Über 11 Millionen Euro eingesammeltes Kapital, das erste Projekt planmäßig zurückgezahlt und mittlerweile rund 1.360 aktive Investoren – Devon hat sich seit dem Start im Jahr 2025 rasant entwickelt. Hier teile ich meine Devon Erfahrungen mit dieser Immobilien-Finanzierungsplattform, die in Estland firmiert, aber aus Lettland heraus operiert und sich auf lettische Projektfinanzierungen spezialisiert hat. Devon bietet aktuell attraktive Zinsen von über 14 % bei täglicher Verzinsung sowie regelmäßige Cashback-Aktionen für Investoren. Ich bin seit Juli 2025 dabei und konnte seitdem solide Renditen erzielen.
Devon ist Teil von MJL Enterprises, einem etablierten Bauunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung in Lettland. Die Plattform ist nicht reguliert, was ein höheres Risiko bedeutet — abgemildert wird das durch die enge Verbindung zur MJL-Gruppe und die Besicherung der Kredite durch Immobilienwerte. Seit Anfang Juni 2026 sind die Kreditverträge überarbeitet (siehe Abschnitt zum Darlehensportfolio).
Bevor ich auf meine persönlichen Devon-Erfahrungen und die Devon Rendite eingehe, werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Fakten rund um Devon und klären, für wen die Plattform geeignet sein könnte.
- Laufzeit: 25.05.26 – 25.06.26 (23:59 UTC).
- Für wen: Neu- und Bestandsanleger (nur manuelle Investments in neue Projekte).
- Bonus: 3% Sofort-Cashback + bis zu 1,5% Level-Bonus:
- 1.000–4.999 € → 3,0%
- 5.000–9.999 € → 3,5%
- 10.000–19.999 € → 3,75%
- 20.000–29.999 € → 4,0%
- 30.000–49.999 € → 4,25%
- ab 50.000 € → 4,5%
- Mechanik: 3% sofort aufs Projektkonto (inkl. Zinseszins). Level-Bonus wird innerhalb einer Woche nach Kampagnenende auf die Hauptwallet ausgezahlt. 💶
- Hinweis: Bei Early Exit wird der 3%-Anteil anteilig abgezogen, Level-Bonus bleibt. (Aktionsdetails hier)
Zuletzt aktualisiert am: 4. Juni 2026
⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Devon Anleitung und Übersicht
Die wichtigsten Devon Daten im Steckbrief

Bevor es in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevanten Daten der P2P Kredite Plattform Devon
| Gegründet | 2025 |
| Vorstandsvorsitzender | Janis Lagzdins (CEO), Toms Bērzkalns (COO) |
| Reguliert | nein |
| Investoren | >1.360 aktive Investoren (April 2026) |
| Firmensitz | firmiert in Estland unter Devon OÜ, operiert aus Riga, Lettland |
| Sicherheiten | qualifizierte Nachrangklausel, Gruppen-Support nach Möglichkeit (Vertragsupdate Juni 2026) |
| Rendite | ca. 15,4% |
| Rückkaufgarantie | nein |
| Zweitmarkt | nein / early exit |
| Kreditarten | Nachrang- und erstrangig besicherte Immobilienkredite |
| Finanziertes Kreditvolumen | aktiv > 11 Millionen Euro |
| Mindestanlage | 1000€ |
| Invest Strategien | keine |
| Rating | keins |
| Treueprogramm | ja (Loyalty Rewards: Bronze bis Platinum, +0,5 % bis +1,5 % p.a.) |
| Geschäftsbericht | konsolidierter MJL-Konzernabschluss angekündigt (siehe FAQ) |
| Neukunden Bonus | 1% Cashback innerhalb der ersten 60 Tage nach Registrierung |
Schauen wir uns die Immobilien P2P-Kredite-Plattform und wer dahintersteckt, ein wenig genauer an, bevor ich von meinen eigenen Devon Erfahrungen berichte.
Die beiden letzten Devon 2026 Neuigkeiten
Devon ist über ihren Blog und Newsletter kommunikativ und hält Investoren mit stetigen News Updates auf dem Laufenden, die aktuellsten und wichtigsten beiden Devon News habe ich dir mal herausgegriffen:
"Projekt: Sommer" Cashback-Kampagne
Devon lanciert die "Projekt: Sommer" Cashback-Kampagne vom 25. Mai bis 25. Juni 2026 mit bis zu 4,5% Cashback auf neue Investitionen. Investoren erhalten sofort 3% Cashback beim Investieren, das automatisch mitverzinst werden kann. Ein zusätzliches Level-Bonus-System bietet bis zu 1,5% Extra-Bonus basierend auf der Gesamtinvestitionsmenge während der Kampagne. Die Kampagne besteht aus sechs Stufen, wobei höhere Investitionen zu höheren kombinierten Cashback-Belohnungen führen.</short> </invoke> (Quelle)
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Operativer Übersichtsbericht / April
Devon feierte im April seinen 1. Jahrestag mit starken Geschäftsergebnissen und großen Projektfortschritten. Mit einem Finanzierungsvolumen von 740.713 Euro und 45 neuen Investoren wächst die Plattform kontinuierlich, wobei die Investorengemeinde nun 1.364 Kreditgeber zählt. BluOr Bank finanziert das Tērbatas Lofts Projekt mit 4 Millionen Euro, während das neue Juglasciems Village Projekt für Kapitalanleger eröffnet wurde. Mehrere Projekte wie Meira Garden und Amber Park zeigen gute Baufortschritte mit positiven Verkaufsquoten. (Quelle)
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Was ist Devon?
Devon ist eine 2025 gegründete P2P-Plattform, die in Estland firmiert (Devon OÜ), aber aus Riga, Lettland heraus operiert. Sie hat sich auf die Finanzierung von Immobilienprojekten in Lettland spezialisiert. Anleger investieren hier in Mezzanine-Darlehen, die durch den Immobilienwert der Projekte der Muttergesellschaft MJL Enterprises besichert sind.

Im Gegensatz zu großen Marktplätzen wie Mintos agiert Devon als eigenständige Plattform, die Kredite direkt aus dem eigenen Projektbestand der MJL-Gruppe vergibt. Die Plattform ist nicht reguliert und steht somit ohne offizielle Aufsicht da, setzt aber auf die langjährige Erfahrung und das Know-how des Mutterunternehmens.
Alle wichtigen Informationen zur Plattform, den Projekten und den Konditionen findest du auf der Devon-Webseite noch im Detail.
Mit ihrer engen Verbindung zu MJL Enterprises und dem Fokus auf lettische Immobilienprojekte bietet Devon eine interessante Möglichkeit für Investitionen in P2P-Immobilienkredite.
Devon Zahlen & Fakten Stand Mai 2026
Devon hat bisher über 11 Millionen Euro an Kapital von mehr als 1.360 Investoren eingesammelt. Die Plattform bietet eine angegebene Durchschnittsrendite von etwa 15,4 % p.a. auf nachrangige Immobilienkredite, die durch die Bauprojekte der MJL-Gruppe besichert sind. Die Mindestanlage liegt bei 1.000 Euro.
Die Plattform ermöglicht Investitionen in Mezzanine-Darlehen, die vor allem Wohn- und Gewerbeimmobilien in Lettland finanzieren. Die Projekte werden vom Mutterunternehmen selbst entwickelt und gebaut, was für eine gewisse Transparenz sorgt.
Automatisierte Investitionen oder Auto-Invest-Strategien sind aktuell nicht im Fokus von Devon, die Bedienung ist jedoch einfach und übersichtlich gestaltet.
Da Devon nicht reguliert ist, gibt es kein offizielles Aufsichtsorgan, was das Risiko erhöht. Die enge Verbindung zu MJL und die Unterstützung der Gruppe im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten bieten eine gewisse Absicherung für Investoren — eine unbedingte Garantie ist daraus aber bewusst nicht mehr ableitbar, seit die Kreditverträge im Juni 2026 entsprechend präzisiert wurden.
Wer leitet Devon?
Hinter Devon steht das Mutterunternehmen MJL Enterprises, ein etabliertes Bauunternehmen aus Lettland mit über 30 Jahren Erfahrung. Die enge Verzahnung mit MJL sorgt für Know-how und Stabilität bei der Projektentwicklung und Finanzierung.
Janis Lagzdins – CEO
Devon wird von Janis Lagzdins geführt, der seit der Gründung im Jahr 2025 als CEO fungiert. Er bringt Erfahrung im Immobilien- und Finanzsektor mit und verantwortet die strategische Ausrichtung der Plattform sowie das operative Geschäft.

Anfang 2026 ist mit Toms Bērzkalns ein Chief Operating Officer (COO) dazugekommen. Er bringt einen Hintergrund aus dem Corporate Finance mit, unter anderem von KPMG, und verantwortet das operative Geschäft sowie die internen Kontrollen. Seine Berufung passt zum erklärten Ziel von Devon, mit wachsender Größe auch die Strukturen professioneller aufzustellen.
Das Team von Devon umfasst neben Janis Lagzdins und Toms Bērzkalns weitere Experten aus den Bereichen Immobilienentwicklung, Projektmanagement und Finanzen, die gemeinsam den Betrieb der Plattform sicherstellen.

Die technologische Umsetzung erfolgt durch WLS, einen erfahrenen Anbieter von P2P-Plattformen, der auch bei anderen bekannten Projekten wie Ventus zum Einsatz kommt. Insgesamt ist Devon ein kleines, aber fokussiertes Team, das die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Devon Anmeldung und der Startbonus
Die Anmeldung bei Devon ist einfach und ähnlich strukturiert wie bei anderen bekannten P2P-Plattformen. Die Plattform führt dich Schritt für Schritt durch den Anmeldeprozess, der jedoch derzeit nur in englischer Sprache verfügbar ist:
- Registrierung starten
Klicke auf „Sign Up“ auf der Startseite von Devon. - Persönliche Daten angeben
Gib deine E-Mail-Adresse ein und lege ein sicheres Passwort fest. - E-Mail-Bestätigung
Überprüfe dein Postfach und bestätige die Verifizierungsmail von Devon, um fortzufahren. - Identifizierungsprozess abschließen
Führe die finale Identifizierung durch, indem du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass hochlädst, um dein Konto vollständig zu aktivieren. - KYC und AML
Eventuell sind zusätzliche spezifische Daten (Know Your Customer) anzugeben, um den regulatorischen Auflagen zu genügen.
Zudem musst du möglicherweise die Herkunft der eingezahlten Gelder nachweisen (Geldwäsche AML).

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Voraussetzungen für die Investition sind ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine EU-Staatsbürgerschaft oder eine EU-Aufenthaltsgenehmigung.
Nachdem du dich erfolgreich angemeldet und eine Einzahlung getätigt hast, kannst du in Projekte auf der Plattform investieren. Geld einzuzahlen ist unkompliziert – im Account-Dashboard findest du eine Schaltfläche namens „Deposit/Withdrawal“ und erhältst dort unter Deposit alle notwendigen SEPA-Daten und kannst dann einfach überweisen.
Die Einzahlung ist unkompliziert, wichtig ist jedoch, dass das eingezahlte Geld aus legalen Quellen stammt, um den AML-Anforderungen zu genügen.
Ein zusätzlicher Bonus für neue Anleger
Bei deiner Erstanmeldung über meinen Blog erhältst du einen Willkommensbonus in Form von 1% Cashback auf deine Investments der ersten 60 Tage, wenn du meinen Devon Bonus Link nutzt.
Investieren bei Devon
Wie funktioniert das Investment bei Devon? Was solltest du wissen und worauf achten? Hier bekommst du eine kompakte Übersicht über die Investitionsmöglichkeiten in die Immobilien-Nachrangdarlehen und wichtige Hinweise zum Investmentprozess.
Ich bin seit Juli 2025 bei Devon investiert und kann dir aus erster Hand berichten, wie die Plattform funktioniert und welche Chancen und Risiken es gibt. Schauen wir uns nun an, wie du bei Devon in Projekte investieren kannst und was dabei zu beachten ist:
Anlegen auf dem Erstmarkt bei Devon
Bei Devon investierst du direkt in einzelne Immobilienprojekte, meist Nachrangdarlehen, die durch das jeweilige Grundstück und Bauobjekt besichert sind. Dadurch bleibt die Struktur übersichtlich, da du in konkrete Projekte investierst und nicht in Kreditbündel.
Auf der Plattform kannst du die verfügbaren Projekte einsehen, inklusive ausführlicher Informationen zu :
- Sicherheiten
- Zinssatz (von/bis)
- Laufzeit in Monaten
Wenn dich ein Projekt überzeugt, gibst du einfach den gewünschten Betrag (ab 1000 Euro) ein und kannst direkt investieren. Ein automatisierter Investitionsprozess oder Auto-Invest wird aktuell nicht angeboten.

Das manuelle Investieren ermöglicht es dir, gezielt auszuwählen, in welche Projekte du dein Kapital stecken möchtest. So behältst du die volle Kontrolle über dein Portfolio.
Ein besonderes Feature von Devon ist die tägliche Zinsgutschrift. Deine Rendite wird täglich berechnet und gutgeschrieben – ähnlich wie bei Bondora Go & Grow oder Monefit SmartSaver, nur eben zu einem deutlich höheren Zinssatz. Bei einem Zinssatz von 14,25 % p.a. entspricht das zum Beispiel rund 0,039 % pro Tag.
Wie funktioniert das Compound bei Devon?
Bei Devon kannst du pro Projekt einstellen, dass die Zinsen automatisch reinvestiert werden – also ein Compound-Effekt entsteht. Das bedeutet, die erwirtschafteten Zinsen werden direkt im jeweiligen Projekt wieder angelegt und erhöhen so dein investiertes Kapital.
Diese Funktion gilt projektbezogen, du kannst also individuell entscheiden, ob du die Zinsen in einem Projekt auflaufen lässt oder monatlich auszahlen lässt.

Das automatische Aufstocken der Investition innerhalb eines Projekts sorgt langfristig für einen stärkeren Zinseszinseffekt und kann deine Rendite erhöhen. Möchtest du lieber regelmäßig Auszahlungen erhalten, kannst du natürlich auch die Zinsen monatlich abheben. So mache ich das auch, ich zahle mir monatlich die Zinsen aus.
Die Devon Gebühren
Bei Devon fallen für Investoren aktuell keine Gebühren an – weder für Einzahlungen, Investitionen noch für Auszahlungen. Das bedeutet, deine Rendite wird nicht durch versteckte Kosten geschmälert, was gerade bei einer jungen Plattform positiv auffällt.
Das Devon Loyalty Programm
Seit November 2025 bietet Devon ein Loyalty Rewards Program an, das langfristige Investoren automatisch mit einem Zinsbonus belohnt. Dein Loyalty-Level wird anhand deines gesamten aktiven Investmentbetrags über alle Devon-Projekte hinweg ermittelt:
- Bronze (ab 10.000 €): +0,5 % p.a.
- Silver (ab 25.000 €): +0,75 % p.a.
- Gold (ab 50.000 €): +1,0 % p.a.
- Platinum (ab 100.000 €): +1,5 % p.a.
Der Loyalty-Bonus wird automatisch auf den Projektzinssatz aufgeschlagen und täglich ausgezahlt. Auch Compound-Zinsen zählen zum Gesamtportfolio. Wichtig: Nutzt du den Early Exit, wird dein Loyalty-Status für 180 Tage pausiert. Nach Ablauf dieser Frist wird er automatisch wieder aktiviert.
Das Steuer-Thema bei Devon
Devon als nicht regulierte Plattform behält keine Quellensteuer auf die Zinserträge ein. Stand April 2026 gibt es noch keine Steuerbescheinigung im Account-Dashboard. Diese ist laut Devon weiterhin in Entwicklung.
Das Devon Darlehensportfolio – In was investierst du eigentlich
Bei Devon investierst du vor allem in Nachrangdarlehen, die Immobilienprojekte der lettischen MJL Enterprises finanzieren. Diese Darlehen sind durch das jeweilige Bauprojekt besichert, konkret durch das Grundstück und das darauf entstehende Gebäude. Das Darlehen ist typischerweise nachrangig, das heißt, im Insolvenzfall werden zuerst die Senior Loans bedient, bevor die Nachrangdarlehen bedient werden.
Die Laufzeit der Darlehen liegt meist zwischen einem und drei Jahren, abhängig vom jeweiligen Projekt.
Die Darlehen sind Mezzanine-Kredite, die eine höhere Rendite als Senior Loans bieten, aber auch ein erhöhtes Risiko durch die nachrangige Stellung tragen.
Als Sicherheit dient immer das Zielobjekt – also das Grundstück plus Rohbau oder fertiges Gebäude.
Sollte der Bau nicht fertiggestellt werden, kann im schlimmsten Fall nur das Grundstück oder der Rohbau verkauft werden, was den Rückzahlungsbetrag begrenzt.
Das erklärt auch die vergleichsweise hohen Zinsen von durchschnittlich 15,4 % für Nachrangdarlehen im Vergleich zu niedrigeren Zinsen bei Senior Loans (eher um die 6 %).

Eine klassische Rückkaufgarantie wie bei anderen Plattformen gibt es bei Devon nicht. Bei den älteren Verträgen war zusätzlich eine sogenannte Gruppengarantie der MJL Enterprises vorgesehen, mit Rückzahlung innerhalb von rund 90 Tagen nach Fälligkeit. Zusätzlich wird ein konservativer Loan-to-Value (LTV) von maximal 60 % angesetzt – das Kreditvolumen bleibt also deutlich unter dem Projektwert, was das Risiko für Investoren begrenzt.
Vertragsupdate Anfang Juni 2026: Im Zuge der jüngsten Entwicklungen im deutschen P2P-Markt rund um §1 KWG hat Devon nach Rücksprache mit den eigenen Rechtsberatern die Kreditverträge überarbeitet. Die wesentlichen Punkte: Eine qualifizierte Nachrangklausel ist nun ausdrücklich aufgenommen, die Verantwortlichkeiten und Risiken der Anleger sind klarer formuliert, und die unbedingte Gruppengarantie wurde aus den Verträgen entfernt — laut Devon, weil eine unbedingte 100-%-Rückzahlungszusage rechtlich nicht tragfähig wäre und einen falschen Eindruck erwecken würde. Die neuen Verträge gelten für die drei aktuell auf der Plattform gelisteten Projekte sowie für Nachfinanzierungen bestehender Projekte.
Wirtschaftlich bedeutet das wenig Veränderung: Auch unter den alten Verträgen hing die tatsächliche Rückzahlung am Erfolg der Projekte und an der Zahlungsfähigkeit der Gruppe — der Begriff „Garantie“ wurde dieser Realität ohnehin nie ganz gerecht. Die MJL-Gruppe sagt weiterhin zu, Projekte mit Zahlungsschwierigkeiten „im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten“ zu unterstützen. Das historische Beispiel der Crowdestate-Rückzahlungen zeigt, dass dieser Goodwill in der Vergangenheit eingelöst wurde. Aus meiner Sicht ist die Anpassung ein Schritt zu mehr juristischer Ehrlichkeit, kein Verlust an realer Sicherheit.
Da alle Darlehen aus dem Portfolio der MJL-Gruppe stammen, gibt es keine Diversifikation über verschiedene Kreditgeber oder Länder. Die Performance hängt somit stark vom Erfolg und der Bonität der MJL-Unternehmensgruppe ab.

Ein Blick auf die Konzernstruktur zeigt, wie breit die MJL-Gruppe aufgestellt ist: Unter der Holding MJL Enterprises (gegründet 2018) bündeln sich mehrere Tochtergesellschaften – darunter der Bauträger MJL Development, der Modulbauer MJL Moduls, das ALTUM-geförderte Mietwohnungs-Unternehmen Jelgavas Īres Nami und Devon selbst als Finanzierungsplattform. Für jedes größere Bauvorhaben gibt es zudem eine eigene Projektgesellschaft. Das eigentliche Bau-Know-how, auf das sich die oft genannten „über 30 Jahre Erfahrung“ stützen, stammt vor allem aus den Gesellschaften Ropex Building und Villa Astor – beide bereits 1993 gegründet. Die Holding selbst ist mit Gründungsjahr 2018 deutlich jünger.
Für Investoren ist die Kehrseite dieser Struktur das sogenannte Klumpenrisiko: Da sämtliche Devon-Darlehen an Projekten derselben Gruppe hängen und allein über die Gruppengarantie von MJL Enterprises abgesichert sind, steht und fällt die Sicherheit aller Investments mit der wirtschaftlichen Lage dieser einen Gruppe. Eine Streuung über verschiedene Kreditnehmer, wie sie andere Plattformen bieten, gibt es bei Devon nicht.
Insgesamt ist das Darlehensportfolio bei Devon klar strukturiert: Du investierst in einzelne Projekte mit transparenten Sicherheiten und einer überschaubaren Laufzeit, trägst aber das Risiko eines Nachrangdarlehens ohne klassische Buyback-Garantie. Die Rendite spiegelt diese Risikostruktur wider.
Die Besonderheit der Devon‑Projekte
Bei einigen Projekten setzt Devon auf die Modulbauweise, die von den Tochterunternehmen MJL Modulus und ReBalt Modular Systems bereitgestellt wird. ReBalt fertigt modulare Holzbauten industriell und verkürzt dadurch die Bauzeiten deutlich, reduziert Kosten und Wetterrisiken und erhöht Energieeffizienz sowie Serienqualität.

Die Kombination aus lokal produzierter, nachhaltiger Holzbauweise und skalierbarer Serienfertigung ermöglicht schnell verfügbare, bezahlbare Mietwohnungen — ein praxisnahes, marktorientiertes Lösungsmodell für die wachsende Nachfrage nach Wohnraum.
Ein Konzept, das wir sicher gerne auch in Deutschland so hätten…
Neue Projekttypen auf Devon
Seit Anfang 2026 hat Devon sein Angebot deutlich erweitert:
Mietefokussierte Projekte: Neben den klassischen Entwicklungsprojekten bietet Devon seit März 2026 auch Rental-Focused Projects an. Dabei handelt es sich um bereits fertiggestellte und in Betrieb genommene Immobilien, bei denen der Fokus auf Wohnungsverbesserungen und langfristiger Vermietung liegt. Erstes Projekt dieser Art ist eine Wohnung im Amber Park in Jurmala.
Erstrangig besicherte Projekte: Mit dem Projekt Juglasciems Village (März 2026) bietet Devon erstmals ein Projekt mit erstrangiger Hypothek (First Rank Mortgage) an – im Gegensatz zu den üblichen Mezzanine-Darlehen. Investoren stehen hier an erster Stelle der Sicherheitenkette. Das Projekt umfasst die Erschließung von über 76.000 m² Land mit 60 Einzelgrundstücken in Riga und wird nach Fertigstellung der Infrastruktur durch eine Bank refinanziert. MJL Development bringt zudem rund 13 % Eigenkapital als Skin in the Game ein.
Sorgfalt vor Wachstum: Dass Devon Projekte nicht um jeden Preis durchwinkt, zeigte sich beim Projekt Acorn. Es war bereits angekündigt, wurde nach der Due-Diligence-Prüfung aber wieder gestoppt – die Baukosten lagen deutlich höher als ursprünglich kalkuliert, womit der Business Case nicht mehr tragfähig war. Ein angekündigtes Projekt zurückzuziehen kostet eine Plattform Glaubwürdigkeit. Dass Devon es trotzdem getan hat, spricht für eine ernst gemeinte Projektauswahl.
Welche Vor- und Nachteile hat Devon?
Die Pro & Cons von Devon auf einen Blick
Vorteile von Devon
- Direkter Zugang zu lettischen Immobilienprojekten mit Besicherung
- Hohe Renditen von über 14 % bei Nachrangdarlehen
- Vorzeitige Verkaufsoption
- Cashback Aktionen für extra Rendite
- Tägliche Verzinsung und optionaler Zinseszins-Effekt
- Loyalty Rewards Program mit bis zu +1,5 % p.a. für langfristige Investoren
- Konservativer LTV von max. 60 %
- Inzwischen auch erstrangig besicherte Projekte verfügbar
- Einfache und übersichtliche Plattformbedienung
Nachteile von Devon
- Keine Regulierung
- Investitionen nur in Projekte der MJL-Gruppe (Klumpenrisiko)
- Nachrangdarlehen mit entsprechend hohem Risiko im Ausfallfall
- Kein Zweitmarkt für vorzeitigen Verkauf der Projekte
(nur Verkauf möglich, wenn Käufer gefunden wird) - Plattform noch jung, Langzeiterfahrungen fehlen
- Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
Die Devon Risiko FAQ
Auch wenn Devon durch die Besicherung der Darlehen und die Gruppengarantie der MJL Enterprises eine gewisse Absicherung bietet, darf man die Risiken nicht unterschätzen. Hier habe ich die wichtigsten Fragen zu den Risiken bei Devon zusammengefasst:
Wie verdient Devon Geld?
Devon muss kein Geld verdienen, sie sind ausschließlich dafür da, Gelder für die Projektgesellschaft einzusammeln. Verdient wird bei einem späteren Verkauf der fertigen Projekte..
Arbeitet Devon profitabel?
Davon ist nicht auszugehen, müssen sie auch nicht, da sie für die MJL Gruppe Mezzaninkapital einsammeln sollen und eine 100% Tochter der Gruppe sind..
Ist Devon seriös?
Devon ist eine junge, nicht regulierte Plattform mit Sitz in Estland. Die Verbindung zur etablierten MJL Enterprises und das erfahrene Management sprechen für eine professionelle Aufstellung, eine offizielle Regulierung oder Einlagensicherung gibt es jedoch nicht.
Gibt es bei Devon Kredit-Ausfälle?
Da die Nachrangdarlehen durch Immobilien besichert sind, besteht ein gewisser Schutz, aber das Risiko von Ausfällen oder Wertverlusten bei den Projekten ist vorhanden. Im Insolvenzfall werden zuerst Senior Loans bedient; Nachrangdarlehen sind risikoreicher. Bislang gibt es noch keinerlei Kreditausfälle.
Welche Auswirkung hätte eine Insolvenz von Devon?
Eine Insolvenz von Devon oder der MJL-Gruppe könnte zu erheblichen Verlusten für Investoren führen. Eine unbedingte Gruppengarantie gibt es seit dem Vertragsupdate im Juni 2026 nicht mehr. Die MJL-Gruppe sagt aber zu, Projekte im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zu unterstützen — wie historisch beim Crowdestate-Fall gezeigt.
Gibt es eine Einlagensicherung bei Devon?
Nein, Devon ist keine Bank, es gibt keine Einlagensicherung oder staatliche Absicherung. Investitionen erfolgen auf eigenes Risiko. Ein Investment in P2P-Kredite unterliegt immer einem hohen Risiko.
Ist eine ECSP-Regulierung bei Devon geplant?
Nein. Devon-COO Toms Bērzkalns hat im Podcast-Interview klargestellt, dass eine ECSP-Lizenz nicht geplant ist. Der Grund ist das Geschäftsmodell selbst: Eine ECSP-Lizenz untersagt es Plattformen, eigene Projekte zu finanzieren – genau das ist aber Devons Kernidee. Devon bleibt damit bewusst eine nicht-regulierte Plattform.
Gibt es einen Geschäftsbericht der MJL-Gruppe?
Bisher gibt es keinen veröffentlichten Konzernabschluss – Devon ist dafür noch zu jung. Im Podcast-Interview hat COO Toms Bērzkalns aber angekündigt, dass die MJL-Gruppe künftig quartalsweise einen konsolidierten Bericht und einmal jährlich einen geprüften Konzernabschluss veröffentlichen will. Geplanter Start laut Devon: in den kommenden Monaten. Für eine nicht-regulierte Plattform wäre das ein deutlicher Schritt in Richtung Transparenz – Investoren sollten verfolgen, ob diese Zusage eingehalten wird.
Crowdestate-Altlasten vollständig beglichen
Ein positives Signal für die Seriosität der MJL-Gruppe: Im März 2026 hat MJL Enterprises alle offenen Verpflichtungen aus zwei historischen Projekten auf der Plattform Crowdestate (Sprukstes iela 13 und Mailīšu iela 5b in Riga) vollständig zurückgezahlt. Die Gesamtsumme betrug rund 1,45 Millionen Euro – inklusive 100 % des Kapitals, aller aufgelaufenen Zinsen seit 2021 und einer zusätzlichen 3 % Strafgebühr für Investoren. Die Rückzahlung erfolgte aus eigenen Mitteln der MJL-Gruppe, ohne Devon-Investorengelder zu verwenden. Details dazu findest du im offiziellen Blogpost. Auch wenn die unbedingte Gruppengarantie mit dem Vertragsupdate Juni 2026 aus den neuen Verträgen entfernt wurde — dieser Vorgang zeigt, dass die MJL-Gruppe Anleger-Verpflichtungen historisch auch dann erfüllt hat, wenn sie dazu rechtlich nicht zwingend verpflichtet war.
Meine Devon Erfahrungen und mein Devon Fazit
Ich bin im Juli 2025 bei Devon eingestiegen und habe zunächst die Compound-Funktion genutzt, bei der die Zinsen automatisch im jeweiligen Projekt wieder angelegt werden. Das hat den Zinseszinseffekt verstärkt und das investierte Kapital schneller wachsen lassen. Mittlerweile ziehe ich die Zinsen jedoch monatlich ab, um sie flexibel nutzen zu können. Nach dem Start habe ich nochmal aufgestockt und bin jetzt mit insgesamt 5.230 Euro investiert.
Die Plattform ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Zwar ist Devon noch jung und nicht reguliert, aber die enge Verbindung zur etablierten MJL Enterprises gibt mir das Gefühl, dass hier solides Immobilien–Know-how hintersteht.

Meine Investments laufen bisher planmäßig. Devon bietet eine hohe Rendite für Nachrangdarlehen, was natürlich mit einem höheren Risiko verbunden ist. Für mich passt Devon gut als überschaubarer Anteil im Portfolio – aktuell rund 3 %, mit Luft nach oben in Richtung 5 %. Das begrenzt das Klumpenrisiko, während ich von den attraktiven Konditionen profitieren kann.
Ob die Plattform sich langfristig behaupten wird, muss sich noch zeigen. Die schnelle Kapitalaufnahme von über 11 Millionen Euro und mehr als 1.360 aktiven Investoren in rund einem Jahr ist aber ein gutes Zeichen. Ich werde die Entwicklung aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls weiter investieren, besonders wenn Cashback-Aktionen wieder angeboten werden.
Insgesamt sehe ich Devon als interessante Möglichkeit, in lettische Immobilienprojekte zu investieren – mit der notwendigen Vorsicht, die man bei nicht regulierten Nachrangdarlehen haben sollte.
Positiv zu berichten ist, dass Devon im Dezember 2025 bereits das erste Projekt komplett und ohne jegliche Verzögerungen zurückgezahlt hat. Ein guter Auftakt.
Meine Devon Rendite 2026
Ich bin seit Juli 2025 bei Devon investiert und habe nach dem Start nochmal kräftig aufgestockt – insgesamt sind mittlerweile 5.230 Euro investiert. Seitdem sind rund 690 Euro an Zinsen und Boni zusammengekommen (480 Euro Zinsen plus 210 Euro Cashback), was einem internen Zinsfuß (IZF) von 24 % entspricht. Die auflaufenden Zinsen lasse ich mir monatlich auszahlen. Das Aufstocken hat sich dank der attraktiven Cashback-Aktionen bisher als kein Fehler herausgestellt.
| Jahr | absolute Rendite |
|---|---|
| 2025 | 6,9% |
Im Detail lässt sich die Rendite noch nicht so genau auf Jahresbasis darstellen, da mein Investment erst wenige Monate läuft wäre das extrem unlauter (da weit über 100%). Der aktuelle IZF von 24 % spiegelt den starken Effekt der Cashback-Aktionen wider, die den Einstieg deutlich versüßt haben – über den kurzen Beobachtungszeitraum von erst zehn Monaten wirkt der einmalige Bonus überproportional. Realistisch rechne ich über die volle Kreditlaufzeit mit einer effektiven Rendite von rund 16 bis 18 % p.a., die reinen Projekt-Zinsen liegen bei etwa 14 %.
Die Cashback-Aktionen haben den Einstieg und das Aufstocken zusätzlich versüßt und machen Devon auch weiterhin interessant. Gerade jetzt, wo es auch erstrangig besicherte Projekte und die neuen Miet-Projekte gibt, könnte ich mir gut vorstellen, in Zukunft noch ein weiteres Projekt mitzunehmen – die Diversifikation innerhalb der Plattform wird dadurch deutlich attraktiver.
Insgesamt ist die Rendite für eine Immobilien-Nachrangfinanzierung sehr ordentlich und spiegelt das höhere Risiko angemessen wider.
Und wie sieht es bei dir aus, findest du Devon interessant? Oder ist das eher nichts für dein Portfolio?
Zuletzt aktualisiert am: 4. Juni 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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