P2P Kredite Portfolio Aufbau Grundlagen, Bondora Anleitung P2P Kredite Portfolio start

P2P Kredite für Anfänger 2026: Mein Plan für 10% Rendite … TROTZ Bondora Go&Grow!

Stell dir vor, mein gesamtes P2P Portfolio Portfolio wäre weg. Ich müsste heute, im Jahr 2026, noch einmal ganz von vorn anfangen. Was würde ich tun? Womit würde ich starten? Wie sähe mein P2P Kredite Portfolio Aufbau dann wohl aus?

Genau diese Frage beantworte ich dir in dieser neuen Artikel-Serie. Das hier ist mein persönlicher P2P Kredite Blueprint für 2026. Mein exakter Plan, wie ich heute mein Fundament legen würde. Und meine Gedanken und Themen, die ich dir als Neuling in den P2P Krediten gerne mitgeben möchte.

 Zuletzt aktualisiert am: 20. Januar 2026

Im ersten Teil legen wir die Basis. Wir schauen uns an, warum P2P als Assetklasse überhaupt Sinn macht, wie sich der Markt professionalisiert hat und – das ist der wichtigste Teil – mit welcher konkreten Plattform ich als allererstes starten würde (und warum).

Wichtiger Hinweis vorab: P2P-Kredite sind KEIN Ersatz für dein Tagesgeldkonto. Wir bewegen uns hier im Bereich der Hochrisiko-Anlagen. Es gibt keine staatliche Einlagensicherung. Investiere nur Geld, dessen Verlust du im schlimmsten Fall verschmerzen kannst.
Informiere dich über die weiteren Risiken von P2P Krediten bevor du investierst.

Was sind P2P-Kredite eigentlich? (Ein kurzer Refresher)

Bevor wir über Anbieter sprechen, müssen wir die Assetklasse kurz einordnen. P2P (Peer-to-Peer) bedeutet schlichtweg: Du leihst Privatpersonen oder Unternehmen Geld, ohne den Umweg über eine klassische Bank zu gehen.

P2P Kredite Portfolio Aufbau du bist die Bank
P2P Kredite für Anfänger 2026: Mein Plan für 10% Rendite ... TROTZ Bondora Go&Grow! 5

Du schlüpfst also in die Rolle der Bank. Das bedeutet:

  • Die Chance: Du kassierst die Zinsen, die sonst die Bank einstreichen würde.
  • Das Risiko: Du trägst das volle Ausfallrisiko. Zahlt der Kreditnehmer nicht, ist dein Geld im Feuer.

Warum tun wir uns das an?
Wegen der Unkorreliertheit. P2P-Kredite liefern einen stetigen Cashflow (oft täglich oder monatlich), der kaum bis gar nicht mit den Schwankungen an den Aktienmärkten zusammenhängt. Wenn der DAX crasht, zahlen die Kreditnehmer in Estland oder Spanien in der Regel trotzdem ihre Raten weiter. Für mich ist es die perfekte Beimischung, um die Volatilität im Gesamtdepot zu glätten.

Dazu kommen noch der stetige Cashflow und die hohen Zins Ausschüttungen.
Die angepeilten 10% Zinsen kannst du dir direkt auszahlen lassen. Bei einem MSCI World ETF bekommst du zwar eine teils höhere Jahresrendite, aber nunmal auch nur eine sehr kümmerliche Ausschüttung und hast damit kaum Cashflow. Ganz anders bei den P2P Krediten: Zum einen gibt es die Zinsen, zum anderen die kontinuierliche Tilgung und damit eben stetig Cashflow den du auszahlen oder aber reinvestieren kannst.

Vom Wilden Westen zur regulierten Assetklasse P2P im Wandel der Zeit

Als ich vor fast zehn Jahren in den Markt eingestiegen bin, glich die P2P-Szene noch dem Wilden Westen. Plattformen kamen und gingen, Transparenz war ein Fremdwort. Was leider auch viele Betrüger anlockte.

Das hat sich zum Glück massiv geändert. Wenn wir heute auf den Markt blicken, sehen wir drei Ebenen der Sicherheit und Regulierung, die du kennen solltest:

1. ECSP-RegulierungDer „Gold-Standard“ der EU für Crowdfunding-Dienstleister. Sorgt für europaweite Transparenzpflichten und Anlegerschutz.
2. Banklizenz (IBL)Einige Plattformen operieren mittlerweile mit einer vollwertigen Banklizenz (oder Investment-Broker-Lizenz) und stehen unter direkter Aufsicht der jeweiligen Zentralbank. Hier greifen bankenübliche Prüfprozesse.
3. Lokale Kreditgeber-AufsichtDie Regulierung der Kreditvergabe vor Ort (in den einzelnen Ländern), überwacht durch nationale Finanzaufsichtsbehörden.

Warum ist das wichtig für dich?
Es geht um die sogenannte Downside-Protection. Eine Regulierung schützt dich zwar nicht vor Kreditausfällen (das ist das unternehmerische Risiko und damit auch deins), aber sie sorgt für die strikte Trennung von Anlegergeldern und Firmenkapital. Sollte die Plattform insolvent gehen, gehört dein Geld nicht zur Insolvenzmasse, sondern liegt auf geschützten Treuhandkonten.
Durch die Regulierung sollten auch zumindest mal die offensichtlichen SCAM Plattformen wie wir sie von früher kannten, nicht mehr möglich sein.
Aber auch bei den unregulierten Plattformen hat sich viel getan.
Keine seriöse Plattform kommt 2026 mehr ohne ein vernünftiges Reporting aus. Nicht nur jährliche Geschäftsberichte sind mittlerweile normal, sondern auch teils monatliche Updates zu den Geschäftszahlen. Da geben sich vernünftige unregulierte und regulierte Plattformen nicht mehr viel.

Aber nun legen wir los

Mein Startschuss 2026: Bondora Go & Grow

Genug der Theorie. Wenn ich heute neu starten würde, wäre mein allererster Schritt keine komplexe Marktplatz-Struktur, sondern Bondora.

Das mag Profis und langjährige Leser meines Blogs vielleicht überraschen, weil die Zinsen hier „nur“ solide sind und nicht außerordentlich hoch. Aber für den Start gibt es eine rationalere Entscheidung.
Hier sind die Fakten die ja eigentlich für sich sprechen:

  • Track Record: Bondora ist seit 2008 am Markt. Sie haben die Finanzkrise und die Corona-Pandemie profitabel überstanden.
  • Volumen: Über 2 Milliarden Euro finanzierte Kredite und mehr als 500.000 Investoren.
  • Profitabilität: Das Unternehmen verbrennt kein Geld für aggressives Wachstum, sondern schreibt seit Jahren schwarze Zahlen (zuletzt über 1 Mio. Euro Profit).
  • Etabliert: Über 500.000 Investoren sind bei Bondora investiert

Das Unternehmen wird von CEO Pärtel Tomberg extrem effizient geführt. Zwar ist die Investment-Plattform selbst nicht ECSP-reguliert, aber das Kernunternehmen (Bondora AS) besitzt eine Lizenz als Kreditgeber und wird von der estnischen Finanzaufsicht kontrolliert.

Das Produkt: Go & Grow

Für den Einstieg nutzen wir das Produkt „Go & Grow“. Das Ziel: Automatisierung und Liquidität.

  • Rendite: 6% p.a.* (je nach aktuellem Limit und Modell). Das klingt im P2P-Kosmos konservativ, ist aber der Preis für Erfahrung und die Bequemlichkeit.
  • Liquidität: Dein Geld ist im Normalfall täglich in Minuten verfügbar.
  • Einfachheit: Du überweist Geld, es kommt an (dank SEPA oft in Minuten) und Bondora investiert es im Hintergrund automatisch in zehntausende Kredite.

Risiken und das Liquiditäts-Thema

Die tägliche Verfügbarkeit ist ein Versprechen, keine Garantie. In normalen Marktphasen kannst du dein Geld jederzeit für eine pauschale Gebühr von 1,00 € abheben.

Aber: Bondora behält sich das Recht vor, „Teilauszahlungen“ zu aktivieren. Das passierte zuletzt während der Corona-Panik, als alle gleichzeitig an ihr Geld wollten. Um den Kreditpool nicht zu gefährden, hat Bondora die Auszahlungen verlangsamt. Du hast dein Geld bekommen, aber eben nicht alles sofort auf einen Schlag.

Das ist kein Bug, das ist ein Feature des Risikomanagements. Als Investor musst du dieses Szenario jedoch im Hinterkopf behalten: Bondora ist kein Geldautomat, sondern ein Kreditportfolio. Und damit eben auch kein Tagesgeldersatz, wie dir viele meiner „Kollegen“ gerne vorgaukeln.

Der Steuer-Joker bei Bondora

Ein massiver Vorteil von Go & Grow, der in Deutschland sicher sehr geschätzt wird, ist die steuerliche Handhabung. Da es sich technisch nicht um klassische Zinsgutschriften auf ein Konto handelt, sondern um Forderungsverkäufe innerhalb des Portfolios, greift das Thema Steuern in der Praxis oft erst spät.

So funktioniert es in der Regel (keine Steuerberatung!):

  1. Zinsen werden reinvestiert und erhöhen deinen Anteilswert.
  2. Solange du kein Geld abhebst, fließt dir kein „Gewinn“ zu.
  3. Erst wenn deine Auszahlungen deine ursprünglichen Einzahlungen übersteigen, wird der Gewinn steuerlich relevant.

Das macht die Verwaltung zu Beginn extrem entspannt. Wir ignorieren das Steuerthema also vorerst und fokussieren uns auf den Zinseszinseffekt.

Auch das Thema Reporting kannst du jetzt noch getrost ignorieren. solange du nur auf einer Plattform investiert bist, reicht das Bondora Dashboard vollkommen.

Später dann einmal wird das Thema noch relevant werden und du kannst dir dann immer noch Portfolio Performance genauer anschauen.

Ein erstes Fazit und dein nächster Schritt in die P2P Welt

Auch ich selbst nutze und würde auch bei einem Neustart natürlich weiterhin Bondora nutzen. Mein aktuelles Portfolio bei Bondora liegt bei über 9.000 Euro. Davon sind knapp 1.400 Euro reine Zinsen.

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Mein Bondora Portfolio

Für mich ist das die „Cash-Reserve“ innerhalb der P2P-Welt. Ich erwarte hier keine 12% Rendite, sondern Stabilität. Und nutze die Liquidität auch immer wieder gerne, zuletzt für eine Nectaro Cashback Aktion. Daher bleibt Bondora auch weiterhin mein Fundament.

So könnte dein Plan für heute aussehen:

  1. Du willst jetzt in P2P Kredite starten?
  2. Dann registriere dich bei Bondora und kassiere 5€ Startbonus.
  3. Überweise zum ersten Mal Geld ins Baltikum
  4. Investiere eine Summe, bei der du ruhig schlafen kannst (z.B. 50€ oder 500€ oder ….).
  5. Beobachte, wie täglich Zinsen gutgeschrieben werden (oft nur Cents am Anfang, aber es motiviert!).
  6. und überlege, ob das ein Investment für dich ist bevor du weiter machst….

Wenn du noch viel mehr Details zu Bondora erfahren möchtest, dann schau auch ruhig in meine Bondora Anleitung und Erfahrungsbericht rein.

Wie geht es weiter mit deinem P2P Kredite Portfolio Aufbau?

Der aktuelle Baustein ist solide und einfach. Aber seien wir ehrlich: Die aktuelle Rendite von 6% ist noch ein gutes Stück weg von 10%, meiner Zielrendite fürs Gesamtportfolio.

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Der Anfang ist gemacht unserer P2P Torte gedeiht 😉

Aber das hier ist ja nur der Anfang.
Um das Potenzial der Assetklasse wirklich auszuschöpfen, müssen wir die Komfortzone verlassen und weiter eintauchen.
Im zweiten Teil meines Blueprints vertiefen wir daher unser Fundament:

  • Wir analysieren das Konzept der großen Marktplätze und die Unterschiede zu einzelnen Kreditgebern.
  • Ich zeige dir, warum das Wort „Rückkaufgarantie“ (Buyback) oft falsch verstanden wird und wie du das Risiko dahinter richtig einschätzt.
  • Und wir widmen uns der steuerlichen Erfassung und dem Reporting, damit du deine Erträge von Anfang an korrekt und sauber abbildest.

Das wird der operativ wichtigste Teil unseres Portfolios. Verpasse den nächsten Beitrag nicht!

📂 In dieser Serie erschienen:
  • TTeil 1: P2P Kredite Portfolio Aufbau: (Du liest gerade diesen Artikel)
  • Teil 2: Marktplätze & Steuern (Erscheint in Kürze)
  • Teil 3: Diversifikation & Agrar-Kredite (Folgt)
  • Teil 4: Rendite-Booster & Risiken (Folgt)

*Hinweis: Zinssätze können variieren. Historische Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

Zuletzt aktualisiert am: 20. Januar 2026

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Dieser Artikel ist daher ein Werbebeitrag.
Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital und habe daher selbst „Skin-in-the-game“. Dieser Artikel ist auf keinen Fall eine Anlageberatung oder eine Empfehlung und dient nur zur Veranschaulichung.
Risikohinweis: Investitionen in P2P-Kredite sind mit Risiken bis hin zum Totalausfall verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

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