Asterra Village Asterra Estate, Das P2P Cafe asterra p2p Kredite Cafe asterra header

Ein Jahr Asterra: CLT-Häuser, drei Bankkonten und die Lehren aus Ventus

Ein Jahr Asterra Village vor Ort

Ein Jahr Asterra Village, und wir waren zum ersten Mal gemeinsam vor Ort. Lars Wrobbel und ich sind eine gute halbe Stunde außerhalb von Riga über das Gelände marschiert, haben Rohbauten, eine Paddle-Halle und eine CLT-Fabrik gesehen und nebenbei die Leute von Ventus getroffen, die dort ebenfalls zu Gast waren.
Kein Vergnügungstrip, sondern ein Arbeitswochenende bei weit über 30 Grad mit vielen Eindrücken und Informationen, die wir mit euch teilen wollten.

Transparent vorweg: Wir waren eingeladen, die Kosten für Flug und Unterkunft hat Asterra übernommen, und alle unsere Links auf Asterra sind Affiliate-Links. Wir sind beide selbst investiert. Was wir vor Ort erlebt haben, wie Asterra die Lehren aus dem Fall Ventus zieht und was die Ventus-Leute uns zur Restrukturierung erzählt haben, das rollen wir hier auf.

 

In den Shownotes findet ihr die Fakten und Links zu allem, was wir besprechen. Den kompletten Steckbrief, die Konditionen und die laufenden Neuigkeiten zur Plattform findet ihr auf der Asterra-Estate-Erfahrungsseite.

Viel Spaß mit der Folge und den Shownotes:

oder gleich direkt anhören:

Noch mehr Details, vor allem die Zwischentöne, gibt es wie immer im Podcast!

⚠️ Werbung | Risikowarnung
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision.

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Vor Ort bei Asterra Village: ein Jahr Baufortschritt

Asterra Estate ist eine lettische Immobilien-Plattform, die außerhalb von Riga bei Ādaži ein ganzes Dorf aus vorgefertigten Holzhäusern hochzieht und die Bauprojekte über P2P-Kredite finanziert. Zum ersten Geburtstag hat das Team Investoren und Publisher eingeladen. Zugesagt hatten am Ende nur eine Handvoll, und so war es weniger eine Investorenkonferenz als ein Familienfest. Genau das war der Rahmen, in dem wir uns ein Jahr Baufortschritt anschauen konnten.

Ankunft, Lage und eine sehr familiäre Feier bei Asterra

Von Riga aus geht es ein kurzes Stück über die Schnellstraße, dann rein in Wald und ländliche Pisten, und nach einer guten halben Stunde taucht links Asterra Village auf. Aus der Investoren-Perspektive kam mir vieles sofort vertraut vor, die Konzeptfotos von der Website sehen in echt tatsächlich genauso aus. Die Lage ist stark: Wald, Fluss und, ganz ehrlich, die NATO gleich nebenan. Ab und an ein bisschen Geschützfeuer als Akustik, das muss man schon abkönnen. Dafür ist die nächste Stadt Ādaži nur fünf Minuten weg und die Ostsee zwanzig.

Asterra Village Asterra Estate, Das P2P Cafe asterra asterra teich
Asterras Freitzeitgelände

Die Feier war klein, fast ein bisschen gedrückt, null Prunk und null Pomp. Zugesagt hatten wohl rund zehn Investoren, am Ende war genau einer da, dazu Lars und ich. Der Rest waren Freunde, Familie und Bekannte, die Gründer mit Frauen und vielen Kindern. Und ja, auch Toms und Henrijs von Ventus waren mit ihren Familien vor Ort, um die es später noch geht. Statt Hochglanz-Präsentation gab es Schwimmteiche, in denen die Kinder planschten, und eine Paddle-Halle, angeblich die erste im Baltikum und schon zum Start ausgebucht. Nebenan entstehen Seminargebäude und Bistro, damit sich der Freizeitbereich als Eventspace für Firmen vermieten lässt.


CLT-Bauweise: Warum das Asterra Village Dorf so schnell wächst

Das eigentliche Dorf liegt hinter einer Durchgangsstraße, die hier eher als Feldweg durchgeht. In den Rohbauhäusern sieht man gut, warum das so schnell geht und warum es trotzdem weit weg von Pappkartonhütten ist. Die Häuser entstehen aus vorgefertigten CLT-Bauteilen, die im Werk fertig zugeschnitten werden und auf der Baustelle im Grunde nur noch zusammengesetzt und aufgestellt werden. In den Wänden ist alles ausgefräst und vorbereitet, Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, die im Sommer auch kühlt, teils Solar aufs Dach und Batterie dazu. Im Gästehaus haben wir die Kühlung bei 34 Grad direkt zu schätzen gelernt.

Asterra Village Asterra Estate, Das P2P Cafe asterra asterra haus
Fast fertig das Asterra Village Haus

Was hier auffällt: Die Sache ist erstaunlich flexibel. Als für ein geplantes Villen-Projekt plötzlich mehr Bedarf an Wohnungen bestand, haben sie den Plan innerhalb von Minuten umgeworfen. Das ging deshalb so schnell, weil sie das bestehende Baufenster nicht verändert haben und es innerhalb dessen keine großen Neugenehmigungen brauchte. Genauso pragmatisch, wie man so etwas angehen sollte. Rund acht Häuser sind fertig oder fast fertig, den aktuellen Bauplan mit reservierten und verkauften Einheiten kann man auf der Village-Website live verfolgen.

CLT kurz erklärt: Brettsperrholz, Brandschutz, Raumklima
CLT (Cross Laminated Timber, deutsch Brettsperrholz) ist ein Massivholzbaustoff aus mehreren kreuzweise verleimten Holzlagen. Jede Lage liegt um 90 Grad gedreht zur vorherigen, dadurch trägt die Platte in beide Richtungen gleichmäßig, ganz ohne zusätzliche Tragkonstruktion.

Beim Brandschutz überrascht Holz die meisten: Es verkohlt an der Oberfläche, und genau diese Kohleschicht verlangsamt den weiteren Abbrand. Das Tragverhalten bleibt kalkulierbar, eine 12 cm dicke CLT-Wand hält 90 Minuten stand. Ein Stahlträger ist im Ernstfall oft schneller durch und knickt weg. Beim Raumklima nimmt unversiegeltes Holz Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, und verbautes Holz ist obendrein ein hervorragender CO₂-Speicher.

Asterra Village Asterra Estate, Das P2P Cafe asterra clt aussen
CLT Fabrik wird langsam fertig

Was Asterra aus dem Fall Ventus gelernt hat

Natürlich wurde auch über die BaFin gesprochen, schließlich hängt der Fall Ventus über dem ganzen Segment. Unsere Frage: Wie stellt ihr sicher, dass euch das nicht genauso passiert? Der erste Schritt ist erledigt, das Vertragswesen wurde angepasst, über 90 Prozent der Anleger haben die neue Version schon angenommen. Parallel laufen Prüfungen mit deutschen Anwälten, die zwei Dinge durchleuchten: welche Lizenzform überhaupt zum Geschäftsmodell passt, wobei eine ECSP-Lizenz nach eigener Einschätzung schon ausgeschlossen ist, und die Kernfrage, ob die Vertragsstruktur wie bei Ventus als erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft eingestuft werden könnte.

Ganz praktisch haben sie beim Thema Kundengelder schon reagiert. Die liegen getrennt vom Firmenvermögen auf einem eigenen Konto und sind über mindestens drei verschiedene Banken verteilt, damit man nicht von einem einzigen Institut abhängig ist. Einen echten Treuhänder oder Zahlungsdienstleister gibt es dafür bislang nicht, das verwalten sie selbst. Ich habe diese Regulierungsfragen übrigens nicht nur Asterra gestellt, sondern vielen unregulierten Plattformen, und arbeite die Antworten in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag auf. Asterra ist dabei gut im Mittelfeld, das Problem ist erkannt.

Der beruhigende Teil ist für mich die Substanz dahinter. Asterra hat eine Kreditlinie von rund 3 Mio. Euro, und die Bautätigkeit lässt sich flexibel hoch- und runterfahren. Ein Haus kostet zwischen 300.000 und 400.000 Euro, kalkulierbare Summen, man muss ja nicht zehn parallel bauen. Und ein Haus bekomme ich deutlich leichter verkauft als ein Kraftwerk. Lars ergänzte, dass die Banken den Fortschritt inzwischen real sehen und über Capitalia bei Bedarf noch ein weiterer Finanzierungskanal offenstünde. Mein Sorgenbarometer ist nach dem Besuch jedenfalls gesunken, ich habe nichts auf dem Zweitmarkt eingestellt und behalte meine Position.

Mehr zu Asterra Estate
Den vollständigen Steckbrief, die aktuellen Konditionen und alle laufenden Neuigkeiten pflege ich auf der Asterra-Estate-Erfahrungsseite. Neukunden bekommen aktuell über meinen Partnerlink für 90 Tage 1 % Cashback auf ihre Investments.

Die Ventus-Gespräche: Restrukturierung statt Insolvenz

Man kommt um Ventus nicht herum, und das wollten wir auch gar nicht. Toms und Henrijs waren mit ihren Familien auf dem Fest, am Sonntag rief dann noch Janis Timma an, weil er Redebedarf hatte. Ein persönlicher Eindruck vorweg: Die Leute, die wir dort getroffen haben, wirkten stark in der Gesellschaft verwurzelt, mit teils vier noch schulpflichtigen Kindern vor Ort. Ich finde es irritierend, wenn dann von Postkarten aus der Südsee geredet wird, in die sich jemand absetzen will, und noch geschmackloser, wenn Führerbunker-Parodien rausgehauen werden.
Was das für ein Framing ist, frage ich mich schon. Das ist meine Wahrnehmung aus diesem einen Treffen, mehr nicht, und wie belastbar der Eindruck ist, muss die Zeit zeigen.

Wer von Ventus vor Ort war und wie der Verkauf laufen soll

Alles Folgende ist die Darstellung der Beteiligten, nicht unsere Meinung und von uns nicht überprüfbar.
Sie alle sind überzeugt, dass mit einer sauber laufenden Restrukturierung nicht nur die Einlagen, sondern sogar die Zinsen rückzahlbar wären. Das Portfolio soll dafür in Segmente zerschnitten werden, Heat, Wind und Solar haben unterschiedliche Verkaufszyklen. Ein Verkauf läuft nicht so, dass jemand eine Million bar auf den Tisch legt, sondern gestaffelt in Raten über grob zwei bis drei Jahre. Der gute Punkt dabei: Die Kraftwerke liefern in der Zwischenzeit einen laufenden Cashflow, der ebenfalls für Rückzahlungen genutzt werden kann. Genau der würde in einer Insolvenz wegfallen.

Eine Umfrage unter den Anlegern zeigte, dass die Interessen auseinandergehen: Manche wollen früher raus und nehmen dafür einen Abschlag in Kauf, andere warten länger und wollen die Zinsen mitnehmen. Das schafft eventuell Spielraum, einen Teil früher auszuzahlen. Die dokumentierte Chronologie und jede neue Meldung zum Verfahren stehen wie immer auf der Ventus-Energy-Erfahrungsseite, mit Timeline und den aktuellen Updates ganz oben.


Warum ich eher zur Restrukturierung tendiere bei Ventus

Ich habe dort auch mein persönliches Interesse als Investor vertreten. Mir wäre eine sauber durchgeführte Restrukturierung lieber als eine Insolvenz, verbunden mit dem Wunsch, so früh wie möglich Geld auszukehren, sei es aus dem Cashflow oder sobald Teilverkäufe realisiert sind. Ob die Kraftwerke im Buchwert zu optimistisch angesetzt wurden, weiß ich schlicht nicht, dazu habe ich Stimmen für und wider gelesen. Und ob am Ende alles so stimmt, wie es uns dargestellt wurde, kann ich von außen nicht beurteilen, das wird sich erst mit den ersten realen Verkaufspreisen zeigen. Mein Eindruck aus dem Gespräch ist das eine, nur die Fakten müssen diesen dann auch noch bestätigen.

Was mich an der Insolvenz stört, sehe ich gerade deutlich bei Lenndy: Da verdienen am Ende vor allem andere. Das Verfahren wird in die Länge gezogen, die ganze Zeit fallen Verwaltergebühren an, in einem größeren Fall schnell ein paar Millionen, weil ein ganzes Team jede Rechnung prüft. Zwischenzahlungen gibt es keine, ausgezahlt wird ganz am Schluss, bei Lenndy gabs bis heute noch keinen Cent.
Lars kann das aus der Coinloan-Insolvenz bestätigen, dort gab es am Ende rund 40 Prozent zurück, aber eben erst ganz am Ende und in ziemlichem Chaos. Als Anleger fühle ich mich in so einem Verfahren nicht besonders geschützt. Wie es bei Ventus ausgeht, ist offen, und ein Totalverlust bleibt bei einem High-Risk-Investment immer möglich.

Niemand arbeitet für Luft, und die wenigsten für Liebe. Es gibt bei so einem Fall nie nur Schwarz-Weiß.

Halten wir fest: Asterra hat mich vor Ort mit echter Substanz überzeugt, bei Ventus bleibt es die spannende, offene Frage, ob bald die ganze Geschichte rauskommt. Es gibt eben nie nur zwei Seiten der Medaille, sondern meist mehr. Alle Zwischentöne, die sich schlecht in einen Absatz pressen lassen, gibt es nur im Podcast.

Ansonsten gilt:

 Abonniert uns bitte bei eurem Lieblingshost und lasst uns auch gerne eine Bewertung auf iTunes, in Spotify und Audible da – ihr wisst ja, damit unterstützt ihr einfach & direkt unsere Arbeit! 

 

Wie seht ihr das, würdet ihr in so einer Lage eher auf die Restrukturierung setzen oder lieber den harten Schnitt? Und wie sicher fühlt ihr euch bei unregulierten Plattformen, die jetzt nachbessern? Meldet euch gerne, wenn ihr auch mal unser Gast sein möchtet.
Lust auf mehr, alle P2P Cafe Folgen im Überblick…

Haftungsausschluss & Interessenkonflikt
Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game".

Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar.

Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.

Indemo Afterparty Cashback – bis zu 5% im Juli (Top 3: bis 7%!)
Die Geburtstagsparty geht weiter: 3% ab 10 €, 4% ab 1.000 € und 5% ab 3.000 € Cashback – den ganzen Juli. Neu dazu: eine Top-Investor-Competition bis 31.08., bei der die drei aktivsten Anleger 6–7% Cashback abräumen.

👉 Über meinen Indemo Link gibt es zusätzlich 0,5% reguläres Cashback.
Du kennst die besicherte Forderungsplattform noch nicht? Dann lies meine Indemo Erfahrungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert