Ventus Energy Erfahrungen: Restrukturierung oder Insolvenz

Ventus Energy wollte das direkte Investieren in Kraftwerke, Solarparks und Batteriespeicher ermöglichen, beworben mit einer Rendite von bis zu 18 Prozent. Im Mai 2026 hat die BaFin das in Deutschland ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft untersagt, im Juni 2026 folgte die Ankündigung einer Restrukturierung nach estnischem Recht. Seitdem ist dieser Beitrag vor allem eine laufende Dokumentation des Falls.
Ganz oben stehen der aktuelle Stand und die jüngsten Meldungen, darunter folgt die Chronologie von den Anfängen, die aus Transparenz- und Dokumentationsgründen unverändert bleibt. Ob daraus eine geordnete Restrukturierung wird oder am Ende die Insolvenz, ist offen. Genau das halte ich hier nach, sobald belastbare Zahlen vorliegen.
Disclosure & Interessenskonflikt: Bin mit >11.000 Euro investiert. Ich halte 0,67% der Anteile an der VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ die 15% an der Ventus Energy Group OÜ hält. Meine durchgerechnete wirtschaftliche Beteiligung an der operativen Gesellschaft beträgt ca. 0,1%. Ich habe zudem in der Vergangenheit als Affiliate-Partner über Ventus berichtet und über einen Empfehlungslink verlinkt. Meine dort investierten Gelder sind von den unten beschriebenen Maßnahmen ebenfalls betroffen.
⚠️ Aktueller Hinweis (Stand 25.09.2026): Ventus Energy hat am 11.06.2026 angekündigt, ein gerichtlich begleitetes Restrukturierungsverfahren nach estnischem Recht (Saneerimisseadus bzw. Pankrotiseadus) einzuleiten. Dieses Verfahren (saneerimismenetlus) wurde am 18. August 2026 durch einen Beschluss des Harju County Court offiziell eröffnet. Als unabhängiger Restrukturierungsberater wurde Rechtsanwalt Kristo Teder gerichtlich bestellt. Als Gründe für die Krise nannte das Unternehmen zuvor die BaFin-Anordnung vom 05.05.2026 zur Einstellung und Abwicklung des in Deutschland ohne Erlaubnis betriebenen Einlagengeschäfts, erhebliche Störungen der Banken- und Zahlungsverbindungen sowie nach eigenen Angaben gezielte Störaktionen gegen das Unternehmen. Konkret bedeutet das für Anleger: keine neuen Investments, der Early Exit ist deaktiviert und Zwangsvollstreckungen sowie die Ansammlung von Zinsen (inkl. Strafen) sind rechtlich seit dem 18.08.2026 gestoppt (Forderungen werden jedoch kulanterweise bis zum 25.08.2026 berechnet). Neu: Am 24.09.2026 hat der gerichtlich bestellte Restrukturierungsberater den Entwurf des Saneerimiskava (Reorganisationsplan) vorgelegt und im estnischen Amtsblatt Ametlikud Teadaanded bekanntgemacht. Seitdem läuft die Abstimmung der Gläubiger über das Ventus-Portal, sie endet am 12.10.2026. Bis dahin müssen auch schriftliche Stellungnahmen zum Planentwurf eingereicht werden, andernfalls gehen Widerspruchs- und Beschwerderechte verloren. Details dazu unten bei den Updates. Zentraler Mechanismus soll weiterhin der strukturierte Verkauf der Energieanlagen sein. Die rechtliche Einordnung des gesamten Vorgangs liegt bei Ventus Energy und den zuständigen Behörden. Die regulatorische Vorgeschichte steht in der BaFin-Verbrauchermitteilung vom 18.05.2026.
📌 Zum aktuellen Stand: Maßgeblich sind ausschließlich die offiziellen Kanäle von Ventus (Anlegerkommunikation, E-Mail, FAQ im Konto) und die BaFin-Mitteilung. Unter Dokumentierte Entwicklungen halte ich den bisherigen Verlauf mit Datum fest. Der untere Teil des Beitrags bildet den Stand von damals ab und bleibt aus Transparenz- und Dokumentationsgründen unverändert stehen, auch wenn einzelne Aussagen von damals heute anders zu lesen sind.
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Ventus Energy: Inhalt
Die wichtigsten Ventus Energy Daten im Steckbrief
| Status (25.09.2026) | ⚠️ Restrukturierungsverfahren läuft: gerichtlich eröffnet am 18.08.2026, Planentwurf seit 24.09.2026 vorgelegt, Gläubigerabstimmung bis 12.10.2026; keine neuen Investments, Early Exit deaktiviert |
| Gegründet | 2024 (Estland), operiert aus Riga, Lettland |
| Eingetragen | Ventus Energy Group OÜ, Estland |
| Geschäftsführung | Henrijs Jansons (CEO), Janis Timma (CDO) |
| Reguliert | nein (Plattform selbst nicht; Energieprojekte unterliegen der lokalen Energieregulierung) |
| Investoren | >6.100 |
| Finanziertes Volumen | >101 Mio. Euro, davon ca. 75 Mio. Euro ausstehend |
| Kreditarten | Energieprojekte: Mezzanine (16–18%) und Senior Loans (6–11%) |
| Sicherheiten | Gruppengarantie (Mezzanine nachrangig, Senior Loans besichert) |
| Zinsen | seit 11.06.2026 kapitalisiert statt ausgezahlt, Zinsansammlung offiziell mit Gerichtsbeschluss (18.08.2026) gestoppt |
Restrukturierung oder Insolvenz: der aktuelle Stand
Halten wir den Ablauf chronologisch fest, damit klar wird, wie es zur aktuellen Situation kam. Im Mai 2026 hat die BaFin mit Bescheid vom 05.05.2026 angeordnet, dass die Ventus Energy Group OÜ das in Deutschland ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft einstellen und abwickeln muss. Veröffentlicht wurde das in der BaFin-Verbrauchermitteilung vom 18.05.2026. Knapp einen Monat später, am 11.06.2026, hat Ventus Energy dann angekündigt, ein gerichtlich begleitetes Restrukturierungsverfahren einzuleiten. Wie es dazu kam und wie Lars und ich mit dem Fall umgehen, besprechen wir ausführlich in unserer Podcast-Folge zur Restrukturierung.
Aus dem Interview von damals, im Rückblick zentral: Auf meine Frage nach dem Unterschied zwischen Darlehen und Anleihen sagten die Ventus-Gründer, Loans ließen sich deutlich schneller erstellen und seien in den Rahmenbedingungen faktisch identisch zu Anleihen. Genau diese Vertragsstruktur, also ein Darlehen statt einer verbrieften Anleihe, hat die BaFin später als erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft eingestuft. Das vollständige Interview steht weiter unten eingeklappt.
Laut Mitteilung des Unternehmens kamen drei Faktoren zusammen, die den normalen Betrieb nach eigener Darstellung unmöglich gemacht haben:
- die BaFin-Anordnung, keine Gelder mehr von Personen mit deutschem Wohnsitz anzunehmen und einen Rückzahlungs- und Abwicklungsrahmen für betroffene Anleger umzusetzen,
- erheblich gestörte Banken- und Zahlungsverbindungen, die die Abwicklung von Zahlungen eingeschränkt haben,
- nach Angaben von Ventus gezielte Störaktionen gegen das Unternehmen, zu denen in Estland strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden sein sollen.
Wichtig für die Einordnung: Diese Darstellung der Gründe stammt von Ventus Energy selbst. Die rechtliche Bewertung der einzelnen Punkte, insbesondere der erwähnten Ermittlungen, liegt bei den zuständigen Behörden und nicht bei mir.
Die Anteilseigner haben per Beschluss eine Reihe von Sofortmaßnahmen festgelegt. Uns Investoren betreffen vor allem diese Punkte: keine neuen Kredite mehr über die Plattform, Zinsauszahlungen ausgesetzt (alle künftig auflaufenden Zinsen werden kapitalisiert), Early Exit deaktiviert und Auszahlungen aus dem Wallet-Guthaben nur noch so bald wie praktikabel, vorbehaltlich der Compliance-Anforderungen des Zahlungsinstituts. Als zentralen Mechanismus zur Bedienung der Verbindlichkeiten nennt Ventus den strukturierten Verkauf der Anlagen. Ein umfassender Rückzahlungsplan mit vier möglichen Szenarien wurde am 10. Juli 2026 von den Anteilseignern beschlossen und an die Restrukturierungsberater übergeben. Am 24. September 2026 wurde der Planentwurf vorgelegt und amtlich bekanntgemacht, seitdem läuft die Abstimmung der Gläubiger bis zum 12. Oktober 2026. Mehr dazu unten bei den Updates.
Mit der gerichtlichen Eröffnung lief für uns Anleger eine erste Frist: Ab dem 28. August 2026 war im Ventus-Portal die festgestellte Forderungshöhe („Lent amount“, Stand 25.08.2026) einsehbar, Widerspruch war bis zum 14. September 2026 möglich. Wer sich nicht meldete, für den galt die hinterlegte Summe als akzeptiert. Diese Frist ist abgelaufen. Die so festgestellte Summe bestimmt das Stimmgewicht bei der Abstimmung über den Restrukturierungsplan.
Was heißt das konkret? Für mich als Mezzanine-Investor heißt es zunächst: Mein dort gebundenes Kapital ist vorerst nicht verfügbar, Zinsen fließen nicht mehr aus, und ob und in welcher Höhe eine Rückzahlung erfolgt, hängt am Erlös aus den Anlagenverkäufen und an der Rangfolge im Verfahren. In dieser Rangfolge stehen wir Mezzanine-Geber hinter den besicherten Senior Lendern. Die viel beschworene Gruppengarantie wird jetzt das erste Mal real auf die Probe gestellt. Wie belastbar sie ist, lässt sich erst beurteilen, wenn das Verfahren läuft und erste Zahlen auf dem Tisch liegen. Worauf ich achte: die offiziellen Updates zum Verfahrensstand, den Rückzahlungsplan und die Frage, zu welchen Bewertungen die Anlagen tatsächlich verkauft werden. Buchwerte wie die 36,7 Mio. Euro für Powerhouse Jugla sind das eine, ein realer Verkaufspreis unter Zeitdruck kann etwas ganz anderes sein.
Aktuelle Meldungen von Ventus selbst
Die folgenden Meldungen kommen direkt aus dem News-Bereich von Ventus, also vom Unternehmen selbst. Während der Restrukturierung hat Ventus mindestens monatliche Berichte zum Verfahrensstand angekündigt, die jeweils neuesten zwei werden hier automatisch eingebunden:
Ventus veröffentlicht Reorganisationsplan für Gläubiger mit Rückzahlungsrahmen von bis zu fünf Jahren
Die Plattform Ventus hat seit dem 24. September 2026 einen Reorganisationsplan für Gläubiger veröffentlicht. Der Plan sieht eine Rückzahlung über bis zu fünf Jahre vor, finanziert aus operativem Cashflow, Anlagenverkäufen und Refinanzierungen. Laut Plan werden 100 % des hinterlegten Betrags unter allen Szenarien zurückgezahlt. (Quelle)
Ventus Energy: Eingeschränkter Kundenservice während der Midsommer-Feiertage vom 22. bis 24. Juni
Die P2P-Kredit-Plattform Ventus Energy informiert ihre Kreditgeber, dass das Team die Midsommer-Feiertage vom 22. bis 24. Juni begeht. In dieser Zeit ist der Kundenservice nur eingeschränkt erreichbar. Der reguläre Betrieb wird am 25. Juni wieder aufgenommen. (Quelle)
Dokumentierte Entwicklungen zum Fall Ventus
Dies ist ein datiertes Protokoll der wichtigsten Entwicklungen, die jeweils neueste oben. Es sind nicht Ventus-Mitteilungen, sondern meine dokumentierten Beobachtungen zum jeweiligen Zeitpunkt. Für den aktuellen Stand sind die offiziellen Kanäle von Ventus und der BaFin maßgeblich, nicht dieses Protokoll.
25.09.2026 – Meilenstein: Reorganisationsplan liegt vor, Abstimmung läuft bis 12.10.2026: Ventus hat geliefert. Am 24.09.2026 hat der gerichtlich bestellte Restrukturierungsberater Kristo Teder den Entwurf des Saneerimiskava vorgelegt. Damit ist der Fahrplan, der seit Juli angekündigt war, eingehalten worden. Belegt ist das über die amtliche Bekanntmachung im estnischen Amtsblatt Ametlikud Teadaanded vom 24.09.2026, veröffentlicht nach § 20 Abs. 3 Saneerimisseadus zum Verfahren 2-26-16225.
Was aus der amtlichen Bekanntmachung hervorgeht:
- Der Entwurf des Saneerimiskava ist fertiggestellt und über das Ventus-Portal bis zum 12.10.2026 einsehbar.
- Schriftliche Stellungnahmen zum Planentwurf sind bis spätestens 12.10.2026 an die in der Bekanntmachung genannte E-Mail-Adresse des Restrukturierungsberaters zu richten.
- Und das ist der Punkt, der mir am wichtigsten ist: Wer keine schriftliche Stellungnahme abgibt, kann später keinen Widerspruch gegen die Annahme des Plans mehr erheben. Er verliert damit auch das Recht, die Nichtbestätigung des Plans zu beantragen (§ 26 Abs. 1 bzw. § 29² Abs. 1 Saneerimisseadus) und in der Folge das Recht auf Beschwerde gegen den gerichtlichen Bestätigungsbeschluss (§ 37 Abs. 3).
- Abstimmung und Zugang zu den Unterlagen laufen ausschließlich über das Ventus-Portal mit den bereits vergebenen Zugangsdaten.
Im Portal selbst hat Ventus die Abstimmung parallel freigeschaltet. Nach dortiger Darstellung läuft sie vom 24.09.2026 bis zum 12.10.2026, 24:00 Uhr (UTC+3), Stimmen können während dieser Zeit geändert werden, gezählt wird die zuletzt abgegebene. Neben dem vollständigen Plan stehen dort eine Zusammenfassung und mehrere Anlagen bereit.
Was ich zeigen darf und was nicht. Der vollständige Reorganisationsplan und seine Anlagen sind ausdrücklich als vertraulich gekennzeichnet und enthalten Geschäftsgeheimnisse, etwa Projektbewertungen, Prognosen und Vertragspartner. Daraus zitiere ich nichts. Ventus hat mir zusätzlich eine Zusammenfassung als Hintergrund zur Verfügung gestellt, mich aber ausdrücklich gebeten, daraus keine Finanzkennzahlen öffentlich zu machen. Dieser Bitte komme ich nach. Ich gebe deshalb nur die Grundzüge des Plans wieder. Es sind Angaben des Unternehmens und seines Beraters, nicht von mir geprüfte Tatsachen.
Die Grundzüge des Plans. Ziel ist ein geordneter Rahmen für die Rückzahlung der Gläubigerforderungen über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren, während die Gruppe weiter arbeitet und ihre Energieprojekte fertigstellt. Finanziert werden soll das aus dem operativen Cashflow, aus Anlagenverkäufen und aus Refinanzierungen. Die Kernthese lautet: Das Problem sei Liquidität und Zahlungszeitpunkt, nicht ein zu geringer Substanzwert der Anlagen. Der gerichtlich bestellte Berater sieht nach eigener Darstellung eine belastbare Grundlage dafür, dass sich der Plan umsetzen lässt.
Die Rückzahlungsprinzipien: 100 % des eingezahlten Kapitals sollen in allen Szenarien zurückgezahlt werden, die aufgelaufenen Zinsen je nach Szenario bis zu 100 %. Die Zahlungen beginnen erst, nachdem das Gericht den Plan bestätigt hat, und erfolgen dann monatlich oder quartalsweise anteilig zur anerkannten Forderung. Alle Gläubiger werden nach denselben Prinzipien behandelt. Welches Szenario gilt, wird alle sechs Monate anhand der tatsächlichen Entwicklung überprüft.
Die vier Szenarien. Der Plan startet im Basis-Szenario B. Welches Szenario greift, ist nicht unsere Wahl, sondern hängt vom tatsächlichen Cashflow und vom Fortschritt der Verkäufe ab:
| Szenario | Rückzahlung an Gläubiger | Zeitrahmen |
|---|---|---|
| A beschleunigt | 100 % Kapital + 100 % aufgelaufene Zinsen | Kapital in 3 Jahren, Zinsen 1 Jahr später |
| B Basis | 100 % Kapital + 100 % aufgelaufene Zinsen | Kapital in 4 Jahren, Zinsen 1 Jahr später |
| C teilweise | 100 % Kapital + 50 % aufgelaufene Zinsen | innerhalb von 5 Jahren |
| D Minimum | 100 % Kapital, keine Zinsen | innerhalb von 5 Jahren |
Szenario A hängt ausdrücklich daran, dass der Verkauf des Wärme- und Strom-Portfolios im geplanten Zeitfenster gelingt. Die Szenarien B bis D sind der Puffer für den Fall, dass Verkäufe, Refinanzierung oder das Marktumfeld langsamer laufen.
Der Vergleich mit einer Insolvenz. Der Plan enthält eine eigene Berechnung, was Gläubiger in einem hypothetischen Insolvenzverfahren erwarten könnten, inklusive Abschlägen für Notverkäufe, der vorrangigen Projektfinanzierer und der Verfahrenskosten. Das Ergebnis dieser Rechnung darf ich nicht im Detail wiedergeben. Der Sache nach kommt sie zu dem Schluss, dass in einer Insolvenz deutlich weniger zurückkäme und die Auszahlung zudem erst am Ende des Verfahrens erfolgen würde, während der Plan das eingezahlte Kapital vollständig vorsieht und die Zahlungen laufend fließen.
Drei Optionen für uns Anleger. Wer nichts tut, läuft automatisch in Option A:
- Option A, reguläre Rückzahlung: die Standardvariante, kein Antrag nötig, Zahlungen nach dem geltenden Szenario.
- Option B, vorzeitiger Ausstieg mit Abschlag: Man legt freiwillig selbst fest, auf wie viel Prozent man verzichtet, um früher ausgezahlt zu werden. Bedient wird von den höchsten Abschlägen abwärts. Bis zur Auszahlung läuft man normal in Option A weiter.
- Option C, Umwandlung in Anteile: Die Restforderung wird in eine Beteiligung an der Gesellschaft getauscht. Die Konditionen dazu sollen erst nach der gerichtlichen Bestätigung mitgeteilt werden.
Aufsicht über die Umsetzung. Der gerichtlich bestellte Berater überwacht die Durchführung und prüft die Zahlungsberechnungen. Zusätzlich wird ein fünfköpfiger Aufsichtsrat gebildet, mit Fachleuten aus der Energiebranche und zwei von den Gläubigern gewählten Vertretern. Beide bekommen die Quartalsberichte, sind an der halbjährlichen Szenario-Prüfung beteiligt und sehen die wesentlichen Verkaufs- und Refinanzierungsvorgänge. Der Zahlungsfortschritt wird im Portal berichtet.
Meine Einordnung. Dass der Plan pünktlich vorliegt und amtlich bekanntgemacht wurde, ist nach den letzten Monaten erst einmal die Nachricht. Ein angekündigter Verfahrensschritt ist tatsächlich passiert, nachprüfbar in einem staatlichen Amtsblatt und nicht nur in einer Unternehmensmitteilung.
Inhaltlich fällt auf, dass das eingezahlte Kapital in allen vier Szenarien vollständig zurückkommen soll und sich die Szenarien nur bei den Zinsen und beim Tempo unterscheiden. Ob das so aufgeht, hängt an Annahmen, die der Plan selbst nicht garantieren kann.
Vier Punkte sind für mich relevant:
- Der Portfoliowert, auf dem der Plan aufbaut, ist eine Bewertung, kein Kaufpreis. Was die Anlagen wert sind, zeigt sich erst, wenn jemand sie tatsächlich bezahlt. Genau daran hängt der gesamte Plan.
- Im schlechtesten Szenario D gibt es keine Zinsen, nur das eingezahlte Kapital, verteilt über fünf Jahre. Bei einem ursprünglich mit 16 bis 18 % verzinsten Investment ist das real ein deutliches Minus, selbst wenn nominal alles zurückkommt. Für mich persönlich wäre das verkraftbar, weil ich die Position von Anfang an als Risikokapital eingeplant habe.
- Zahlungen fließen erst nach der gerichtlichen Bestätigung. Bis dahin bleibt das Geld gebunden.
- Die Insolvenz-Vergleichsrechnung stammt aus dem Plan selbst, also von der Seite, die für den Plan wirbt. Eine unabhängige Gegenrechnung von dritter Seite gibt es nicht.
Eine Prognose, was am Ende wirklich zurückkommt, gebe ich deshalb weiterhin bewusst nicht ab und rechne lieber sehr konservativ.
Was du bis zum 12.10.2026 selbst entscheiden musst: ob du im Portal abstimmst und ob du eine schriftliche Stellungnahme abgibst. Letzteres ist nach der amtlichen Bekanntmachung die Voraussetzung dafür, später überhaupt noch Einwendungen erheben zu können. Lies den Plan und die Zusammenfassung im Portal selbst, statt dich auf fremde Zusammenfassungen zu verlassen, meine eingeschlossen. Wer unsicher ist, sollte rechtlichen Rat einholen.
23.09.2026 – Schreiben des Restrukturierungsberaters an die Anleger: Mir liegt ein auf den 22.09.2026 datiertes Schreiben an die Anleger vor („Preliminary Notice to Lenders of Ventus Energy“), unterzeichnet von Kristo Teder, dem gerichtlich bestellten Restrukturierungsberater (Court Appointed Reorganisation Adviser), über die estnische Kanzlei Maria Mägi Advokaadibüroo. Alle folgenden Angaben stammen aus diesem Schreiben und sind von mir nicht unabhängig überprüfbar.
- Einordnung des Beraters: Nach seiner Darstellung ist die Lage von Ventus Energy deutlich besser als in einer typischen Krisen-Restrukturierung. Zum Vergleich nennt er, dass Reorganisationsverfahren häufig mit erheblichen Forderungskürzungen einhergehen, in manchen Fällen um rund 50 %, und mit Rückzahlungszeiträumen von drei Jahren oder mehr. Die für Ventus entwickelten Maßnahmen sollen ein spürbar besseres Ergebnis bringen. Konkrete Zahlen nennt das Schreiben nicht, die sollen erst im Plan selbst stehen.
- Vergleich mit einer Insolvenz: Die bisherige Analyse zeige, dass ein beschleunigter Verkauf der Vermögenswerte in einer Insolvenz den für die Anleger verfügbaren Wert deutlich verringern würde. Ziel der Reorganisation sei es, Werte zu erhalten und zu entwickeln und einen geordneten Rahmen für die Rückzahlung zu schaffen, statt Vermögenswerte unter Druck zu verwerten.
- Gründe für die Schieflage: Als wesentlichen Faktor nennt er, dass die Refinanzierung mit der Rietumu Banka nicht abgeschlossen werden konnte. Dieser Prozess sei nach den ihm vorliegenden Informationen maßgeblich durch negative Informationen beeinflusst worden, die von dritter Seite an die Finanzierungsseite herangetragen wurden. Umstände, Ursächlichkeit und rechtliche Folgen würden gesondert geprüft. Daneben führt er Entwicklungen an, die bei den ursprünglichen Finanzierungsannahmen nicht absehbar gewesen seien: höhere Zinsen und engere Finanzierungsbedingungen, geopolitische und kriegsbedingte Risiken im Baltikum sowie Veränderungen im Umfeld erneuerbarer Energien samt gekürzter Förderungen. Die Reorganisation sei deshalb nicht allein als Folge einer Verschlechterung des operativen Geschäfts zu sehen.
- Bitte an die Anleger: Er bittet darum, bei wesentlichen negativen Informationen von dritter Seite zunächst ihn oder das Unternehmen anzusprechen, bevor Schlüsse gezogen werden, damit die Angaben geprüft werden können. Ausdrücklich schreibt er dazu, Anleger sollten Kritik nicht einfach beiseiteschieben, berechtigte Fragen sollten gestellt und beantwortet werden. Zugleich weist er darauf hin, dass Personen außerhalb des Verfahrens Interessen haben könnten, die nicht mit denen der Anleger übereinstimmen, etwa eine Störung der Reorganisation oder den Erwerb von Vermögenswerten zu Krisenpreisen nach einer Insolvenz. Auch der FAQ-Bereich im Portal soll aktualisiert werden.
Zur Einordnung, und das ist mir wichtig: Das Schreiben benennt im Zusammenhang mit der gescheiterten Refinanzierung auch eine konkrete Person. Diesen Namen gebe ich hier bewusst nicht wieder. Es handelt sich um die Darstellung einer am Verfahren beteiligten Seite, nicht um eine gerichtlich oder behördlich festgestellte Tatsache, und die Prüfung läuft nach dem Schreiben selbst noch. Auch der Hinweis auf mögliche Eigeninteressen Dritter ist im Schreiben allgemein gehalten und nicht auf eine bestimmte Person bezogen. Grundsätzlich gilt hier dasselbe wie bei allen bisherigen Mitteilungen: Der Berater ist zwar gerichtlich bestellt, arbeitet aber eng mit dem Unternehmen an diesem Plan, über den jetzt abgestimmt wird. Seine Einschätzung ist damit eine wichtige, aber keine neutrale Stimme im Verfahren.
25.08.2026 – Gerichtliche Eröffnung und Fristenplan: Das Restrukturierungsverfahren wurde am 18.08.2026 vom Harju County Court offiziell eröffnet, als Berater wurde Kristo Teder gerichtlich bestellt. Damit stand der Fahrplan: Widerspruch gegen die im Portal festgestellte Forderungshöhe bis zum 14.09.2026 (Frist inzwischen abgelaufen), Abstimmung der Gläubiger über den Plan bis zum 12.10.2026, Vorlage des verabschiedeten Plans beim Gericht bis zum 19.10.2026. Die offizielle Kommunikation läuft seitdem über reorganisation@ventus.energy und den Benachrichtigungs-Bereich im Portal.
31.07.2026 – Einreichung bei Gericht: Der Restrukturierungsplan und die zugehörigen Unterlagen wurden beim estnischen Gericht eingereicht. Mit einer Rückmeldung wurde ferienbedingt nicht vor Mitte August gerechnet.
11.07.2026 – Restrukturierungsplan beschlossen und Lenders‘ Committee angekündigt: Nach Angaben von Ventus (Mitteilung von CEO Henrijs Jansons) haben die Anteilseigner am 10.07.2026 mehrere Schritte beschlossen. Der Restrukturierungsplan wurde freigegeben, er enthält vier mögliche Szenarien mit einer projizierten Rückzahlungsdauer von 2 bis 5 Jahren, bedient über Restrukturierungsmaßnahmen und den Verkauf von Anlagen. Der Plan und die weiteren Rechtsunterlagen wurden zunächst an die beauftragten rechtlichen Restrukturierungsberater übergeben; erst nach deren Prüfung soll der Antrag beim zuständigen estnischen Gericht eingereicht werden. Wichtig zur Einordnung: Der Plan ist damit nach Ventus‘ eigener Darstellung bei den Beratern, nicht bereits bei Gericht.
Zusätzlich richtet Ventus ein Lenders‘ Committee ein: nach eigener Darstellung mehr als 20 Anleger aus mehreren Ländern, dazu Fachleute, mit wöchentlichen Zoom-Runden, laufenden Updates und Q&A. Die Gespräche laufen unter Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA), die breite Anlegerschaft soll weiter über öffentliche Updates informiert werden.
Ich wurde selbst eingeladen, in diesem Committee mitzuwirken, habe aber abgelehnt. Der wichtigste Grund: Das Committee arbeitet unter NDA. Ich müsste Stillschweigen unterschreiben und könnte euch dann genau das, was dort besprochen wird, nicht mehr berichten. Als jemand, der diesen Fall hier offen dokumentieren will, wäre das für mich der falsche Platz. Ich bleibe deshalb bewusst außen vor und ordne weiter das ein, was öffentlich kommuniziert wird.
16.06.2026 – Eigene Podcast-Folge und Lender-Call: Lars und ich haben den Fall, von der BaFin-Anordnung über die Restrukturierung bis zu unseren eigenen Positionen, ausführlich in unserer Podcast-Folge zur Restrukturierung besprochen. Zudem fand die von Ventus angesetzte Lender-Zoom-Runde statt, das Wichtigste daraus weiter unten.
12.06.2026 – Ventus veröffentlicht eigene Darstellung („ventusfiles“): Parallel zur Restrukturierung hat Ventus Energy unter ventusfiles.com eine eigene Darstellung veröffentlicht, in der das Unternehmen die negative Berichterstattung der letzten Monate als koordinierte Kampagne gegen sich rahmt und auf ein in Estland eingeleitetes Strafverfahren verweist. Dabei handelt es sich um eine einseitige, in weiten Teilen unbelegte Selbstdarstellung einer interessierten Partei zu einem laufenden Verfahren, eine unabhängige Überprüfung der dort erhobenen Vorwürfe ist mir nicht möglich. Wer sich die Ventus-Sicht ansehen will, findet sie über den Link, die Einordnung überlasse ich bewusst euch.
16.06.2026 – Ventus-Lender-Call, das Wichtigste (alle Angaben nach Darstellung des Unternehmens):
- Verkauf: Die Anlagen sollen segmentweise (Wärme, Solar, Wind, Mining) über die operativen Gesellschaften zu „normalen“ Preisen verkauft werden, nicht die Gruppe selbst. Eine M&A-Beratung und mehrere Kaufinteressenten seien eingebunden.
- Kapitalstruktur: erstmals grobe Zahlen, unter 10 Mio. Euro Senior-Darlehen und rund 82 Mio. Euro Mezzanine-Forderungen.
- Verfahren: die Unterlagen sollen in zwei Wochen ans estnische Gericht, danach stimmen die Anleger ab. Nötig sind zwei Drittel der Forderungssumme, eine Nicht-Stimme zählt als Nein.
- Rückzahlung: für den Insolvenzfall schätzte Ventus damals grob 40 bis 50 %, für die Restrukturierung war auf einer Folie von bis zu 100 % die Rede. Diese frühen Schätzungen sind inzwischen durch den Reorganisationsplan überholt, siehe oben beim Update vom 25.09.2026.
Das ist die Sicht einer interessierten Partei zu einem laufenden Verfahren. Eine eigene Einschätzung zur erwartbaren Rückzahlungsquote gebe ich bewusst nicht ab, das hängt vom weiteren Verlauf des Verfahrens und von den tatsächlichen Verkaufserlösen ab. Die oben genannten Prozentzahlen sind ausdrücklich Angaben von Ventus, nicht meine Prognose. Meine ausführlichere Einordnung dazu in unserer Podcast-Folge zur Restrukturierung. Für den jeweils aktuellen Stand sind die offiziellen Kanäle von Ventus und der BaFin maßgeblich.
🔒 Ab hier folgt der dokumentierte Verlauf von den Anfängen bis zur Restrukturierung. Dieser Teil bleibt aus Transparenz- und Dokumentationsgründen unverändert stehen, auch wenn einzelne Aussagen aus der Zeit davor heute anders zu lesen sind. Die Angaben im eingefrorenen Teil geben den damaligen Stand wieder und beschreiben überholte Konditionen, Renditen und Abläufe. Verbindlich sind heute ausschließlich die offizielle Ventus-Anlegerkommunikation und die BaFin-Mitteilung, nicht meine älteren Beschreibungen.
Was war Ventus Energy und wer steckt dahinter?
Ventus Energy war ein 2024 in Estland gegründetes Startup, das aus Riga, Lettland, operierte und sich auf den Energiesektor fokussierte. Das Geschäftsmodell unterschied sich vom üblichen Konsumkredit-Geschäft: Investoren finanzierten Kraftwerke, Solar- und BESS-Parks sowie einen Windpark, die Ventus nicht nur finanzieren, sondern auch besitzen und betreiben wollte. Angeboten wurden Mezzanine-Investments mit 16–18 % und seit 2025 zusätzlich besicherte Senior Loans mit 6–11 %. Das Portfolio umfasste zuletzt über ein Dutzend Projekte mit rund 270 MW geplanter Gesamtleistung, das Flaggschiff Powerhouse Jugla in Riga wurde zuletzt mit 36,7 Mio. Euro bewertet (Erwerbswert 17,65 Mio. Euro). Mit der Restrukturierung ist diese Wachstumsstrategie hinfällig, statt Zukäufen sollen die Anlagen nun verkauft werden.
Wer leitete Ventus Energy?
Geleitet wurde Ventus von Henrijs Jansons als CEO und Mitgründer. Er verantwortete die täglichen Abläufe und die Finanzstrategie der Plattform und hat auch die Restrukturierungs-Mitteilung vom 11.06.2026 an die Investoren kommuniziert. Zuvor war er in leitender Position bei Debitum und DoFinance tätig. Mitgründer und CDO ist Janis Timma, in der lettischen Energiebranche gut vernetzt, Vorsitzender des Kraftwärmekopplerverbandes in Lettland und zugleich als CEO von Crowdestor bekannt. Genau diese Crowdestor-Vorgeschichte habe ich von Anfang an als Schwachpunkt notiert, ohne ihm Vorsatz zu unterstellen. Im damaligen Interview hat er dazu Stellung bezogen, nachzulesen weiter unten.

In Zahlen: Über die Jahre wurden mehr als 101 Mio. Euro von über 6.100 Investoren finanziert, davon sind rund 75 Mio. Euro ausstehend. Das Mezzanine-Kapital ist nachrangig, im Verfahren werden die besicherten Senior Lender vorrangig bedient. Es gab durchaus ernst zu nehmende Zweifel am Geschäftsmodell und Firmenkonstrukt. Ventus hat daraufhin einen externen Auditor beauftragt, die damals erhobenen Anschuldigungen konnten im Audit widerlegt werden. Das grundsätzliche Risiko eines unregulierten Mezzanine-Investments blieb davon unberührt, und am Ende schlug ein anderes Risiko durch, nämlich das regulatorische.
Auf Einladung und auf Kosten von Ventus Energy konnte ich seinerzeit das Kraftwerk in Riga vor Ort besichtigen. Die Anlage machte einen sauber geführten, technisch soliden Eindruck und gilt als drittgrößtes privates Kraftwerk in Riga, mit einer durchschnittlichen jährlichen EBITDA von 3,7 Mio. Euro und mehreren Einnahmequellen (Strom, Wärme, staatliche Subventionen). Wie viel der zuletzt kommunizierte Buchwert im Verfahren wert ist, entscheidet sich aber erst am realen Verkaufspreis.
Das Ventus-Interview von damals im Wortlaut
Zur Dokumentation bewahre ich hier unser 10in10-Interview mit CEO Henrijs Jansons und CDO Janis Timma auf. Es entstand vor der Restrukturierung. Beide kannten vorab nur die Hälfte der Fragen und hatten je eine Minute Zeit. Gerade die Antworten zu Risiko, Regulierung und Crowdestor liest man heute mit anderen Augen. Die Aussagen sind die der beiden Gründer von damals, nicht meine Bewertung.
Wie wir investiert haben und unser damaliges Fazit
Aus damaliger Sicht war das unsere Einschätzung, und auf dieser Basis haben Lars und ich selbst investiert. Wir haben Ventus von Anfang an als risikoreiches, unbewiesenes Investment eingeordnet, das anders war als das übliche Konsumkredit-Geschäft. Die Aussicht auf 16 bis 18 % war verlockend, das Risiko entsprechend hoch. Mit der Restrukturierung hat sich genau dieses Risiko materialisiert.
Lars ist mit 10.000 Euro gestartet und hat seine Position später auf über 111.000 Euro ausgebaut, zudem hält er ebenso eine Beteiligung an der VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ. Seine Strategie war, die Zinsen monatlich abzuziehen, um bei einem Scheitern wenigstens einen Teil gesichert zu haben. Genau dieser Mechanismus greift jetzt: Was bereits ausgezahlt wurde, ist dem Verfahren entzogen. Das war seine persönliche Entscheidung auf Basis seines individuellen Risikoprofils und ausdrücklich keine Empfehlung.
Ich habe Ventus immer als das gesehen, was es war: ein risikoreiches Investment in teils real bestehende, produktive Anlagen, das gut in mein sonst eher konservatives Gesamtportfolio passte. Bei den Zahlen war ich vorsichtig, weil ich mich auf das Management verlassen musste und nie selbst verifizieren konnte. Die Crowdestor-Historie von Janis Timma habe ich von Beginn an als Schwachpunkt notiert. Mit der Restrukturierung ist genau der Fall eingetreten, der bei einem solchen Profil immer im Raum stand. Mein dort gebundenes Kapital ist vorerst nicht verfügbar, und ich rechne mit einer langen Aufarbeitung. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist nach wie vor möglich, und wie schnell ein solches Risiko schlagend werden kann, sehen wir gerade. Mein eigenes Investment garantiert keinen Anlageerfolg, die Information dient nur der Transparenz. Ich dokumentiere den Fall hier weiter, sobald belastbare Zahlen vorliegen.
Wer selbst von Ventus betroffen ist, sollte sich an die offiziellen Kanäle von Ventus und der BaFin halten und im Zweifel eigenständig rechtlichen oder steuerlichen Rat einholen.
Zuletzt aktualisiert am: 25. September 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt
Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game".
Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar.
Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
Swaper wird 10 und gibt +2 % Neukunden Loyalty-Status ohne 25.000-€-Schwelle
Normalerweise bekommt bei Swaper nur den Loyalty-Status mit 2 % mehr Zinsen, wer drei Monate lang mindestens 25.000 € im Konto hält. Zum zehnjährigen Jubiläum gibt es ihn für Neuanleger sechs Monate lang ohne diese Schwelle: im Oktober mit dem Code Swaper10 registrieren, identifizieren und die erste Einzahlung machen. Das Zinsplus gilt für neu gekaufte Forderungsrechte aus Wandoo-Finance- und SW-Finance-Krediten, die Aktion läuft bis 31. Oktober 2026.
Registrierung über meinen Swaper Link mit dem Code Swaper10. Du kennst die estnische Plattform noch nicht? Dann lies meine Swaper Erfahrungen.
Klasse,
dein bisher bester Beitrag wie ich finde.
Liest sich gut, viele Infos und kritische Betrachtungen- gut gemacht 👍
Danke 🙂
kontraindikator: Northern Finance ist investiert und blogt aktiv darüber.
Ist für ihn sicher nur Spielgeld und er berichtet eigentlich über alles, mit dem er Geld verdienen kann 😉
Habe auch vor einigen Tagen bemerkt, dass für alle Projekte die Einstellung automatisch (und nicht mehr änderbar) auf „Compounding“ geändert wurde.
(Ich hatte erst vor wenigen Wochen bei allen das Compounding ausgestellt).
Dies steckt wohl hinter der Aussage, dass es vorerst keine Zinsauszahlungen mehr geben wird.
Aber ist denn bekannt, ob man Geld, das in der Wallet liegt, sich noch regulär auszahlen lassen kann?
Ich hab das nicht ganz verstanden, wie weit sie denn nun sind, mit der Freigabe der Konten/Gelder bei Paysera.. .Habt ihr das verstanden?
Wenn ich das heute im Call richtig verstanden habe, wollen sie, sobald sie wieder Zugriff auf ihre Konten haben, die freien Gelder aus der Wallet auszahlen. Wurde, meine ich auch eine Summe genannt, die dafür da sein soll, Termine wurden leider keine genannt. Monatliche Updates soll es geben, ist mir noch hängen geblieben