Exporo war jahrelang Deutschlands Aushängeschild für digitales Immobilien-Crowdinvesting. Über 1,17 Mrd. € wurden seit der Gründung 2014 vermittelt – mit dem Versprechen geprüfter Projekte und attraktiver Renditen. Meine Exporo Erfahrungen nach mehreren Jahren mit fünfstelligem Einsatz lauten heute ehrlich: Es ist eines meiner schlechtesten Investments. Mit über 5.000 € in den Bestandsobjekten erwirtschafte ich aktuell magere 2,3 % p. a. – selbst mein Sorgenkandidat Estateguru liefert unterm Strich besser ab. Dazu kommt eine ganze Reihe Insolvenzen bei den Projektentwicklungen, ein laufendes KapMuG-Musterverfahren am OLG Hamburg und ein Service, der in den letzten zwei Jahren spürbar nachgelassen hat. Hier mein vollständiger Erfahrungsbericht – inklusive Aussichten auf Erfolg (oder eben Misserfolg) der einzelnen Produktlinien.
Wichtige Aktualisierung: Dieser Artikel ist 2019 als Shownote zu meinem Podcast-Interview mit Lukas Tenschert (Exporo) gestartet und wurde laufend ergänzt. Viele der damaligen Aussagen, Prognosen und Zahlen sind heute überholt. Das historische Interview und die alten Updates 2019/2020 findet ihr am Ende des Artikels in Aufklappboxen. Der Hauptartikel zeigt den heutigen Stand inklusive der Schattenseiten, die sich seit 2022/2023 deutlich verstärkt haben.
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