
Esketit war mal eine der beliebtesten P2P-Plattformen in unserer Community – und dann kam der Umzug nach Kroatien.
Die Liquidität fror ein, der Zweitmarkt wurde abgeschaltet, das Investorenvertrauen sank auf den Tiefpunkt.
Doch 2026 sieht es anders aus: Das irische Portfolio wird aktiv zurückgekauft, neue externe Kreditgeber gehen live, und eine regulierte Plattform in Lettland ist in der Pre-Licensing-Phase.
Höchste Zeit, dass die CEO Ieva Grigaļūne sich unseren Fragen stellt – zum allerersten Mal überhaupt öffentlich. Und wir fragen natürlich auch, wie es um die Esketit Rendite wirklich bestellt ist und sich eine Rückkehr wieder lohnt!
Ieva Grigaļūne, CEO von Esketit, stellt sich im Interview zum ersten Mal überhaupt der Öffentlichkeit. Sie erklärt, warum sie den Irland-Umzug nicht hätte verhindern können und sich trotzdem nicht herausredet, was hinter dem Kreditgeber Mojo und dessen angespannter Bilanz steckt, wie realistisch die angepeilte Esketit Rendite von ~12 % ist – und ob die regulierte Lettland-Plattform noch 2026 kommt.
Zuletzt aktualisiert am: 26. März 2026
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In der 10in10 Episode des P2P Kredite Cafés knüpfen wir uns einen CEO einer P2P-Kredite-Plattform vor und stellen ihm zehn knackige Fragen, die dieser in zehn Minuten beantworten muss. Das Ergebnis bereiten wir dann in einem Podcast für euch auf – garniert mit unseren Esketit Erfahrungen, Meinungen und Einschätzungen. Und natürlich erfährst du, wie wir aktuell bei Esketit investieren.
In knapp einer Stunde haben Lars Wrobbel und Thomas Butz die Plattform für euch besprochen und vor allem Ieva Grigaļūne, CEO von Esketit, zur Rede gestellt. Besonderheit dieser Folge: Es war ihr allererster öffentlicher Auftritt als CEO überhaupt.
In den Shownotes finden sich die ganzen Fragen, Fakten und viele weitere Details zu der von uns besprochenen P2P-Kredite-Plattform.
Viel Spaß mit der Folge und den Shownotes:
oder gleich direkt anhören:
⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Um was geht es im heutigen 10in10 mit Esketit?
Was ist Esketit – und wie funktioniert die Esketit Rendite?
Esketit ist eine 2021 gegründete P2P-Plattform, die als Marktplatz für Kreditforderungen funktioniert. Als Investor kaufst du dort Anteile an bereits vergebenen Konsum- oder Unternehmenskrediten und erhältst dafür Zinsen – ähnlich wie auf Mintos, nur kleiner und mit anderem Kreditgeber-Mix. Fast alle Kredite auf Esketit sind mit einer Buyback Guarantee ausgestattet: Zahlt ein Kreditnehmer nicht zurück, kauft der Kreditgeber die Forderung nach einer definierten Frist zurück – inklusive aufgelaufener Zinsen.
Die Plattform ist in Kroatien ansässig und agiert bewusst viel auch außerhalb des Baltikums: Bisher waren Kreditgeber aus Lettland, Spanien, Polen, Liechtenstein, Jordanien, den VAE und Tschechien an Bord. Ursprünglich war Esketit als gruppeninternes Finanzierungsvehikel für die AvaFin-Gruppe (bekannt von Mintos) gestartet – die Gründer haben ihre AvaFin-Anteile gewinnbringend verkauft und betreiben Esketit seither unter den neuen Gesellschaften Mojo und Spanda Capital weiter.
- Rund 50 Mio. Euro Anlegergelder verwaltet.
- Knapp 30.000 registrierte Anleger.
- Durchschnittliche Esketit Rendite laut Plattform: 11,8 % p.a.
- Fast alles mit Buyback Guarantee abgesichert.
- Noch nicht ECSP-reguliert – Lizensierung in Lettland in der Pre-Licensing-Phase.
Mindestinvestition: 10 Euro.

CEO ist Ieva Grigaļūne, die seit Juli 2024 die Plattform führt. Ihre Erfahrung: mehrere Jahre Mintos im Kreditrisiko- und Produktteam. Für P2P-erfahrene Leser: Lars hat sie damals sogar schon als Mintos-Mitarbeiterin interviewt, bevor sie CEO wurde.
Noch einiges mehr über Esketit kannst du in meinen Esketit Erfahrungen lesen.
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Ieva Grigaļūne und unsere Fragen im Esketit Interview
Wie gewohnt haben wir Ieva zehn prägnante Fragen gestellt – ihr allererster Podcast-Auftritt als CEO. Es gab einige Überraschungen, ein paar Lücken und eine Antwort, die ich zum stärksten Moment des gesamten Interviews zähle.
Die vollständigen Antworten und vor allem unsere eigenen Einschätzungen gibt es ausschließlich im Podcast. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:
- Was bringt Ieva von Mintos mit – und warum hat sie gewechselt?
Ieva war mehrere Jahre bei Mintos, zuletzt in Kreditrisiko und Produktentwicklung. Sie hat dort sowohl COVID als auch den Ukraine-Krieg aus Risikobrille begleitet. Die wichtigste Erkenntnis, die sie mitgenommen hat: Alles ist lösbar – man muss nur wissen, wie und was es kostet. Den Wechsel zu Esketit beschreibt sie als bewussten Karriereschritt: Strukturen aufbauen und etwas wachsen lassen – statt in einem ausgewachsenen Konzern Marktanteile zu verteidigen. - Mojo als Hauptkreditgeber: Wie groß ist das Klumpenrisiko wirklich?
Mojo und Spanda Capital machen zusammen knapp 80 % des gesamten Finanzierungsvolumens auf Esketit aus. Beide Unternehmen werden von den Esketit-Gründern kontrolliert – die Eigentumsstruktur hat sich also durch den AvaFin-Abgang nicht wirklich verändert. Die Mojo-Bilanzen sind allerdings angespannt: negatives Eigenkapital, Verluste, geringe Liquidität. Ieva erklärt dazu, dass Mojo hauptsächlich Unternehmen in Spanien und Malaysia finanziert – geografisch weit weg vom Nahost-Konfliktgebiet. Die Jordanien-Exposition sei mittlerweile sehr gering. Ob das die Bilanzsorgen wirklich adressiert? Besprechen wir im Podcast ausführlich. - Ist Esketit profitabel – und wer finanziert die Plattform?
Klar und unverblümt: Nein. Esketit ist weiterhin in der Aufbauphase und investiert stark in die IT-Infrastruktur. Finanziert wird die Plattform aktuell von der Muttergesellschaft Mojo. Auf die Frage, ab welchem AuM-Level Profitabilität realistisch wäre, hatte Ieva keine konkrete Zahl parat. Das Ziel ist klar: mehr externe Kreditgeber, höheres verwaltetes Volumen, irgendwann die eigenen Kosten decken. - Warum brauchen wir Esketit, wenn es Mintos schon gibt?
Erste externe Partner sind live – allen voran Jet Finance, ein Kfz-Kreditgeber aus Kasachstan, bekannt von Mintos. Esketit positioniert sich langfristig als Marktplatz mit eigenem Fokus: eher wachstumsorientierte, höherriskantere Kreditgeber, die nicht überall verfügbar sind, und nicht zwingend solche, die auf Mintos schon gelistet sind. Das ist der Anspruch. Ob das ausreicht, um dauerhaft gegen Mintos zu bestehen – das diskutieren wir im Podcast. - Der Irland-Umzug und der abgeschaltete Zweitmarkt: Was war der echte Grund?
Das war der stärkste Moment des gesamten Interviews. Ieva hat die Entscheidung nicht geschönt und sich nicht herausgeredet: Die Entscheidung war längst vollzogen, bevor sie zur Plattform stieß.
Das Team habe alle technischen Umwege geprüft, um zumindest die Liquidität der Anleger zu erhalten – ohne Erfolg. Auf die Frage, ob sie überrascht war, dass Investoren so massiv negativ reagierten: „To be honest, I was not surprised, unfortunately.“
Kein Schönreden, kein Ablenkungsmanöver.- Welche konkreten Lehren Esketit daraus gezogen hat und was das für die neue Lettland-Plattform bedeutet – dazu mehr im Podcast.
- Wie läuft der Rückkauf des irischen Portfolios?
Bereits 80 % des irischen Portfolios wurden oder werden zurückgekauft – davon ein Großteil durch direkte Ablösungen seitens der Kreditgeber. Die verbleibenden ~20 % sollen möglichst vor Fälligkeit abgewickelt werden, Zielzeitpunkt 2027. Im Februar sind auf der Plattform schon wieder über 5 Mio. Euro monatliches Finanzierungsvolumen gelaufen. Der Trend stimmt. - Regulierte Plattform in Lettland – kommt sie wirklich noch 2026?
Ja – und das war die Überraschung des Interviews. Esketit befindet sich bereits in der Pre-Licensing-Phase für eine ECSP-Lizenz in Lettland. Die neue Plattform soll komplett eigenständig sein: eigene Firma, eigener Markenname, keine Portfolio-Migration. Ieva hält einen Launch noch 2026 für realistisch. Investoren können dann zwischen der bestehenden (unregulierten) Kroatien-Plattform und der neuen regulierten Variante wählen – oder auf beiden gleichzeitig aktiv sein. Ob die alte Plattform dann irgendwann eingestellt wird? Noch offen. - Was kommt bis Ende 2026?
Ieva nennt drei Punkte: neue externe Kreditgeber auf der Plattform (Mix aus Gruppen- und echten Drittpartnern), die regulierte Lettland-Plattform als eigenständiges Vehikel – und intern deutlich bessere operative Prozesse.
Außerdem: Da März der Geburtsmonat von Esketit ist (5 Jahre!), kündigt sie Marketingaktivitäten an. Lars‘ Kommentar dazu: „Das riecht natürlich stark nach Cashback.“ Und wie recht er mal wieder hatte…
Fazit und unsere Esketit Rendite
Lars ist von Anfang an bei Esketit investiert und hat sein Portfolio die ganze Zeit über nicht angefasst. Thomas hat nach massiven Abzügen 2023 und 2025 jüngst wieder eine kleine Position aufgebaut.
So bewertet Lars Esketit
- Durchgehalten: Lars hat sein Portfolio nie verkauft. Das Liquiditätsproblem war für ihn kein Trigger – er war eh auf dem Niveau, wo er sich monatlich Zinsen auszahlt. Geld verloren hat niemand, die Laufzeiten liefen einfach durch.
- Cashback konsequent mitgenommen: Die diversen Aktionen in der Krisenphase hat Lars genutzt – für ihn ein Argument, dabeizubleiben statt zu verkaufen.
- Aufstockung möglich: Lars behält sich vor, die Position weiter auszubauen. Er sieht Esketit 2026 als Kandidaten, der mit Cashback-Aktionen Anleger zurückholt – und spätestens mit der regulierten Plattform wieder richtig interessant wird.
- Einschätzung: Fünf Jahre am Markt, die Liquiditätskrise überstanden, Volumen kehrt zurück. Für Lars gehört Esketit zu den solideren Plattformen im aktuellen P2P-Markt – auch wenn 2025 hart war.
Fazit von Lars: Vor 2025 war Esketit eine der besten Plattformen überhaupt – auf dem besten Weg zur Milliarde Kreditvolumen. Die Krise haben sie überstanden, das Volumen kommt zurück. Er bleibt dabei und schließt einen weiteren Ausbau ausdrücklich nicht aus.
Mein Fazit zur Esketit Rendite
Ich habe in der Vergangenheit zweimal ordentlich abgezogen – 2023 und 2025. Der Trigger damals: AvaFin-Abgang, jordanischer Kleinkram auf der Plattform, und mit Mojo eine Gesellschaft im Hintergrund, über die man kaum etwas wusste. Im Nachhinein war meine Wahrnehmung unvollständig – Mojo finanziert auch Spanien und Malaysia, und die Gründer hatten die Kontrolle nie wirklich abgegeben.
- Interview-Eindruck: Ieva hat mich positiv überrascht. Erster Podcast-Auftritt überhaupt, und sie hat weder die Mojo-Bilanz noch den Irland-Fehler kleingeredet. Verantwortung übernehmen und trotzdem sachlich bleiben – das ist nicht selbstverständlich.
- Strukturproblem bleibt: 80 % Konzentration auf Mojo und Spanda ist ein echtes Klumpenrisiko. Dazu eine Mojo-Bilanz, die nicht gerade Vertrauen ausstrahlt, und Profitabilität in noch unbekannter Zukunft. Das lässt sich nicht wegmoderieren.
- Messbarer Fahrplan: Was positiv auffällt: Es gibt jetzt konkrete, datierte Ziele. 80 % des irischen Portfolios zurückgekauft bis Ende 2026. Regulierte Plattform in Lettland möglichst noch 2026. Externe Partner in der Pipeline. Das ist mehr als warme Luft.
- Meine Esketit Rendite: Trotz der turbulenten Geschichte liegt meine erzielte Rendite bei rund 12,4 % – und ich habe bisher knapp 500 Euro an Zinsen verdient. Dabei war ich über weite Strecken nicht mal vierstellig investiert. Die Nominalzinsen auf der Plattform liegen aktuell bei 10–14 %, wobei gerade 13 % der realistische Anker sind (vor kurzem gab es noch 14 %-Kredite). Die finale IZF-Rendite dürfte durch Cash-Drag und Laufzeiteffekte etwas darunter liegen – aber das ist ein fairer Gegenwert für das Risikoprofil.
- Wie ich weiter mache: Mit der Birthday-Cashback-Aktion habe ich tatsächlich noch ein paar hundert Euro frisch überwiesen – nicht weil ich Esketit zum Kernportfolio machen will, sondern weil 13 % Zinsen plus 1,5 % Cashback eine gute Opportunität sind, die man mitnehmen kann. Ausführlichere Einschätzungen zu Plattform, Risiko und meiner aktuellen Positionierung findest du in meinen Esketit Erfahrungen.
Esketit ist keine Plattform für blinde Zuversicht (gut welche P2P Plattform ist das schon). Aber die Richtung stimmt auf jeden Fall wieder und wer die Entwicklung mit einer überschaubaren Position begleiten möchte, findet mit 10–14 % Nominalzinsen und der Birthday-Cashback-Aktion gerade einen interessanten Einstiegszeitpunkt.
Den vollständigen Austausch – inklusive unserer Einschätzungen zu Mojo und dem Regulierungsfahrplan – gibt es natürlich wie immer im Podcast.
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(Birthday-Kampagne: 24.–31. März 2026, Primärmarkt EUR, max. 300 € Cashback, Auszahlung bis 14. April 2026.
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Weitere P2P Cafe Folgen und 10in10 P2P Cafe CEO Interviews findest du in der:
P2P Cafe Podcast Übersicht.
Ansonsten gilt:
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Zuletzt aktualisiert am: 26. März 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
Stichtag für die Ausgangsbasis ist der 6. April 2026 (Ende des Tages), gezählt werden Investments inklusive offener Zahlungen. Auch Neukunden starten mit 0 € und können voll teilnehmen.
👉 Details, Stufen und Beispiele findest du auf der Nectaro Aktionsseite.
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