – und eventuell eben wieder aufgestockt, mal sehen.
Profitus Erfahrungen – mein Account
Aktuell habe ich noch gut 900 Euro bei Profitus investiert, verteilt auf verschiedene Einzelprojekte. Den Großteil davon in Projekte mit erstrangiger Hypothek und moderatem LTV.

Die Rendite ist mit 7,2 % IZF seit Start und insgesamt 170 Euro Zinsen eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu dem, was die Plattform als Durchschnitt angibt. Das hat einen einfachen Grund: Die höheren Zinsen gibt es vor allem für größere Einzelinvestments in riskantere Projekte – und genau das mache ich bewusst nicht. Ich will lieber mehr Projekte im Portfolio statt Klumpenrisiko, und nehme dafür die etwas niedrigere Rendite in Kauf.

Meine Profitus Rendite 2026
In meinem Portfolio ist Profitus seit Mitte 2024 vertreten und hat seitdem rund 170 Euro an Zinsen abgeliefert.
| Jahr | absolute Rendite |
|---|---|
| 2024 | 2,5 % (ab Mitte 2024) |
| 2025 | 7,8 % |
| 2026 | ? % |
Die Gesamtrendite als IZF liegt bei 7,2 % seit Investmentstart. Das ist kein berauschender Wert, spiegelt aber meine bewusst konservative Strategie wider: breite Streuung, kleine Beträge, Fokus auf niedrigeres Risiko. Für eine regulierte Immobilienplattform mit Hypothekenbesicherung ist das allerdings ein solider Wert – besonders wenn man bedenkt, dass es bislang keinen einzigen Kapitalverlust gegeben hat.
Mein Plan für die nächsten Monate: Beobachten, wie das eine Projekt in Einholung abgewickelt wird. Läuft das sauber, werde ich das Portfolio wieder vorsichtig aufstocken – die Plattform hat sich durch ihre professionelle Kommunikation und das gepflegte Auftreten mein Vertrauen durchaus erarbeitet.
Und wie sieht es bei dir aus, findest du Profitus interessant? Ist das eine Inrento Alternative für dich oder investierst du lieber über Estateguru mit der breiteren Länderstreuung?
Zuletzt aktualisiert am: 17. März 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
Du kennst die unregulierte P2P Immobilien Plattform noch nicht?
Dann schau dir einfach meine Asterra Erfahrungen an.