13,1 % Zinsen pro Jahr. Festgeschrieben bis zum Jahr 2028.
Das klingt im ersten Moment nach einem hochriskanten P2P-Kredit, aber von wegen. Wir sprechen hier über eine regulierte Unternehmensanleihe – konkret die von Credifiel, einem etablierten Finanzierer aus Mexiko, handelbar auf Mintos.
In diesem Artikel zaubere ich mal keine P2P-Kredite aus dem Hut. Stattdessen werfen wir einen Blick auf den Anleihenmarkt, genauer gesagt auf die „Fractional Bonds“ von Mintos und meine Mintos Anleihen Erfahrungen. Während High-Yield-ETFs oft bei 5 Prozent Ausschüttung dümpeln, stehen hier plötzlich zweistellige Renditen auf dem Zettel.
Zuletzt aktualisiert am: 19. Dezember 2025
Ist das „Too good to be true“? Oder öffnet sich hier durch Technologie endlich eine Tür, die bisher nur Großinvestoren vorbehalten war? Ich habe mir das Mintos Anleihen Produkt, die Gebühren und die Risiken genau angesehen und zeige dir transparent, wie ich meine 7.000 Euro in diesem Segment angelegt habe.
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⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Um was geht es heute bei den Mintos Anleihen?
Warum hochverzinste Unternehmensanleihen interessant sein können
Hochverzinste Unternehmensanleihen bieten deutlich höhere laufende Zinsen als Staats- oder Investment-Grade-Anleihen. Renditen von 7 bis über 10 % pro Jahr sind möglich, mit regelmäßigen Zinszahlungen – attraktiv für Investoren mit Fokus auf Cashflow.
Im Vergleich zu Aktien haben Anleiheinhaber eine bessere rechtliche Stellung. Bei einer Insolvenz stehen sie vor den Aktionären. Das senkt zwar nicht das Risiko, verbessert aber das Chancen-Risiko-Verhältnis.
Zudem eignen sich Hochzinsanleihen gut zur Diversifikation. Sie verhalten sich oft anders als Aktien oder P2P-Kredite und können das Portfolio stabilisieren, insbesondere bei breiter Streuung.
Gerade in Phasen hoher Zinsen eröffnen sich Chancen, weil Unternehmen wieder höhere Zinsen zahlen müssen. Wer Emittenten sauber analysiert, kann attraktive Renditen bei vertretbarem Risiko erzielen.
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Das Problem: Die „Wholesale“-Mauer von 100.000 Euro
Wer schon einmal versucht hat, gezielt in hochverzinsliche Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) zu investieren, kennt das Problem: Die wirklich spannenden Papiere haben oft eine Mindeststückelung von 100.000 Euro.
Warum machen Unternehmen das? Ganz einfach: Sie wollen den administrativen Aufwand gering halten. Ein Prospekt für Kleinanleger (KID) ist teuer und bürokratisch. Deshalb begeben Firmen wie die Air Baltic oder auch große Player wie Coca-Cola am Kapitalmarkt oft sogenannte „Wholesale-Tranchen“, die nur für institutionelle Investoren gedacht sind.
Selbst wenn eine Anleihe theoretisch in 1.000-Euro-Stücken verfügbar ist, scheitert der Kauf oft an der Praxis: An deutschen Börsenplätzen wie Frankfurt oder Stuttgart findet kaum bzw. überhaupt kein Handel von manch einem der Mintos Anleihe Exoten statt. Manche der Papier wie IuteCredit oder ESTO bei Mintos sind nur an der baltischen NASDAQ handelbar.
Die Folge sind riesige Spreads (Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs) oder gar keine Ausführung.
Die Lösung: Was sind „Fractional Bonds“ bei Mintos?
Mintos nutzt hier seine technologische Basis, um diese 100.000-Euro-Mauer einzureißen. Das Konstrukt nennt sich technisch „Bond-backed Securities“.
- Eine Zweckgesellschaft von Mintos kauft die originale Großanleihe (den Basiswert).
- Diese Gesellschaft stückelt den Wert digital in kleine Häppchen („Notes“).
- Jede dieser Notes erhält eine eigene ISIN (beginnt oft mit „LV…“) und ist schon ab 50 Euro investierbar.
Der entscheidende Unterschied der Anleihen zu P2P-Krediten:
Du finanzierst hier nicht Hans Müller beim Kauf seines Fernsehers. Du finanzierst direkt das operative Geschäft eines Unternehmens. In der Insolvenzhierarchie stehen Anleihegläubiger (Fremdkapital) in der Regel besser da als Aktionäre oder nachrangige Gläubiger.
Daher würde ich die Anleihen normalerweise auch als „sicherer“ einstufen als einen P2P-Kredit des gleichen Unternehmens und diesen vorziehen, sofern die Zinsen nahe beieinander liegen.
Was muss ich steuerlich beachten bei den Mintos Anleihen?
Für deutsche Anleger ist das Setup mittlerweile sauber. Mintos behält nur 5 % Quellensteuer ein. Diese wird in der deutschen Steuererklärung (Anlage KAP) voll auf die Abgeltungsteuer angerechnet. Es geht also kein Geld verloren.
Wie investiert man in die Mintos Anleihen?
Variante 1: Manuelles Picken (Für Rendite-Jäger und Kontroll Freaks)
Das ist der Weg, den ich für den Großteil meines Kapitals (ca. 6.000 €) gewählt habe. Hier suchst du dir gezielt die „Rosinen“ raus, wie etwa die erwähnte Credifiel-Anleihe oder Papiere von Eleving und IuteCredit.

Dazu kannst du die Anleihen im Primärmarkt bei Mintos entsprechend sortieren (z.b. nach Zins) und dann ab 50 Euro investieren. Auch ein Zweitmarkt wird angeboten, auf dem sich allerdings eher selten ein Schnäppchen machen lässt.
Der Vorteil: Es fallen keine laufenden Gebühren an. Du kaufst, hältst und kassierst den Kupon.
Der Nachteil: Willst du vor dem Laufzeitende an dein Geld, musst du über den Sekundärmarkt verkaufen. Hier verlangt Mintos eine Gebühr von 0,85 %. Wer also nur kurzfristig Geld parken will, ist hier falsch. Diese Strategie funktioniert am besten als „Buy & Hold“ bis zur Fälligkeit.
Wobei sich auch hochverzinste Anleihen in Niedrigzinsphasen mit Aufschlag verkaufen lassen.
Exkurs: Der Mintos Risk Score (Achtung, kein Fitch-Rating!)
Wenn du Anleihen manuell auswählst, wirst du auf den Mintos Risk Score stoßen, der von 0 bis 100 reicht. Hier ist es wichtig, die Erwartungshaltung zu managen:
Dies ist kein klassisches Bonitätsrating von großen Agenturen wie Moody’s, S&P oder Fitch. Es ist ein internes KI-Modell von Mintos, das Finanzdaten, Länderrisiken und die Anleihenstruktur analysiert.
| Risikokategorie | Score |
|---|---|
| Sehr hohes Risiko | 0–24 |
| Hohes Risiko | 25–49 |
| Moderates Risiko | 50–74 |
| Relativ geringes Risiko | 75–100 |
- 0-49 (Rot/Orange): Hohes bis sehr hohes Risiko.
- 50-74 (Gelb): Moderates Risiko.
- 75-100 (Grün): Relativ geringeres Risiko.
Nutze diesen Score als Kompass, um die Anleihen auf der Plattform untereinander zu vergleichen, aber verlasse dich für deine Due Diligence nicht blind darauf.
Mehr Details findet sich in den spezifischen Anleihen.
Variante 2: Das High-Yield Portfolio (Der „No-Brainer“?)
Wer keine Lust hat, Bilanzen zu lesen, kann das neue automatisierte Portfolio nutzen. Du wirfst Geld rein, der Algorithmus streut es über alle verfügbaren Anleihen.
- Kosten: Regulär 0,39 % p.a. – Aktuell bis zum 31.12.2025 jedoch komplett gebührenfrei.
- Liquidität: Mintos bietet hier eine „Cash Out“-Funktion an (vorbehaltlich Marktliquidität), die einfacher und schneller ist als der manuelle Verkauf auf dem Sekundärmarkt.
- Und vor allem auch keine Verkaufsgebühren aufweist, die 0,85% fallen hier also nicht an!

Mintos kauft auf dem Primär aber auch auf dem Sekundärmarkt dann passende Anleihen für dich und gewichtet diese selbstständig. Mein Portfolio sieht daher wie folgt aus:

Breit gestreut, auch mit Titeln, die ich wohl eher nicht ausgewählt hätte. So ist das nun mal bei automatisierten Portfolios.
Warum weicht mein Anlagebetrag von der Einzahlung ab?
Ein Detail, das viele Nutzer anfangs verwirrt: Du zahlst 1.000 € ein, aber dein „investierter Betrag“ sieht krumm aus oder ist niedriger. Das ist kein Fehler, sondern liegt an der Funktionsweise von Anleihenmärkten:
- Marktpreis (Kurs): Anleihen notieren selten exakt bei 100 %. Kauft der Algorithmus eine Anleihe, die gerade bei 102 % notiert (Aufschlag), bekommst du weniger Nominalwert für dein Geld. Notiert sie bei 98 % (Abschlag), bekommst du mehr.
- Stückzinsen (Accrued Interest): Wenn du eine Anleihe zwischen zwei Zinsterminen kaufst, musst du dem Verkäufer die Zinsen zahlen, die seit der letzten Ausschüttung angefallen sind. Das mindert deinen Kontostand sofort, ist aber kein Verlust: Bei der nächsten Zinszahlung erhältst du diesen Betrag vollständig zurück.

Mintos versteckt dies für dich und zeigt dir immer den aktuell zu erwartenden Jahreszinssatz der spezifischen Anleihe an.
Der Vergleich: Mintos Bonds vs. High-Yield ETF
Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Oder wäre nicht ein Anleihe ETF der in hochverzinste Anleihen investiert, nicht die einfachere Lösung?
Ein Blick auf die Zahlen im Vergleich zum beliebten Xtrackers EUR High Yield Corporate Bond ETF (ISIN IE00B66F4759 | WKN A1C3NE):
| Kennzahl | Xtrackers ETF | Mintos High-Yield Portfolio |
| Ausschüttung | ca. 4,8 % p.a. | ca. 11,7 % p.a. (beworben) |
| Diversifikation | > 600 Firmen (Global Player) | ca. 30–50 Firmen (Nischenplayer) |
| Kosten | 0,20 % TER | 0,39 % (aktuell 0 %) |
| Risikoprofil | Marktbreit gestreut | Konzentriert & Illiquide |
Der Rendite-Spread von fast 7 Prozentpunkten ist die Prämie, die du für das höhere Risiko der kleineren Emittenten und die schlechtere Liquidität erhältst.
In meinem Mintos High-Yield Portfolio sind es dann eher rund 4% mehr Rendite (8,5%) als die von Mintos beworbenen 11%.
Allerdings auch da eine deutlich höhere Ausschüttung als im Anleihe ETF, was natürlich für alle Cashflow Jünger relevant ist.
Klar ist auch der Anleihe ETF birgt das geringere Risiko durch die deutlich höhere Anzahl an Anleihen und die im Schnitt deutlich solideren Unternehmen. Dafür bietet eben das Mintos-Anleihe-Portfolio den höheren Cashflow und Rendite – so lange es zu keinen Ausfällen kommt! Die tatsächliche Rendite des Mintos Anleihe Portfolios wird man erst in ein paar Jahren erheben können, bei einem entsprechenden track record und eben nach Ausfällen.
Meine Mintos Anleihen Erfahrungen das Fazit
Ich nutze Mintos Bonds als Cashflow und Rendite-Booster.
In Zeiten sinkender Zinsen ist die Möglichkeit, sich 12 % oder 13 % fest auf mehrere Jahre einzuloggen, extrem attraktiv. Anders als bei P2P-Krediten, die oft schnell zurückgezahlt werden, wenn die Zinsen fallen, habe ich bei Anleihen meist eine garantierte Laufzeit (Call-Optionen des Emittenten ausgenommen).

Aktuell liegen 7.000 Euro im Mintos Anleihen Bereich:
- 1.400 € im automatisierten Portfolio:
Als liquider Parkplatz, solange es gebührenfrei ist ein „no-brainer“. - 5.600 € in manuellen Einzel-Bonds:
Hier liegen meine Favoriten wie Eleving oder ID Finance, die mir stabil um die 10-12 % bringen.
Die Einzelanleihen werde ich weiter ausbauen, allerdings sehr selektiv und überwiegend auch nur mit Kreditnehmern aus dem Finanzumfeld wie eben ESTO und Co.. Mit anderen Branchen werde ich mich nicht intensiver beschäftigen und lasse daher die Finger davon.
Beim Automatisierten muss ich mal sehen, aktuell darf das noch ein wenig wachsen, langfristig dient es eher als Puffer, um die anderen Anleihen oder meine P2P Kredite bei Mintos wieder aufzustocken.
Meine Mintos Anleihen Rendite
Zur Anleiherendite kann ich bei dem Mintos High-Yield Portfolio noch keine Aussage treffen. Das ist auch erst seit Anfang Dezember in meinem Portfolio.
Die handverlesenen Anleihen dagegen sind schon länger, ziemlich genau zwei Jahre, seit Dezember 2023 Bestandteil meines Mintos Portfolios. An Zinsen kamen immerhin fast 700 Euro zusammen.
Und meine Rendite liegt ziemlich genau bei 10% und das trotz einiger Zweitmarktverkäufe von Anleihen, die in Schieflage gerieten.
Damit bin ich natürlich zufrieden, die 10% sind ja genau die Rendite, die ich über einen längeren Zeitraum auch anstrebe.
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Wenn du mehr über meine Mintos P2P Kredite erfahren möchtest, lies einfach über meine Mintos Erfahrungen und wie ich dort seit Jahren erfolgreich investiere.
Zuletzt aktualisiert am: 19. Dezember 2025
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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