Liquidität bei P2P-Krediten: Wer zahlt dich aus, wenn alle gleichzeitig raus wollen?
Wer bei P2P-Krediten über Liquidität spricht, meint fast immer dieselben vier Produkte: Bondora Go & Grow, Monefit SmartSaver, Modena und seit April 2026 auch Twino Flexi. Diese habe ich mir im großen Vergleich der P2P Tagesgeld Alternativen einzeln vorgenommen, mit Steckbriefen, Geschäftszahlen und meiner eigenen Aufteilung.
Nur ist das eben nur der eine Teil, der P2P Liquidität der in konkrete Produkte gegossen wurde. Denn Liquidität entsteht bei P2P an mindestens fünf verschiedenen Stellen, und nur wenige davon tragen ein Produkt-Stempel. So gibt es noch den Zweitmarkt, das sogenannte Early Exit, interne Umschichtung und andere Spielarten. Und dann noch den Weg, den keine Plattform bewirbt, weil man ihn nicht so schillernd verkaufen kann: die schlichten Rückflüsse aus Tilgung und Zins.
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Um was geht es heute?
Die Frage in diesem Artikel ist daher eine andere als im Tagesgeld-Vergleich. Dort ging es darum, wie viel Rendite gegenüber dem Sparkonto herausspringt. Heute geht es mehr um die Funktionsweise dahinter und vor allem auch den Punkt: Wer zahlt dich eigentlich aus, wenn viele gleichzeitig ihr Geld wollen?
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Zwei Spielarten von Liquidität bei P2P Krediten
Der wichtigste Unterschied im ganzen Liquiditätsthema lässt sich in einem Satz sagen.
Bei der einen Sorte managt die Plattform selbst, ob du dein Geld bekommst. Bei der anderen entscheidet das die Nachfrage von anderen Investoren.
Bondora, Monefit und Modena gehören zur ersten Sorte. Deine Auszahlung kommt dort nicht aus deinen Krediten, sondern aus einem gemeinsamen Topf, gespeist aus Rückzahlungen, Zinsen und aus dem Geld, das andere gerade einzahlen. Du hast also keinen direkten Draht zu einzelnen Krediten, sondern einen Anspruch gegen die Plattform. Genau genommen vergibst du da keine P2P-Kredite, sondern einen Geschäftskredit an die Plattform.
Schlimm ist das natürlich nicht, es ist nur etwas anderes, als die meisten denken.
Zweitmarkt und Early Exit gehören zur zweiten Sorte. Da hilft dir kein Puffer und keine Plattform-Bilanz, sondern nur jemand, der gerade kaufen beziehungsweise keine Zinsen auszahlen will. Twino Flexi sieht auf den ersten Blick aus wie die zweite Sorte, gehört aber viel eher in die erste, und warum, dazu später mehr.
| Weg | Wovon die Auszahlung abhängt | Beispiele |
|---|---|---|
| Pool-Produkt | Rückflüsse plus frisches Geld, gesteuert von der Plattform | Bondora Go & Grow, Monefit SmartSaver, Modena, Twino Flexi |
| Zweitmarkt | Ein anderer Investor muss kaufen wollen | Mintos, Twino, Swaper, PeerBerry |
| Early Exit | Käufer oder Compounding anderer Investoren | Devon, Asterra, Triple Dragon |
| Interne Umschichtung | Ersatzfinanzierung muss verfügbar werden | Lendermarket Auto Invest FLEX, Mintos Core Loans |
| Rückflüsse | Nur davon, dass die Kreditnehmer zahlen | jedes annuitätische Portfolio |
Vier von fünf Wegen brauchen also jemand anderen, der mitspielt. Nur der letzte kommt ohne direkte Gegenpartei aus, und genau dieser wird gerne mal vergessen. Beworben wird er schon gar nicht.
Der Zweitmarkt: liquide, solange jemand kauft
Der Zweitmarkt ist der älteste Liquiditätsweg bei P2P und wird beim Liquiditätsthema gerne unterschätzt. Bei Mintos sind seit dem Start über 446 Millionen Euro darüber gelaufen, rund 85 Prozent der Investoren haben ihn mindestens einmal genutzt. Das ist kein Nischenkanal, sondern gelebte Praxis. Auch bei klassischen P2P-Plattformen wie Finbee oder NeoFinance ist das ein beliebter Weg, um auszusteigen.
Der Verkauf kostet bei Mintos 0,85 Prozent des Transaktionswerts. Bei Twino ist der Zweitmarkt für die klassischen ABS gebührenfrei, und in ruhigen Phasen verkaufst du dort innerhalb von ein, zwei Tagen mit minimalem Abschlag. Aus Anbietersicht ist das kein Entgegenkommen, sondern Eigeninteresse: ein funktionierender Zweitmarkt hält Investoren auf der Plattform.
Allerdings gilt die Rechnung nur, solange die Stimmung gut ist. Als es bei Mintos um die Kredite von Nera Capital eng wurde, waren die zeitweise nicht einmal mit 30 Prozent Abschlag loszuwerden. Zu Corona-Zeiten, als alle an ihr Geld wollten, waren 10 Prozent Abschlag auch für solide Kreditgeber nicht ungewöhnlich.
Wer also den Zweitmarkt fest als Notausgang eingeplant hatte, stand vor einer verschlossenen Tür. Halten wir also fest: Eine Verkaufsgarantie gibt es auf dem Zweitmarkt schlicht nicht, und wer sie erwartet, hat das Instrument falsch verstanden.
Und wie immer ist der Zweitmarkt manchmal sehr asymmetrisch: Kurz nachdem im Sommer eine ältere Twino-Geschichte wieder durchs Netz geisterte, schossen dort die Abschläge auf über 3 Prozent hoch. Für Verkäufer war das ärgerlich. Für mich als Käufer war es die beste Woche des Quartals…
Early Exit: du stehst in einer Warteschlange
Auch der Early Exit ist interessant, vor allem wie er aus Marketing-Sicht beworben wurde und was schließlich passiert ist.
Angeboten wird die Funktion unter anderem bei Devon, Asterra, FF Forest und Triple Dragon. Bei Ventus gab es sie auch, und wie das ausgegangen ist, ist bekannt.
Der Ablauf sieht so aus: Du stellst deinen Anteil in den Early Exit, und erst einmal passiert dasselbe wie am Zweitmarkt. Der Anteil wird anderen Investoren angeboten. Kauft sofort jemand, bist du raus. Kauft niemand, wirst du abgestottert, und zwar aus den laufenden Zinsen sowie aus dem Compounding derjenigen, die ihre Zinsen stehen lassen und daraus neue Anteile am Kredit bekommen. Die kaufen dich also indirekt raus.
Daraus folgt eine Eigenschaft, die man kennen sollte, bevor man sich auf den Early Exit verlässt: Dieser verstärkt sich selbst. Je mehr Investoren gleichzeitig raus wollen, desto weniger Käufer stehen bereit. Und desto mehr Leute schalten ihr Compounding ab, weil sie ihr Geld sehen wollen. Weniger Käufer, weniger Compounding, langsamer für alle. Genau das lässt sich derzeit bei Devon und Asterra beobachten, wo die Ausstiegslisten gut gefüllt sind.
Der Graubereich: Lendermarket FLEX, Mintos Core und Twino Flexi
Drei Produkte sehen von außen ziemlich ähnlich aus, funktionieren aber grundverschieden. Schauen wir sie uns einzeln an.
Lendermarket Auto Invest FLEX
Lendermarket hat gar keinen Zweitmarkt, und trotzdem kommst du bei FLEX vorzeitig raus. Der Mechanismus heißt Ersatzfinanzierung: Jemand anderes rutscht in deinen Kredit nach. Lendermarket schreibt selbst dazu, dass das kein garantiertes Auszahlungsrecht ist, sondern davon abhängt, ob Ersatzfinanzierung verfügbar wird. Die Gebühr liegt bei 3,5 Prozent. Zumindest zuletzt, an den Gebühren schrauben sie gerne immer mal wieder herum.
Aktuell läuft es bei Lendermarket auch rund. Ich hatte dort allerdings schon eine Phase mit Pending Payments erlebt, die sich über Monate hinzogen. Genau so eine Phase zeigt dann, wo das eigentliche Risiko sitzt. Solange jemand nachrückt, ist dir eine Verzögerung im Kredit selbst egal, du bist ja raus. Wenn sich Pendings häufen und deshalb niemand mehr Lust hat einzusteigen, steht dein Ausstieg. Nicht wegen der Kredite. Wegen der Stimmung. Und das kann schnell gehen.
Mintos Core Loans
Bei Mintos kostet ein Core-Loans-Portfolio 0,39 Prozent im Jahr, berechnet auf den täglichen Bestand und monatlich abgerechnet. Steigst du aus, verkauft das System deine Anteile automatisch an andere Investoren im selben Portfolio. Die Zweitmarktgebühr von 0,85 Prozent fällt dabei nicht an, die zahlst du nur beim manuellen Verkauf.
0,39 Prozent klingen nach fast nichts, und im Vergleich zu den Renditeabständen bei den Pool-Produkten sind sie das auch. Der eigentliche Preis steht woanders. Core sammelt für dich alles ein, was in die Kriterien passt, und die reichen beim Mintos Risk Score von 10,0 hinunter bis 3,5. Zur Einordnung, das sind die offiziellen Intervalle:
- 10,0 bis 7,5: geringeres Risiko
- 7,4 bis 4,5: mittleres Risiko
- 4,4 bis 1,0: höheres Risiko
Core greift also bis ins höchste Risikoband hinein. Dafür bekommst du Streuung und musst nichts tun. Nur landest du nach Ausfällen eben nicht bei den gut 10 Prozent, die als Portfolio-Rendite ausgewiesen werden, sondern realistisch eher bei 8. Und ausgefallene Kredite verkauft Core nicht, die bleiben liegen. Für mich sind die Mintos Core Loans leider einfach die Mintos-Resterampe, und mir ist völlig unklar, wieso sie es bis heute nicht schaffen, ein vernünftig kuratiertes Portfolio bereitzustellen, für das es sich dann auch zu zahlen lohnt.
Twino Flexi
Twino Flexi sieht von außen aus wie die beiden anderen, ist es aber nicht. Twino nennt im Risikoabschnitt der Produktseite drei Quellen für deine Auszahlung: Rückzahlungen aus den Krediten, neue Einzahlungen und Sicherheiten des Kreditgebers. Diese dritte Quelle ist der Unterschied, denn dort steht ein Unternehmen dahinter, das einspringt. Bei Lendermarket und bei Mintos Core gibt es das nicht.
Wie ernst Twino die Steuerung nimmt, zeigt die Obergrenze: maximal 10.000 Euro pro Investor, ausdrücklich damit das Produkt stabil bleibt. Eine Plattform, die dein Geld ablehnt, ist im P2P-Umfeld selten genug, um es zu erwähnen. Alte P2P-Hasen kennen das nur von Bondora aus vergangenen Zeiten. Was noch fehlt, ist der Praxistest. Das Modell ist sauber konstruiert, aber es lief bislang durch keine einzige richtig nervöse Marktphase.
Afranga SaveSmart Liquidity
Neu dazugekommen ist ein vierter Kandidat. Afranga hat bei SaveSmart nachträglich einen Teilausstieg eingebaut, obwohl das Produkt eigentlich eine feste Laufzeit hat. Die Konditionen stehen offen auf der Ankündigung: bis zu 30 Prozent der Anlage sind verfügbar, maximal 5.000 Euro pro Auszahlung, mindestens 100 Euro, und 1 Prozent Gebühr.
Bemerkenswert finde ich daran weniger die Gebühr als die Grenzen. 30 Prozent, nicht 100. Wer die Auszahlung im Ernstfall finanziert, schreibt Afranga nicht dazu. Und ob das auch trägt, wenn viele gleichzeitig raus wollen, weiß bislang niemand. Davon ausgehen würde ich nicht.
Was Liquidität kostet: drei Preise statt einem
Kommen wir zu den Kosten. Liquidität kostet Rendite, das weiß jeder. Nur wird der Preis fast nie ausgerechnet, und wenn doch, dann meist gegen den falschen Maßstab.
Üblich ist der Vergleich der 6 Prozent bei Bondora mit den rund 12 Prozent, die es bei Twino oder ViaInvest gibt. Klingt logisch, halte ich trotzdem für zu freundlich gerechnet. Diese 12 Prozent sind eine Schönwetterzahl aus ruhigen Jahren. Ich rechne daher mit 10 Prozent als Grundlage, also mit dem, was bei ordentlicher Streuung über mehrere Plattformen nach Ausfällen und Cash Drag übrig bleiben sollte. Auch diese 10 Prozent sind eher ambitioniert und ganz sicher keine konservative Annahme, wenn ich mir so mein Portfolio über die Jahre anschaue. Und dann darf man die anderen Faktoren eben auch nicht vergessen, wie die Gebühren und die entsprechende Risikokomponente.
Auf dieser Basis wird sichtbar, dass es nicht einen Preis für Liquidität gibt, sondern mindestens drei.
| Preisart | Wo sie anfällt | Größenordnung |
|---|---|---|
| 1. Renditeabstand | Pool-Produkte gegenüber der 10-Prozent-Grundlage | 1,6 bis 4,0 Prozentpunkte |
| 2. Gebühr | Lendermarket FLEX 3,5 %, Afranga SaveSmart 1,0 %, Mintos Zweitmarkt 0,85 %, Mintos Core 0,39 % p. a., Twino Zweitmarkt 0 % | 0 bis 3,5 Prozent |
| 3. Zusätzliches Risiko | wenn die Verfügbarkeit von einem jungen Anbieter oder einem einzigen Kreditgeber kommt | nicht bezifferbar |
Was hier auffällt: Die Gebührenspalte schwankt zwischen null und 3,5 Prozent. Das ist mehr, als der komplette Renditeabstand beim günstigsten Pool-Produkt ausmacht. Wer nur auf die Zinsdifferenz schaut, übersieht die Hälfte der Rechnung.
Der dritte Preis ist der unangenehmste, weil er in keiner Tabelle steht und sich leider auch nicht direkt beziffern lässt. Ein Grundrisiko trägst du auf jeder P2P-Plattform, das ist nichts Besonderes. Gemeint ist der Aufschlag obendrauf: Wenn die bequeme Verfügbarkeit ausgerechnet von einem Anbieter kommt, der erst seit ein paar Monaten am Markt ist, oder von einem einzigen Kreditgeber, der nur noch in einem Markt unterwegs ist, dann bezahlst du sie nicht in Rendite, sondern in Unsicherheit.
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Der Weg ohne Gegenpartei: Tilgung und Zins
Und damit zum Weg, den keine Plattform bewirbt und der gerne mal vergessen wird. Dein Portfolio zahlt dir jeden Monat Geld zurück, ohne dass irgendjemand kaufen muss. Keine Gebühr, keine Warteschlange, kein Abschlag. Klingt banal, geht in der Praxis trotzdem ständig unter.
Bei annuitätischen Krediten steckt in jeder Rate Zins und Tilgung. Wie viel davon im Monat zurückkommt, hängt vor allem an der durchschnittlichen Restlaufzeit. Rechnen wir das einmal durch, mit 10 Prozent Zins und einem Abschlag für Verzug und Ausfälle:
| Portfolio | 6 Monate Restlaufzeit | 12 Monate | 24 Monate |
|---|---|---|---|
| 25.000 € | 3.850 € | 2.000 € | 1.100 € |
| 50.000 € | 7.700 € | 4.000 € | 2.200 € |
| 100.000 € | 15.400 € | 8.100 € | 4.400 € |
| 200.000 € | 30.800 € | 16.100 € | 8.800 € |
Bei einem Portfolio von 100.000 Euro und rund zwölf Monaten Restlaufzeit kommen also grob 8.000 Euro im Monat von allein zurück. Und was ist dafür zu tun? Fast nichts. Auto Invest überall abstellen, und ab da sammelt sich das Geld auf den Konten. Sobald genug beisammen ist, zahlst du aus.
Ganz umsonst ist der Weg trotzdem nicht. Du zahlst hier mit Wartezeit statt mit Rendite, weil das Geld über Wochen tröpfelt und eben nicht auf Knopfdruck da ist. Pünktlich kommt außerdem nicht alles, ein Teil steht immer in Verzug. Was auffällt: Je kürzer die Restlaufzeit, desto größer der monatliche Rückfluss. Kurzläufer sind damit Liquidität, für die du oft kaum Rendite abgibst. Und meine Erfahrung zeigt auch: Die wenigsten Kredite laufen wirklich so lange wie die Ursprungslaufzeit angab, sie kommen früher zurück, sei es durch Buyback oder Umschuldungen. Sprich, es gibt immer viel Bewegung im Portfolio.
Was passiert, wenn viele gleichzeitig raus wollen?
Für die Pool-Produkte gibt es genau einen großen Präzedenzfall. Im Frühjahr 2020 hat Bondora bei Go & Grow die Teilauszahlungen aktiviert, von März bis Juni. Das Geld kam dann nicht am Stück, sondern in Raten, jeden Bankarbeitstag ein Stück, bis der Betrag voll war. Laut Bondora ist das in siebzehn Jahren genau einmal passiert. Die Details dazu stehen im Tagesgeld-Vergleich.
Wichtig ist die Unterscheidung dahinter, und die geht in der Diskussion regelmäßig verloren. Bei Bondora hat 2020 niemand Geld verloren. Es hat länger gedauert, die Beschränkung wurde wieder aufgehoben, fertig. Eine Verzögerung ist kein Ausfall.
Trotzdem steht die Möglichkeit zur Verzögerung bei allen vier Pool-Anbietern in den Bedingungen. Twino schreibt sogar offen hin, dass die Bearbeitung in Krisensituationen länger dauern kann. Das ist keine Fußnote im Kleingedruckten, sondern elementarer Vertragsbestandteil. Keines dieser Produkte ist für einen Bank Run gebaut, und genau deshalb haben alle entsprechende Klauseln eingebaut.
Mein Fazit zur Liquidität bei P2P-Krediten
Nach all den Einschränkungen könnte man meinen, ich würde einen Bogen um diese Produkte machen. Das Gegenteil ist der Fall. Rund 25.000 Euro liegen bei mir über vier Plattformen im liquiden P2P-Bereich, und ich bin damit bislang gut gefahren. Ich nutze sie auch ganz bewusst und gezielt.
Halten wir fest: Die Frage ist gar nicht unbedingt, ob vier Prozentpunkte viel sind. Die Frage ist, ob man sie bewusst zahlt, weil man das Feature benötigt, oder aus Bequemlichkeit. Wer das Geld in den nächsten Monaten wirklich braucht, bekommt für den Aufpreis Ruhe und eine Bedienung, die keinen Aufwand mehr kostet.
Wer es dagegen nur liegen lässt, weil ein Klick angenehmer ist als ein Auto Invest, zahlt bei 10.000 Euro rund 400 Euro im Jahr für genau diese Bequemlichkeit.
Beides ist natürlich völlig in Ordnung. Wissen sollte man nur, welches von beidem man gerade macht und was man dafür eben erhält. Wobei ich mich da selbst nicht immer so verhalte, wie die Vernunft es nahelegen würde 😉
Soweit meine Sicht auf die Liquidität bei P2P-Krediten. Mich interessiert, wie ihr das handhabt: Plant ihr bewusst mit einem der Produkte, verlasst ihr euch auf Zweitmarkt und Early Exit, oder reicht euch das, was ohnehin jeden Monat an Tilgung und Zins zurückkommt?
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Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar.
Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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