Wer eine neue P2P-Plattform mit echtem Konzernhintergrund und attraktiver Verzinsung im Auge hat, sollte sich mal meine Mypeak Erfahrungen anschauen. Die estnische Plattform ist seit Februar 2026 live und finanziert Kredite an die operativen Tochtergesellschaften der Amitours Group, allen voran an Alps2Alps OÜ, einen seit 16 Jahren am Markt etablierten Anbieter für Tourismus im Alpenraum. Die Zinsen liegen bei 14 bis 16 % p. a., abgesichert durch eine Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ.
Bevor ich meine persönlichen Mypeak Erfahrungen, die ersten Investments und mein weiteres Vorgehen teile, gibt es erst den kompletten Plattform-Überblick.
Mypeak Finance 2 % Early-Lender-Aktion plus 1% Bonus für Neukunden
Über meinen Mypeak Link bekommst du 1 % Cashback auf alle Investitionen in den ersten 60 Tagen. Vom 24. April bis 24. Mai 2026 läuft zusätzlich eine 2 % Early-Lender-Aktion. Wer in dieser Phase einsteigt, kassiert beide Boni parallel.
Bevor du auf den Bonus springst, lohnt sich ein zweiter Blick. Beim Geschäftsbericht und bei der Konzernstruktur gibt es das ein oder andere, das man sich genauer anschauen, und ein paar Hintergründe, die man als Anleger kennen sollte. Ich habe diese vor der Veröffentlichung dieses Artikels mit fünf konkreten Fragen an Rihards Sakovics adressiert.
⚠️ Werbung | Risikowarnung Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du dich über diese Links registrierst und investierst, erhalte ich eine Provision. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Die Mypeak Anleitung und Übersicht
Die wichtigsten Mypeak Daten im Steckbrief

Bevor es in die Tiefe geht, gibt es zuerst einmal einen Überblick über die wichtigsten und relevanten Daten der Konzern-Crowdfunding-Plattform Mypeak Finance.
| Gegründet | 2025 (Holding), Plattform live seit Februar 2026 |
| CEO Plattform | Rihards Sakovics (Co-Founder) |
| Founder & Group Owner | Raitis Bullits |
| Reguliert | nein, keine ECSP-, MiFID- oder FCA-Lizenz |
| Firmensitz | Tallinn, Estland (Amitours Holding OÜ, Reg-Nr. 17355055) |
| Sicherheiten | Konzernbürgschaft durch Alps2Alps OÜ |
| Rendite | 14,22 bis 15,11 % nominal (effektiv bis ca. 16,3 % APY durch tägliche Verzinsung) |
| Rückkaufgarantie | nein (Konzernbürgschaft als Sicherheit) |
| Zweitmarkt | nein, Early-Exit-Funktion für 2026 angekündigt |
| Kreditarten | Konzerninterne Kredite an Tochtergesellschaften (Skitransfer-Geschäft, Sommer-Routen, Resort-Accommodation) |
| Mindestanlage | 500 € (Erstinvestment), danach 1 € pro Folgeprojekt |
| Laufzeiten | 12 bis 24 Monate |
| Auszahlung | tägliche Verzinsung, monatliche Auszahlung |
| Invest Strategien | Manuell (kein Auto Invest) |
| Geographischer Fokus | Alpenraum (FR, CH, AT, IT) plus US-Skigebiete (CO, UT) |
| Geschäftsbericht Alps2Alps | 2024 mit uneingeschränktem Vermerk testiert (Audiitorteenuse OÜ) |
| Quellensteuer | keine |
| Neukunden Bonus | 1 % Cashback für 60 Tage + zeitweise 2 % Early-Lender-Aktion |
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Was ist Mypeak Finance?
Mypeak Finance ist die Crowdfunding-Plattform der estnischen Amitours Holding OÜ. Über die Plattform finanzieren wir Anleger Kredite an konzerneigene Tochterunternehmen, allen voran an Alps2Alps OÜ, den operativen Hauptbetrieb der Gruppe.
Alps2Alps ist ein seit 2009 etablierter Anbieter von Skitransfers im Alpenraum mit nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen Kunden seit Gründung und 16 Jahren Markthistorie.
Mypeak ist nicht reguliert, eine ECSP-, MiFID- oder FCA-Lizenz liegt nicht vor. Die Sicherheit besteht aus einer Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ.

Das Besondere am Mypeak-Modell: Anders als bei klassischen P2P-Plattformen finanzierst du hier keinen Pool aus tausenden Kleinkrediten, sondern einzelne Konzernkredite mit konkretem Verwendungszweck. Zu jedem Projekt gibt es einen „One Pager“, der den Einsatz des Kapitals beschreibt, dazu weiterführende Dokumente zum Geschäft des Kreditnehmers. Das Geld der Anleger wird über die Amitours Holding OÜ als Kreditgeber an die jeweilige Tochter weitergereicht. Die Konzernbürgschaft kommt von Alps2Alps OÜ, also einer Schwester der Holding.
Mypeak operiert mit täglicher Verzinsung und monatlicher Auszahlung. Konkret heißt das: Sobald dein Geld in einem Projekt arbeitet, werden die Zinsen täglich auf den investierten Betrag berechnet und akkumulieren bis zum monatlichen Auszahlungstermin auf dein Mypeak-Guthaben. Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Zinssätze, der Nominalzins (z. B. 15,11 %) und der Effektivzins durch den Zinseszins der täglichen Akkumulation (in dem Beispiel rund 16,3 % APY). Wer die ausgezahlten Zinsen direkt wieder in neue Projekte steckt, holt sich den Zinseszins-Effekt zusätzlich ins Portfolio. Einen Auto Invest gibt es nicht, hier wird manuell investiert. Das hat den Vorteil, dass du dir jedes Projekt bewusst anschaust, bevor du Geld einsetzt. Bei der aktuellen Bandbreite, von Sommer-Routen-Ausbau bis zu größeren Resort-Investments, ist das auch wirklich wichtig.
Das Investieren beginnt ab 500 Euro beim ersten Projekt, danach reichen schon 1 Euro pro Folgeprojekt. Die Laufzeiten liegen bei 12 bis 24 Monaten. Eine Early-Exit-Funktion ist für 2026 angekündigt, einen klassischen Zweitmarkt gibt es aktuell nicht. Geographisch deckt die Gruppe den Alpenraum ab, also Frankreich, Schweiz, Österreich und Italien, ergänzt um die US-Skigebiete in Colorado und Utah. Ein Marktfokus, den wir in der deutschsprachigen P2P-Welt sonst nirgendwo finden.
Mypeak Zahlen & Fakten Stand 2026
Da Mypeak Finance erst seit Februar 2026 als Plattform live ist, gibt es noch keine aussagekräftigen Plattform-Statistiken. Die operativen Zahlen, auf die sich die Story stützt, kommen vom Hauptkreditnehmer Alps2Alps OÜ und aus der Konzern-Präsentation der Amitours Group:
- Über 1,63 Millionen Kunden seit Gründung von Alps2Alps
- 393.000+ abgeschlossene Trips
- Operationen in 10 Ländern, präsent in 517 Skiresorts
- 1.520 Fahrer und 7.000+ Fahrzeuge im Netzwerk
- Transfer-Wachstum: 22.454 (2022) → 32.210 (2023) → 49.051 (2024) → 75.000 Forecast (2025)
- Sommer-Geschäft 2025: 15.000+ Transfers, 2026 plus 30 bis 40 % geplant
- Geschäftsmodell: 74 % B2C, 26 % B2B
- Bewertungen: 4,85/5 aus über 4.887 Reviews (Trustpilot, Feefo, Tripadvisor)
Bemerkenswert ist die operative Größe des Hauptkreditnehmers im Verhältnis zur jungen Plattform: Während Mypeak als Finanzierungsschiene nagelneu ist, steht dahinter ein über 16 Jahre etablierter Tourismusanbieter mit substantiellem Bestandsgeschäft. Das ist genau der Charme der Konstruktion, und gleichzeitig die wesentliche Wette: Wir investieren in eine neue Plattform, finanzieren aber ein altes Geschäft.
Wer leitet Mypeak?
Mypeak Finance wird von einem Team mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen geführt. Raitis Bullits ist Founder und Group Owner der Amitours Holding, ein lettischer Unternehmer mit über 30 Jahren Erfahrung im Aufbau und Skalieren globaler Ventures. Er ist außerdem im estnischen Register als wirtschaftlich Berechtigter der Amitours Holding OÜ und von Alps2Alps OÜ eingetragen.
Rihards Sakovics ist Co-Founder und CEO von Mypeak.finance, formal Vorstandsmitglied der MPF Operations OÜ, der Plattform-Betreibergesellschaft. Er bringt 14 Jahre Erfahrung in Fintech und Marketing mit und verantwortet den operativen Tagesbetrieb der Plattform. Artjoms Fokejevs ist CEO und Board-Member von Alps2Alps OÜ, also der wichtigsten Kreditnehmerin, mit 15 Jahren Erfahrung im Management großer Teams. Komplettiert wird die Führungsmannschaft durch Alexandra Khan als Financial Analyst, Marita Bluma als CTO mit 25 Jahren Erfahrung in der Reisebranche und Denis Elkin als CMO mit über 10 Jahren in Growth Marketing.

Die Gruppe operiert über mehrere Gesellschaften in verschiedenen Jurisdiktionen: die Amitours Holding OÜ als estnische Konzernspitze und Kreditgeberin gegenüber den Anlegern, Alps2Alps OÜ als operative Hauptgesellschaft und Garantiegeberin, Amitours London LTD als Markeninhaberin in Großbritannien, Amitours Group SA mit Sitz in Fribourg in der Schweiz sowie die Lora Trans als Flotten-Gesellschaft. Diese verteilte Struktur befindet sich aktuell in einer Restrukturierung, mehr dazu weiter unten in den Strukturfragen.
Die Alps2Alps Geschäftszahlen
Da Mypeak selbst noch keine eigene Geschäftshistorie vorweisen kann, lohnt sich der Blick auf den Hauptkreditnehmer Alps2Alps OÜ. Der Geschäftsbericht 2024 ist seit Februar 2026 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der estnischen Wirtschaftsprüferin Kersti Soodla testiert (Audiitorteenuse OÜ, Tegevusloa-Nr. 73).
| Jahr | Umsatz | Operatives Ergebnis | Net Profit |
|---|---|---|---|
| 2022 | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | +33 Tsd. € |
| 2023 | 906 Tsd. € | +128 Tsd. € (14 % Marge) | +128 Tsd. € |
| 2024 | 13,83 Mio. € (+1.426 %) | +1,11 Mio. € (8 % Marge) | +1,17 Mio. € |
| 2025 H1 | 19,51 Mio. € | +1,80 Mio. € | +551 Tsd. € (Halbjahr) |
Die Entwicklung ist beachtlich. Von einem winzigen Start mit 906.000 Euro Umsatz 2023 hat sich Alps2Alps innerhalb eines Jahres auf 13,8 Millionen Euro mehr als ver-15-facht, im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits 19,5 Millionen Euro umgesetzt. Auch das Ergebnis ist über die letzten drei Jahre durchgängig positiv, mit einer operativen Marge zwischen 8 und 14 %. Eigenkapital zum 30.06.2025: 1,71 Mio. Euro. Die geographische Konzentration ist allerdings deutlich, 99 % des 2024er Umsatzes kommen aus dem UK und aus Israel, wobei das UK den Hauptanteil stellt.
Was bei einer ersten Lektüre des Berichts auffällt und was Anleger wissen sollten, betrifft die Konzernverflechtung: Rund 80 % des 2024er Umsatzes wurden mit nahestehenden Unternehmen gemacht, dazu kommen Käufe von nahestehenden Gesellschaften in Höhe von 8,5 Mio. Euro. Diese Zahlen sind wichtig für die Beurteilung der Garantie-Substanz und werden in den Strukturfragen weiter unten von Rihards Sakovics direkt eingeordnet.
Mypeak Erfahrungen: 5 Strukturfragen, die ich vorab geklärt habe
Beim Durchgehen des Geschäftsberichts und beim Blick in die öffentlichen Register sind mir fünf Punkte aufgefallen, die jeder Anleger vor einem Mypeak-Investment kennen sollte. Es geht um den Stand des 2024er Geschäftsberichts, die laufende Restrukturierung der Konzernstruktur, die Verflechtung von Alps2Alps mit den Konzernschwestern, einen Blick auf den Hintergrund von Founder Raitis Bullits sowie die formale Position von Plattform-CEO Rihards Sakovics. Statt darüber im stillen Kämmerlein zu spekulieren, habe ich Rihards die Punkte vorgelegt und um eine schriftliche Einordnung gebeten. Seine Antworten kommen jeweils im passenden Unterabschnitt zu Wort.
1. Offene Auditor-Anmerkungen im 2024er Geschäftsbericht
Das in der Community herumgereichte PDF des Alps2Alps-Jahresabschlusses 2024 enthielt mehrere handschriftliche Bemerkungen am Rand, die offenbar nicht entfernt wurden, bevor das Dokument verteilt wurde. Konkret betrafen sie drei Stellen: die Klassifizierung der Erlöse als Vermittlungsleistung versus reine Personenbeförderung, die Verbuchung von Lieferanten-Anzahlungen unter „Vorräte“ statt „Anzahlungen“, und die wichtigste in Anlage 12 (nahestehende Unternehmen), wo der Wirtschaftsprüfer notiert hatte, dass ihm „keine korrekte Liste der nahestehenden Personen vorliegt“ und er entsprechend nicht beurteilen könne, ob die Anlage vollständig sei.
Auf meine Nachfrage hat Rihards die Sache aufgeklärt:
Ich habe mir die finale Version selbst angeschaut. Sie ist am 11. Februar 2026 abgeschlossen, am 16. Februar von Alps2Alps-Vorstand Artjoms Fokejevs digital unterzeichnet und am 17. Februar von der estnischen Wirtschaftsprüferin Kersti Soodla mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Alle drei vom Auditor markierten Punkte sind in der finalen Version sauber korrigiert: Die Erlöse erscheinen jetzt als Personenbeförderung, die Lieferanten-Anzahlungen sind unter den richtigen Posten gewandert, und Anlage 12 ist um zusätzliche Konzernbeziehungen ergänzt. Ein „clean opinion“ einer zertifizierten Wirtschaftsprüferin ist tatsächlich substanzieller als das, was vorher kursiert ist. Damit ist dieser Punkt aus meiner Sicht abgeschlossen.
Wer trotzdem ein Haar in der Suppe sucht, findet eines: Das Stammkapital von 2.500 Euro ist laut Bilanz weiterhin nicht eingezahlt („Sissemaksmata osakapital -2.500“). In Estland ist das bei kleinen OÜs gängige Praxis, juristisch unproblematisch und mit der wirtschaftlichen Substanz der Plattform null verbunden. 2024 war das nicht eingezahlt. Nur wenn man dann noch mal nachfragt, dann bekommt man auch die Antwort, dass dies 2025 bereits gezahlt wurde und dann auch in dem 2025‑Report auftauchen wird. Also auch das ist wohl erledigt.
2. Konzernstruktur und angekündigte Restrukturierung
Die Amitours-Gruppe besteht aus mehreren Gesellschaften in verschiedenen Jurisdiktionen. Die estnischen Einheiten Amitours Holding OÜ und Alps2Alps OÜ tragen die Verbindlichkeiten gegenüber den Anlegern. Die operativen Werte (Marke, Domain mypeak.finance, Kundenverträge, IT-Infrastruktur) lagen bisher bei Amitours London LTD in Großbritannien und Amitours Group SA mit Sitz in Fribourg in der Schweiz. Soweit aus den öffentlichen Registern erkennbar, gab es bisher keine Kreuzgarantien aus den UK- oder Schweiz-Einheiten an die Anleger.
Was hier auffiel: Wenn die estnische Garantiegeber-Sphäre in eine Schieflage gerät, hätten Anleger kein direktes Klagerecht gegen die Einheiten, in denen die eigentlichen Vermögenswerte liegen. Sakovics hatte in einem Telegram-Statement vom 26. Februar 2026 angekündigt, dass Amitours London LTD zur Tochter von Alps2Alps OÜ werden soll und die Garantiestruktur „überprüft“ wird, möglicherweise mit zusätzlichen Garantien aus den UK- und Schweiz-Einheiten. Eine sinnvolle Korrektur, allerdings nicht in einem Schritt zu vollziehen.
Auf meine Nachfrage zum aktuellen Stand:
Meine Einordnung dazu: Der Schritt mit Amitours London ist tatsächlich vollzogen, das ist verifizierbar. Die Schweiz-Integration läuft, die Garantieerweiterung ist explizit auf „nach Abschluss der Restrukturierung“ verschoben. Wer heute investiert, profitiert also noch nicht von einer erweiterten Garantie. Wer die Plattform größer bestücken will, kann beobachten, wann die Schweiz-Integration und die zusätzlichen Garantien tatsächlich vollzogen sind, und seine Allokation ein Stück weit daran festmachen. Ein bis zwei Monate sind ein konkreter Zeitrahmen, an dem man Sakovics messen kann.
3. Konzernumsatz, Garantiegeber, Substanz
Hier wird es betriebswirtschaftlich interessant. Anlage 12 des 2024er Geschäftsberichts zeigt: Von den 13,8 Mio Euro Umsatz der Alps2Alps OÜ gingen rund 11,1 Mio Euro an „nahestehende Unternehmen“, also an Konzernschwestern. Das sind ungefähr 80 % des Umsatzes. Auf der Einkaufsseite stehen 8,5 Mio Euro Käufe von nahestehenden Unternehmen. In den Forderungen ist die Konzentration noch deutlicher: 3,95 Mio Euro der insgesamt 4,33 Mio Euro Forderungen, also rund 81 %, sind Forderungen gegen die eigene Konzernfamilie.
Was bedeutet das für uns Anleger? Die Garantie für unsere Mypeak-Kredite kommt von Alps2Alps OÜ. Damit diese Garantie wirtschaftlich substanziell ist, muss Alps2Alps OÜ in einer Krise tatsächlich auf eigenen Beinen stehen können. Wenn aber 80 % der Erlöse mit der eigenen Konzernfamilie gemacht werden, sieht das auf den ersten Blick weniger nach unabhängigem Garantiegeber aus und mehr nach Pass-Through-Einheit innerhalb der Gruppe. Genau diesen Punkt habe ich Rihards vorgelegt, und seine Antwort ändert die Einordnung.

Sakovics erklärt, dass die Gruppe in drei spezialisierten Funktionen organisiert ist: Amitours UK übernimmt den Vertrieb und nimmt die direkten B2C-Kundenzahlungen an, Alps2Alps OÜ Estland ist die Tech- und Management-Einheit, also Buchungssoftware und Dispatching, und Lora Trans ist als Flottengesellschaft für die physischen Assets zuständig, also Fahrzeuge und Fahrer in den Alpen. Weil jede Einheit eine eigene operative Funktion hat, fließt das Geld zwangsläufig zwischen ihnen hin und her, vom UK-Vertrieb über das estnische Management zur Lora-Trans-Flotte. Das Transfer-Pricing folge laut Sakovics internationalen Standards.
Was es zu beachten gilt: Die Erklärung ist betriebswirtschaftlich plausibel. Konzerne mit funktionaler Aufteilung haben zwangsläufig hohe Intercompany-Volumina.
Was die Antwort nicht auflöst, ist die Konsequenz für die Garantie-Substanz. Auch bei korrektem Transfer-Pricing bleibt Alps2Alps OÜ wirtschaftlich davon abhängig, dass die anderen Konzerneinheiten zahlen und liefern.
Bei einer Schieflage einer der Schwestergesellschaften reißt es Alps2Alps mit. Eine klassische Konzerngarantie funktioniert besser, wenn der Garantiegeber ein eigenständiges Standbein neben dem Kreditnehmer hat. Hier sind Garantiegeber und Kreditnehmer in derselben Wirtschaftseinheit unterwegs.
Sakovics‘ Antwort entkräftet den groben Vorwurf „da fließt Geld raus“ und liefert eine glaubhafte funktionale Begründung. Sie ändert allerdings nichts daran, dass die Garantie-Substanz an der Gesamtgesundheit der Gruppe hängt. Das ist nicht ungewöhnlich für Konzern-Setups dieser Art und kein K.-o.-Kriterium, gehört aber in die Risikorechnung.
4. Hintergrund von Raitis Bullits
Den heikelsten Punkt zum Schluss. Im estnischen e-Äriregister ist Raitis Bullits mit der Personenkennzahl 110169-11858 als wirtschaftlich Berechtigter von Amitours Holding OÜ und Alps2Alps OÜ eingetragen. Dieselbe Personenkennzahl wurde in einer öffentlich zugänglichen Recherche mit einem Urteil des Riga Regional Court aus dem Jahr 2007 in Verbindung gebracht. Damals ging es um Steuerdelikte, Urkundenfälschung und Geldwäsche bei der lettischen SIA „INT Latvija“.
Ich habe Rihards gefragt, wie die Gruppe diese Vorgeschichte einordnet. Seine Antwort, in den entscheidenden Punkten:
Eine substanzielle Antwort. Kein es „war alles ein Missverständnis“, sondern eine klare Bestätigung des Sachverhalts. Aber er stellt auch klar, dass die Sache rechtskräftig abgeschlossen ist. Das Urteil ist 19 Jahre her, eine öffentliche Gegendarstellung war nie nötig.
Die Sache ist rechtskräftig erledigt, das ist 19 Jahre her. Trotzdem gehört es zur Einordnung dazu, weil hinter Mypeak ein Plattform-Konzern mit nur einem wirtschaftlich Berechtigten steht, das muss jeder für sich bewerten. Mir reicht das, was ich heute operativ und strukturell sehe, um eben selbst einzusteigen.
5. Sakovics‘ formale Position und Geschäftsführer-Haftung
Auf der Mypeak-Website ist Rihards Sakovics als Co-Founder und CEO ausgewiesen. In den öffentlichen Registern (estnisches e-Äriregister, britisches Companies House, Schweizer Zefix) tauchte der Name allerdings in keiner Vorstands-, Direktoren- oder Zeichnungsbefugten-Funktion einer Gruppengesellschaft auf. Eingetragen waren dort Bullits selbst (über die Holding und in der Schweiz) und Artjoms Fokejevs als Board-Mitglied von Alps2Alps OÜ. Eine „Co-Founder und CEO“-Bezeichnung kann sich durchaus auf eine operative Rolle beziehen, ist also nicht zwingend ein Problem. Trotzdem wollte ich wissen, wer im Ernstfall die Geschäftsführer-Haftung trägt.
Damit ist die formale Aufteilung klar: MPF Operations OÜ ist die Plattform-Betreibergesellschaft, Sakovics führt operativ und sitzt dort im Vorstand (steht auch im Register). Die juristische Geschäftsführer-Haftung für die beiden Anleger-relevanten Einheiten (Holding und Alps2Alps) liegt bei Bullits und Fokejevs. Der letzte Halbsatz deutet an, dass Sakovics in der laufenden Restrukturierung möglicherweise breitere Holding-Funktionen übernimmt, ein Punkt, den man im Hinterkopf haben kann, wenn die Schweiz-Integration im Sommer abgeschlossen ist.
Die Mypeak Anmeldung und der Bonus
Die Registrierung bei Mypeak ist einfach gehalten und in wenigen Minuten erledigt. Anders als bei ECSP-regulierten Plattformen wie InRento oder Capitalia gibt es keinen verpflichtenden Eignungstest und keine Drittkonten-Lösung über Paysera oder Mangopay. Schritt für Schritt:
Registrierung starten
Klicke auf „Sign Up“ auf der Mypeak-Startseite. Du kannst dich aktuell als natürliche Person anmelden, eine Anmeldung mit Firmenkonto soll laut Plattform im Lauf des Jahres 2026 möglich werden.
Persönliche Daten ergänzen
Du gibst E-Mail-Adresse, Passwort und deine persönlichen Daten ein. Mypeak ist aktuell für EWR-Bürger ab 18 Jahren zugänglich, du brauchst einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Identifizierung abschließen
Die Online-Identifizierung läuft direkt über die Plattform. Bei mir hat das vom Klick bis zum freigeschalteten Konto unter zehn Minuten gedauert.
Einzahlen per SEPA
Geld einzahlen geht klassisch per SEPA-Überweisung. Die Konto-Daten siehst du im Dashboard. Die erste Einzahlung muss zwingend von einem auf deinen Namen laufenden Konto kommen, das wird verifiziert und ist dann auch das Konto, auf das später ausgezahlt wird. Eine Einzahlung über Wise oder Revolut ist möglich und meist schneller als die normale SEPA-Buchung.
Investieren
Sobald das Geld da ist, steht es sofort für Investments zur Verfügung. Über den Menüpunkt „Loan Requests“ siehst du alle aktuell offenen Projekte. Mindestinvest beim ersten Projekt: 500 Euro, danach reichen 1 Euro pro Folgeprojekt.
Über meinen Mypeak Link bekommst du als Neukunde 1 % Cashback auf alle Investments in den ersten 60 Tagen. Vom 24. April bis 24. Mai 2026 läuft zusätzlich eine 2 % Early-Lender-Aktion, beide Boni werden parallel ausgezahlt.
Um bei Mypeak zu investieren, musst du mindestens 18 Jahre alt und EWR-Bürger sein. Die Mindestanlage liegt bei 500 Euro für das erste Projekt, danach reichen 1 Euro pro Folgeprojekt, was die Diversifikation problemlos macht, sobald das erste Investment durch ist. Anders als bei InRento oder Profitus gibt es allerdings keine Kontentrennung über einen lizenzierten Zahlungsdienstleister, dein Geld liegt direkt bei der Plattform.
Investieren bei Mypeak
Wie investierst du bei Mypeak in Konzernkredite, was gibt es zu beachten und welche Optionen hast du? Anders als bei Pool-basierten Plattformen wie Bondora oder Monefit wählst du bei Mypeak einzelne Projekte gezielt aus. Einen Auto Invest gibt es nicht.
Ich selbst bin aktuell mit rund 1.000 Euro auf Mypeak investiert, verteilt auf zwei Projekte zu je 500 Euro.

Anlegen auf dem Erstmarkt bei Mypeak
Aktuell ist der Erstmarkt der einzige Weg, in Mypeak-Projekte zu investieren. Hier siehst du alle aktuell zur Finanzierung stehenden Tranchen. Zu jedem Projekt bekommst du umfangreiche Details:
- Einen One Pager mit konkretem Verwendungszweck des Kapitals
- Erwartete Rendite als Nominalzins und APY (durch tägliche Verzinsung)
- Details zur Sicherheit, also der Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ
- Den Kreditnehmer als konkrete Tochtergesellschaft (z. B. Alps2Alps OÜ direkt)
- Laufzeit (typischerweise 12 bis 24 Monate)
- Den Geschäftsbericht der Kreditnehmerin als PDF zum Download
Was du wissen solltest: Die Plattform ist gerade gestartet, das Angebot an offenen Tranchen ist deshalb noch überschaubar. Das wird sich mit zunehmendem Wachstum ändern, aktuell ist die Auswahl aber begrenzt. Die Funding-Periode liegt bei sieben Tagen.
Einen Zweitmarkt gibt es bei Mypeak aktuell nicht. Eine Early-Exit-Funktion ist innerhalb der ersten sechs Monate nach Plattformstart angekündigt, Details dazu sind aber bislang nicht öffentlich. Bei Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten ist das verkraftbar, allerdings sollte man wissen, dass das Kapital bis Laufzeitende gebunden ist, wenn die Early-Exit-Funktion bis dahin nicht kommt.
Die Mypeak Gebühren
Für Anleger fallen bei Mypeak grundsätzlich keine Gebühren an, weder für Kontoführung, Einzahlung, Investieren noch Auszahlung. Auszahlungen sind ab 50 Euro möglich. Die Plattform finanziert sich über Vermittlungsgebühren, die die Tochtergesellschaften an die Holding zahlen, also indirekt aus dem Konzerncashflow. Aus Anlegersicht ist das ein einfaches Modell ohne versteckte Kosten.
Das Steuer-Thema bei Mypeak
Bei Mypeak fällt keine Quellensteuer an, anders als bei den meisten baltischen Plattformen wie InRento oder Capitalia. Die Zinserträge versteuerst du in Deutschland regulär als Kapitalerträge mit der Kapitalertragsteuer (25 %) plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, also je nach Konstellation rund 26,38 bis 27,99 %. Eine offizielle Steuerbescheinigung gibt es noch nicht, du erhältst aber einen herunterladbaren Kontoauszug, der die Erträge dokumentiert und für die Anlage KAP der Steuererklärung ausreicht.
Das Mypeak Kreditportfolio – In was investierst du eigentlich?
Schauen wir uns an, welche Projekte auf Mypeak angeboten werden und was sie auszeichnet.
Die Kreditnehmer sind ausschließlich Tochtergesellschaften der Amitours Holding, also keine externen Unternehmen. Das ist der zentrale Unterschied zu klassischen P2B-Plattformen wie Capitalia oder Debitum: Du finanzierst hier nicht den Mittelstand allgemein, sondern gezielt das operative Geschäft der Amitours-Gruppe. Die Verwendungszwecke gliedern sich aktuell in vier Kategorien:
- Mountain Mobility – Finanzierung von Flottenwachstum und Skitransfer-Infrastruktur (Hauptanteil)
- Services & Technology – Skalierbare Mountain-Travel-Technik, Bulk-Skipass-Beschaffung, Buchungs- und Distribution-Systeme
- Resort Accommodations – Strategische Finanzierung von Unterkunfts-Projekten und saisonalen Vermietungen im Alpenraum
- Equipment Rental – Ski- und Outdoor-Ausrüstungs-Equipment mit wiederkehrenden Wintersaison-Erlösen
Beispielprojekt: Alps2Alps Summer Routes #8
Um das Ganze greifbarer zu machen, ein konkretes Beispiel: Das Projekt Alps2Alps Summer Routes #8 ist eine der Tranchen, in die ich selbst investiert bin. Finanziert wird der Ausbau des Sommer-Transfer-Geschäfts in den vier Alpenländern Frankreich, Schweiz, Österreich und Italien.

| Kreditnehmer | Amitours Holding OÜ (über Mypeak.finance) |
| Endkreditnehmer | Alps2Alps OÜ (Tochter) |
| Sicherheit | Konzernbürgschaft (Corporate Guarantee) von Alps2Alps OÜ |
| Programm-Volumen | 450.000 Euro (in Tranchen ausgegeben) |
| Mindestinvest | 500 Euro (Erstinvestor), 1 Euro (mit aktivem Kredit) |
| Funding-Periode | 7 Tage |
| Verwendungszweck | Sommer-Routen-Ausbau (FR, CH, AT, IT) plus Customer Acquisition über Digital Marketing und Booking-Partner |
| Wachstumsziel 2026 | 30 bis 40 % mehr Sommer-Transfers (Basis: 15.000+ in 2025) |
| Verzinsung | tägliche Akkumulation, monatliche Auszahlung |
Der Hintergrund: Alps2Alps‘ Kerngeschäft sind Wintertransfers in Skigebiete, ein klassisch saisonales Modell mit Schwerpunkt November bis April. Die Sommer-Routen sollen genau diese Saisonalität abfedern, indem die bestehende Infrastruktur (Fahrzeuge, Fahrer, Buchungssystem, Resort-Beziehungen) auch in den Sommermonaten ausgelastet wird. Sommerliche Nachfrage entsteht durch Wandertourismus, Cycling-Events, Outdoor-Festivals und allgemeines Freizeitreisen in den Alpen. Das ist betriebswirtschaftlich sinnvoll und ein nachvollziehbarer Wachstumspfad: Asset-Auslastung steigern statt neue Assets aufbauen.
Was es zu beachten gilt:
Die Konzernbürgschaft hängt an der Substanz von Alps2Alps OÜ, also an der Gesamtgesundheit der Amitours-Gruppe. Bei einem Ausfall der Sommer-Routen würde der Schuldendienst aus dem Wintergeschäft bedient. Bei einem Ausfall der gesamten Gruppe greift formal die Bürgschaft, die Verwertbarkeit eines reinen Tourismusgeschäfts ohne Hartanlagen ist allerdings schwieriger als die einer hypothekarisch besicherten Immobilie.
Das Renditeniveau bei Mypeak liegt aktuell bei 14,22 bis 15,11 % nominal, durch die tägliche Verzinsung effektiv bei bis zu 16,3 % APY. Das ist deutlich mehr als bei besicherten Immobilienplattformen wie InRento oder Profitus und reflektiert das andere Risikoprofil: Konzerngarantie statt erstrangiger Hypothek, neue Plattform statt etablierter Marktteilnehmer.
Welche Vor- und Nachteile hat Mypeak Finance?
Die Pro & Cons von Mypeak Finance auf einen Blick
Vorteile von Mypeak Finance
- Hohe Verzinsung: 14,22 bis 15,11 % nominal, bis 16,3 % APY durch tägliche Verzinsung
- Etablierter Hauptkreditnehmer: Alps2Alps mit 16 Jahren Track Record und 13,8 Mio. Euro Umsatz 2024
- Geprüfter Geschäftsbericht 2024: Uneingeschränkter Vermerk einer estnischen Wirtschaftsprüferin
- Ungewöhnlicher Marktfokus: Alpiner Wintertourismus, nicht baltisch-zentriert
- Tägliche Verzinsung mit monatlicher Auszahlung – Cashflow ab Tag 1
- Keine Quellensteuer – einfache deutsche Versteuerung als Kapitalerträge
- Aktuelle Frühphasen-Boni: 1 % Cashback plus 2 % Early-Lender-Aktion
Nachteile von Mypeak Finance
- Keine Regulierung – keine ECSP-, MiFID- oder FCA-Lizenz
- Konzernbürgschaft statt Hypothek: Garantie hängt an der Gesundheit der Amitours-Gruppe
- Hohe Konzernverflechtung: ~80 % des Alps2Alps-Umsatzes mit nahestehenden Unternehmen
- Restrukturierung läuft: Schweiz-Integration und erweiterte Garantien noch nicht abgeschlossen
- Plattform sehr neu – live seit Februar 2026, kein eigener Track Record
- Hohe Mindestanlage beim Erstinvestment (500 Euro)
- Kein Auto Invest, kein Zweitmarkt (Early-Exit-Funktion angekündigt)
- Wie jede Investition sind auch P2P-Investitionen riskant
Anmelden bei Mypeak und 3% Cashback* sichern
(*bis 24.5. extra 2% Frühstarter Cashback)
Mypeak Alternativen: Triple Dragon, Asterra und Capitalia
Mypeak ist im engeren Sinne keine klassische P2P-Plattform mit Mittelstandskrediten oder Konsumentenkrediten, sondern eine konzerneigene Finanzierungsschiene. Wer nach ähnlich aufgestellten Plattformen sucht, landet bei Triple Dragon Funding (Konzernkredite an Mobile-Gaming-Studios) und Asterra Estate (Konzernkredite mit Immobilienbezug), beide ebenfalls strukturell auf eine Konzernbürgschaft als Sicherheitsbaustein gestützt. Wer dagegen den ECSP-regulierten Mittelstandskredit-Ansatz bevorzugt, ist bei Capitalia besser aufgehoben, dort allerdings mit niedrigerer Verzinsung um die 10 % netto und ohne Cashback-Aktionen.
Was Mypeak von der Triple-Dragon-Asterra-Familie unterscheidet, ist der Marktfokus: alpiner Wintertourismus statt Mobile Gaming oder Real Estate. Das ist eine echte Diversifikationschance für ein P2P-Portfolio, das in den anderen beiden Sektoren bereits Positionen hat.
Die Mypeak Risiko FAQ
Trotz attraktiver Verzinsung und etabliertem Hauptkreditnehmer lohnt es sich, die Risiken bei Mypeak im Blick zu behalten. Gehen wir die wichtigsten Fragen zum Thema Risiko als kurze FAQ durch, bevor es zu meinen persönlichen Mypeak Erfahrungen und dem Fazit geht.
Wie verdient Mypeak Geld?
Mypeak finanziert sich über Konzern-interne Vermittlungsgebühren. Die Plattform verleiht das eingesammelte Anlegerkapital über die Amitours Holding OÜ an die operativen Tochtergesellschaften wie Alps2Alps OÜ und behält dabei einen Spread zwischen den von den Töchtern gezahlten Zinsen und den an die Anleger ausgezahlten Zinsen ein. Da Plattformbetrieb und Konzern denselben Eigentümer haben, ist die Vermittlungsgebühr eine reine Kalkulationsgröße innerhalb der Gruppe. Für Anleger fallen keine direkten Gebühren an, weder bei Anmeldung noch beim Investieren oder bei Auszahlungen.
Arbeitet der Hauptkreditnehmer Alps2Alps profitabel?
Ja, und das durchgängig seit 2022. Laut geprüftem Jahresabschluss 2024 hat Alps2Alps OÜ einen Umsatz von 13,83 Mio. Euro bei einem Net Profit von 1,17 Mio. Euro erwirtschaftet, also rund 8 % Marge. 2023 lag der Umsatz noch bei 906.000 Euro mit 128.000 Euro Net Profit, im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits 19,5 Mio. Euro umgesetzt. Der Geschäftsbericht 2024 wurde von der estnischen Wirtschaftsprüferin Kersti Soodla mit einem uneingeschränkten Vermerk testiert. Mypeak Finance selbst als Plattform ist erst seit Februar 2026 live, hier liegen noch keine eigenen Plattform-Geschäftszahlen vor.
Ist Mypeak Finance seriös?
Mypeak ist keine regulierte Plattform – es liegt weder eine ECSP-, MiFID- noch eine FCA-Lizenz vor. Der Hauptkreditnehmer Alps2Alps OÜ ist allerdings ein seit 2009 etablierter Marktteilnehmer mit über 1,6 Mio. Kunden, geprüftem Geschäftsbericht und stabilem Wachstum. Die Plattform-Dokumentation ist transparent, Geschäftsberichte und Loan-Request-Dokumente sind öffentlich einsehbar. CEO Rihards Sakovics hat sich bei meinen Strukturfragen schriftlich und substanziell geäußert, auch zu unbequemen Themen wie Konzernverflechtung und Eigentümer-Vorgeschichte. Die laufende Restrukturierung der Konzernstruktur (Schweiz-Integration, erweiterte Garantien) ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Ob das für den eigenen Risikoappetit ausreicht, muss jeder Anleger selbst entscheiden.
Gibt es bei Mypeak Kredit-Ausfälle?
Da die Plattform erst seit Februar 2026 live ist, gibt es noch keinen aussagekräftigen Track Record zu Kreditausfällen oder verspäteten Zahlungen. Die Kreditnehmer sind ausschließlich Tochtergesellschaften der Amitours Holding, was das Ausfallszenario eng an die Gesamtgesundheit der Gruppe koppelt. Im Insolvenzfall einer Tochter würde formal die Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ greifen, deren wirtschaftliche Substanz wiederum stark mit dem Rest der Gruppe verflochten ist. Eine bewährte Ausfall-Statistik wird sich erst über die kommenden 12 bis 24 Monate aufbauen.
Welche Auswirkung hätte eine Insolvenz von Mypeak?
Anders als bei InRento oder Profitus liegt das Anlegergeld bei Mypeak nicht auf einem separaten Konto eines lizenzierten Zahlungsdienstleisters wie Paysera oder Mangopay, sondern direkt bei der Plattform. Im Insolvenzfall der Plattform-Betreibergesellschaft (MPF Operations OÜ) und der dahinterstehenden Amitours Holding OÜ wären die Kreditverträge Teil der Insolvenzmasse, ein Verwalter müsste die laufenden Verträge abwickeln. Die Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ greift formal weiter, ihre Werthaltigkeit hängt allerdings davon ab, ob die Bürgin selbst zahlungsfähig bleibt. Ich selbst setze grundsätzlich nur Geld ein, dessen Ausfall ich finanziell und nervlich verkraften kann.
Gibt es eine Einlagensicherung bei Mypeak?
Nein. Mypeak ist keine Bank und unterliegt keiner Einlagensicherung. Auch das nicht investierte Guthaben liegt anders als bei InRento oder Profitus nicht auf einem separat gesicherten Paysera- oder Mangopay-Konto. Die einzige Sicherheit ist die Konzernbürgschaft von Alps2Alps OÜ. Wer die Plattform mit größeren Summen bestücken will, sollte das wissen und entsprechend auf andere Plattformen mit höherer Strukturschutz-Architektur diversifizieren.
Meine Mypeak Erfahrungen und mein Mypeak Fazit
Ich bin seit Ende April 2026 bei Mypeak investiert und habe die Plattform von Anfang an mit wachem Interesse begleitet. Was mich überzeugt hat: der ungewöhnliche Marktfokus auf alpinen Wintertourismus, die hohe Verzinsung von 14 bis 16 % und die Tatsache, dass mit Alps2Alps ein operativ etabliertes Unternehmen mit 16 Jahren Track Record dahintersteht. Was mir Bauchgrimmen gemacht hat, sind die strukturellen Punkte rund um Konzernverflechtung und Eigentümer-Vorgeschichte, die ich vorab klären wollte. Die Antworten von Rihards habe ich oben in den fünf Strukturfragen dokumentiert und haben mich so weit überzeugt, dass ich ein erstes Investment jetzt auch getätigt habe.
Mein Mypeak Account
Ich bin aktuell mit rund 1.250 Euro auf Mypeak investiert, verteilt auf drei Projekte zu um die 500 Euro. Eines davon ist die Alps2Alps Summer Routes #8 Tranche, das zweite das nächste verfügbare Projekt nach meinem Einstieg. Die Anmeldung ging innerhalb weniger Minuten durch, kein KYC-Eingangstest wie bei Capitalia, kein Hin und Her mit Dokumenten.
Ich plane im mittleren vierstelligen Bereich zu investieren und starte zügig mit zweimal 500 Euro, um zügig auf die gut 1.000 Euro Investitionsvolumen zu kommen. Dahinter steckt eine ganz nüchterne Bonus-Rechnung: Mit dem 1 % Neukunden-Cashback plus der 2 % Early-Lender-Aktion bis 24. Mai 2026 bekomme ich 3 % Cashback zusätzlich auf die ohnehin schon attraktiven 14 bis 16 % Verzinsung.
Das lohnt sich, und in der Frühphase einer Plattform sind solche Boni meist auch der einzige Zeitpunkt, an dem sie verfügbar sind.

Ein Exot in der Sammlung, aus dem Beuteschema hohe Renditen. Mypeak ist für mich eine Einzelwette mit überschaubarer Zielgröße im mittleren vierstelligen Bereich, eingebettet in mein bestehendes P2P-Portfolio mit über 30 Plattformen. Erste Zinszahlungen stehen aktuell noch aus, die Plattform läuft erst seit wenigen Wochen produktiv.
Mein Plan für 2026
Diese Boni sind kein Zufall. Eine ganz neue Plattform mit neuem Geschäftsmodell muss bei der Akquise mehr ausgeben als ein etabliertes Dickschiff. Ein Newcomer braucht kritische Masse, und kritische Masse zieht man mit Zinsen plus Cashback. Für uns Anleger ist das die „Frühphasen-Prämie“: etwas mehr Risiko, etwas mehr Rendite. Wer früh in solche Plattformen einsteigt, kennt das Muster aus Indemo, Triple Dragon oder seinerzeit Esketit.
Was bei mir mitschwingt, ist das, was ich für mich das „Gesetz der neuen Plattform“ nenne: Die ersten Projekte sind in der Regel sauber durchstrukturiert, weil die Plattform sich auf den Markt einführen will.
Probleme treten typischerweise erst auf, wenn das Volumen wächst und die operative Kapazität nicht mithält. Bei Mypeak setze ich genau darauf, dass die ersten Projekte überzeugend laufen, ich daraus einige Monate Erfahrung mitnehme, und dann auf Basis der dann sichtbaren Daten entscheide, wie groß die Position bei mir wird.
Plakativ gesagt: Erst Geld verdienen lassen, dann eventuell nachlegen.

Noch ein Gedanke: Bei Mypeak haben wir es mit einem operativ starken Unternehmen in einer juristisch noch unfertigen Verpackung zu tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kreditnehmer zahlungsunfähig wird, halte ich für aktuell eher gering. Die Substanz der Garantie wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, wenn die Schweiz-Integration und die zusätzlichen Garantien tatsächlich vollzogen sind. Sollten die Strukturpunkte sauber gelöst werden und die Garantie erweitert werden, kann sich die Position bei mir entwickeln. Sollte die Restrukturierung versanden, bleibt die Position bewusst klein. Rational betrachtet eine konservative Größe, bei den Zinsen wäre ein Stück mehr durchaus überlegenswert, schauen wir mal.
Es ist eine Einzelwette, die in mein Portfolio passt, weil ich genug Diversifikation und genug regulierte Plattformen daneben habe. Wer ein P2P-Portfolio gerade erst aufbaut, ist mit ECSP-regulierten Anbietern und etablierten Konzernen vermutlich besser bedient. Wer schon ein paar Plattformen am Start hat und neugierig ist auf eine Sektor-Wette mit hohem Cashback in der Eröffnungsphase, kann sich Mypeak ansehen, mit einer Größe, deren Verlust verkraftbar wäre.
Wie seht ihr das, sind euch die Strukturfragen rund um Mypeak zu groß, oder ist die Frühphasen-Prämie das Risiko wert? Habt ihr selbst schon Mypeak Erfahrungen gesammelt, die ich hier noch nicht abgedeckt habe? Schreibt es gerne in die Kommentare.
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Zuletzt aktualisiert am: 8. Mai 2026
Haftungsausschluss & Interessenkonflikt Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Ich erhalte eine Provision, wenn du dich über die enthaltenen Affiliate-Links registrierst und investierst. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe selbst „Skin-in-the-game". Ich besitze keine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und bin nicht von der BaFin zugelassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Auf fast allen Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Investitionen in P2P-Kredite und vergleichbare Vermögensanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
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