Ich schreibe seit Jahren über die Risiken bei P2P-Krediten. Über Plattformpleiten, Buyback, das Klumpenrisiko bei einzelnen Kreditgebern, das ganze Programm. Und trotzdem hat mich ein Vorgang im Frühjahr 2026 daran erinnert, dass ich eine Risikoart persönlich nicht ernst genug genommen habe: das regulatorische Risiko. Nicht im Sinne von „Plattform betrügt“ und auch nicht „Geschäftsmodell funktioniert nicht“. Sondern der Fall, dass eine Aufsichtsbehörde aus rein juristischen Gründen den Geldhahn zudreht. Auch bei einer Plattform, die vermutlich real arbeitet.
Devon ist eine der jüngsten Immobilien-P2P-Plattformen am Markt – erst 2025 gegründet, unreguliert, und mit einer Devon Rendite, die aktuell jenseits der 20 % liegt. Genau das macht neugierig: Wie real ist so eine Rendite, wenn eine reine Immobilienplattform mehr zahlt als die meisten Konsumkredit-Marktplätze?
Ein guter Teil davon kommt aus dem Cashback. Zieht man das ab, landet man eher bei den 14 bis 16 % Zielrendite, die je nach Projekt ausgelobt sind. T
Trotzdem bleibt Devon ein Exot: nachrangige Mezzanine-Darlehen, teils abgesichert über die Gruppengarantie der MJL-Gruppe, ohne ECSP-Lizenz und ohne Einlagensicherung. Dafür bekommt man echte, gruppeneigene Immobilienprojekte aus Lettland, tägliche Zinsen und einen Betreiber, der jeden Kredit am Ende selbst zurückzahlen muss – kein Broker dazwischen.
Genau dazu haben wir im P2P Kredite Café dem COO von Devon, Toms Bērzkalns, unsere Fragen gestellt. Aus dem 10in10 ist diesmal sogar ein „12in …“ geworden, weil wir nicht aufhören konnten zu fragen. Toms hat geliefert: konkrete Zahlen zum Projekt Ganibu 54, eine ehrliche Einordnung, woher die Devon Rendite von 14 % bei einem Mietprojekt überhaupt kommt, und das Versprechen, dass die lang erwarteten Bilanzen der MJL-Gruppe noch dieses Jahr erscheinen sollen.
Zuletzt aktualisiert am: 10. Juni 2026
Devon: „Project: Summer“ Cashback-Aktion (bis 25. Juni 2026) Aktuell gibt es bis zu 4,5 % Cashback: 3 % sofort auf jede Investition, dazu ein Stufenbonus von bis zu 1,5 %, der nach Ende der Aktion direkt aufs Wallet ausgezahlt wird. Es zählen nur manuelle Investitionen in neue, während der Aktion gelistete Projekte. Über meinen Devon Link registrierst du dich direkt und unterstützt damit meine Arbeit hier auf dem Blog. Die Stufen und Details stehen in meinen Devon Erfahrungen.
In meinen Twino Flexi Erfahrungen schaue ich mir das neue, „hochliquide“ Produkt der lettischen Plattform genauer an: feste 6 % pro Jahr, täglich berechnete Zinsen, Einstieg ab 10 € und das Geld soll jederzeit wieder verfügbar sein. Damit zielt Twino direkt auf das Terrain von Bondora Go & Grow und Monefit SmartSaver. Der entscheidende Unterschied: Flexi ist das erste Produkt dieser Art, das innerhalb eines regulierten Rahmens nach MiFID II startet, also mit genehmigtem Basisprospekt und einer klar definierten Liquiditätsmechanik.
Lohnt sich das denn als Tagesgeld-Ersatz, oder ist es am Ende doch nur ein hübsch verpacktes Kreditrisiko? In diesem Beitrag geht es um die Funktionsweise, das dreistufige Liquiditätsmodell, die Risiken und den Vergleich mit den bekannten Liquiditätsprodukten. Die gesamte Plattform mit ihrem 12 %-Kerngeschäft, der Russland-Geschichte und den Geschäftszahlen analysiere ich separat in meinen Twino Erfahrungen – hier bleiben wir konsequent bei Flexi.
Zuletzt aktualisiert am: 9. Juni 2026
🎁 Twino Bonus – und was davon für Flexi gilt
2 % Cashback auf alle Investments in den ersten 90 Tagen über meinen Twino Link – gestaffelt nach Laufzeit (0,5 % / 1 % / 2 %).
Wichtig für Flexi-Interessenten: Das Cashback gilt nur für die regulären Wertpapiere (ABS). Flexi selbst ist vom Cashback ausgeschlossen. 💶
Sinnvolle Kombi: Wer ohnehin auch in die 12 %-Wertpapiere geht, nimmt das Cashback dort mit und nutzt Flexi parallel als Liquiditätsbaustein.
Der Iran-Krieg läuft seit Ende Februar. Der EU-Diesel ist binnen fünf Wochen um 30 Prozent gestiegen. Die Lebensmittelinflation klettert wieder Richtung 3 Prozent. Und in Rumänien hat sich der Anteil der Agrar-Insolvenzen binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Klingt nach dem schlechtesten Moment, um in Lande aufzustocken, oder?
So ehrlich muss ich sein: Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, bevor ich zuletzt nochmal nachgelegt habe. Lande aufstocken im Frühjahr 2026, mitten in der Energiekrise, oder ist der Moment einfach falsch? Die Frage verdient eine ernsthafte Antwort, weil hier deutlich mehr im Spiel ist als nur ein paar Schlagzeilen aus dem Wirtschaftsteil. Schauen wir uns das nüchtern an, ohne in Krisen-Pathos zu verfallen oder in den Plattform-Marketing-Modus.
In dieser Folge des P2P-Cafés begrüßen wir Patrick – Co-Host des Podcasts Kapitaler Unfug an der Seite von Thomas Beutler. Gemeinsam mit Thomas klärt er rund um Versicherungen, Geldanlage und die schwarzen Schafe der Branche auf – also im Namen des Verbraucherschutzes aktiv und immer ein bisschen kritisch unterwegs. Patrick ist 36, Single, ohne Kinder und investiert zu rund 120 % in Aktien: knapp 100 Einzeltitel, dazu Optionen und ein gut gepflegter Wertpapierkredit.
Klingt erstmal nicht nach P2P-Klientel. Patrick und Thomas Beutler schauen sonst dort genauer hin, wo viele lieber wegschauen: undurchsichtige Anlageprodukte, fragwürdige Versicherungs-Konstrukte, überteuerte Finanzdienstleister. Diese kritische Brille bringt er ins P2P-Café mit. Lars und ich versuchen, einen Aktien-Anleger mit Optionsstrategie und Margin-Konto davon zu überzeugen, dass P2P Kredite für Aktien-Anleger als Diversifikation Sinn ergeben können.
Zuletzt aktualisiert am: 21. Mai 2026
Wie immer sind Lars Wrobbel und ich auch durch die aktuellsten P2P Nachrichten marschiert. Knapp 90 Minuten reden wir über P2P Kredite, Aktien, Optionen, BDCs, die Invest 2026 – und am Ende noch über Lars‘ neueste Spar-Obsession.
In den Shownotes finden sich die ganzen Fragen, Fakten und viele weitere Details zu den von uns besprochenen Podcast-Themen.
Unser Podcast Sponsor ist ViaInvest, die regulierte lettische P2P Kredite Plattform mit aktuell 11-13.2% Zinsen und Rückkauf Versprechen. Legst du über meinen link an erhältst du 1% Cashback deiner Investitionen der ersten 90 Tagen!!
Die Asterra Rendite kommt seit einigen Wochen nicht mehr nur aus reinem P2P-Mezzanine: In Ādaži stehen die ersten Reihenhäuser, eines davon ist im April 2026 (un vor kurzem das zweite im Mai!) offiziell verkauft worden. Und mit der Industrabank Riga steigt erstmals eine regulierte lettische Bank in die Refinanzierung der Asteres-Village-Projekte ein. Für die Asterra Rendite und vor allem für das Risikoprofil halte ich diese Refinanzierung für das wichtigste Signal seit dem Plattform-Start im Juni 2025.
Wer Asterra bislang nicht kennt, findet die Basics zu Plattform, Modell und Risiken in meinem Asterra Erfahrungsbericht. Hier geht’s um das, was sich in den letzten Monaten verändert hat, und wie ich mein eigenes Investment daran ausrichte.