Aus „Exporo Bestand“ wurde 2021 die Marke PROPVEST – beworben mit kalkulierbarer Mietrendite und langfristigem Wertzuwachs aus Bestandsimmobilien. Mehrere Jahre später lautet meine ehrliche Bilanz aus dem laufenden Investment: Das Versprechen hält nicht so wie versprochen. Bei meiner Restposition von rund 450 € sind im laufenden Jahr 2026 bislang nur rund 3 € Ausschüttung angekommen. Selbst wenn ich diesen Wert konservativ aufs Doppelte hochrechne, ergibt das eine Jahresrendite von rund 1,3 % p. a. (IZF) – weit unter dem Leistungsbilanz-Durchschnitt von 3,52 %, den PROPVEST aktuell selbst kommuniziert. Ich bin nicht allein damit: Eine unabhängige Branchenanalyse hat die Performance von 38 Exporo-Bestandsfundings ausgewertet – kein einziges erreicht die ursprünglich prognostizierten Renditeziele.
Hier meine vollständigen PROPVEST Erfahrungen, was sich seit dem Rebranding wirklich verändert hat, warum der Zweitmarkt als „Notausgang“ nur mit kräftigem Abschlag funktioniert, und welche aktuellen Eckdaten die Plattform heute selbst kommuniziert.
Wichtige Aktualisierung: Dieser Artikel wurde ursprünglich 2021 als Podcast-Shownote rund um den damaligen Rebranding-Prozess geschrieben. Inhalte und Renditeprognosen aus dieser Zeit haben sich seither deutlich verändert. Das damalige Interview mit Leonard Unger findest du weiter unten als historischen Kontext in einer Aufklappbox. Der Hauptartikel zeigt den heutigen Stand.
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